Prosaischer Reflexionserguss - Höllenwoche

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Reflexion (Pt. 8)


Die Urlaubszeit ist den Bürgerlichen liebste. Die Sesshaftigkeit wird temporär aufgegeben, die Heimat hinter sich gelassen. Kein Ort scheint unerreichbar. Umso ferner und wesensungleicher, desto vereinbarer mit dem befremdlichen Vorstellungen eines kurzatmig Reisenden, dessen Weg zum scheindomizilen Platz nicht das Ziel ist. Trieblose Treibgründe einer unkulturellen Ausprägung nahezu anti-holistischer Bipeden. 
Als Teil dieser zeitgeschichtlichen Epoche ohne Mehrwert - in alle Richtungen - bin ich der Sache überdrüssig. Tatsächlich betrachte ich mich als Be-obacht-er, auf seltsamste Weise neugierig erregt, desinteressiert beim Spiegel des Einheitswahns, fasziniert beim Blick durch das Glas, hinter dem sich das detailverliebte Nebensächliche in allen Quarks und Atome versinnbildlicht.
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Faktischer Nekrolog, lang

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Social Media (Pt. 11b)
Der Beginn: BilderGedanken vor der Biopsie
Vorlektüre Reflexion: Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4 / Teil 5
Das kurze Ende: Faktischer Nekrolog, kurz

Prolog: Ein langer Nachruf aus meiner Korrespondenz in wirrer Aneinanderreihung - ohne Gegenlese, kommentarlos, aber mit Bildern untermalt. Unter dem Label "Social Media" habe ich begonnen, mit diesem ende ich hiermit eine nachdenkliche, ja, eine "postfaktische" Reihe.
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Quadruped'sche Reflexion (postfaktisch-bioptisch), Teil 5

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Reflexion (Pt. 7e)




Prolog: Das Vorschaubild ist das (vermeintlich vor-)letzte aktuelle Bild meiner Hündin Selma, das der virtuelle Leser sehen wird. Aus menschlich-moralisch-palliativen Gründen werde ich keine Bilder mehr einstellen. Gefühlt ist es 5 vor 12. Die Zeiger stehen näher auf Tod als auf Leben.
Vor 7 Jahren habe ich mich schon gegen Therapiehundearbeit in hospitälen Einrichtungen ausgesprochen und für mich entschieden in solchen Häusern niemals mit meiner Hündin Adelhaid aufzuschlagen. Wohlgemerkt war das eine persönliche und für mich (selten) weltliche Entscheidung, und aus guten Gründen, die ich nicht erläutern werde. In jedem Fall käme ich nie auf den Gedanken Bilder [...] in/aus solchen Anstalten zu machen und obendrei diese der Öffentlichkeit darzureichen. So in etwa verhält es sich auch hier bei den Texten zur Sterbebegleitung meiner jüngeren Hündin Selma. Irgendwann ist ein Punkt erreicht, den man nicht überschreiten sollte.
Es kostete mich in den letzten 4(/5) Blogposts erhebliche Überwindung über alles zu schreiben, weswegen ich wohl das Unwohl der Dinge nicht aus eigenem Blickwinkel aufsetzte. Ich stehe nicht zu dieser Linie, aber ich vollende sie bis zum absehbaren Ende. Ich bin mir durchaus bewusst, dass das weder etwas rechtfertigt, noch als Entschuldigung anzusehen ist.
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Quadruped'sche Reflexion (postfaktisch-bioptisch), Teil 4

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Reflexion (Pt. 7d)


Prolog: You could die but you're never dead - RHCP, Parallel Universe. Man könnte sterben, ist aber niemals tot. Ich weiß nicht, wer den Song geschrieben hat (wahrscheinlich John Frusciante), aber vielleicht - und das dachte ich mir bereits damals ("damals" war 1999!) - hat derjenige von der einfachen mongolischen Weisheit gehört, die übersetzt so lautet: "Jeder stirbt, aber keiner ist tot."
Überlegungen dieser Art werden den 4. Teil mit Bildern durchziehen*, nicht jedoch mit Worten. Beim Menschen würde man sagen, es sind Gedanken vom Krankenbett. Hunde schlafen aber gewöhnlich nicht in Betten und natürlich nicht erhöht, was im Übrigen Menschen auch nicht tun sollten [Link]. Krank ist die werte Frau Quadruped.in auch nicht, aber das Unausweichliche kommt mit jedem Teil und Tag näher - bei ihr, bei mir und bei jedem von uns. Übervorsorge ist indes nicht nötig, denn niemand ist ja jemals tot, wie auch?
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Quadruped'sche Reflexion (postfaktisch-bioptisch), Teil 3

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Reflexion (Pt. 7c)

Prolog: Er wusste gleiches wie ich in meiner anfänglichen Skepsis [s. BilderGedanken], und handelte möglicherweise ebenso verkehrt - in jedem Fall seine Nachfolger. Der Begriffspräger des fachlich heute benannten Wortes "Karzinom", Hippokrates von Kos, erwähnte einst über die Tumorerkrankung (- die sich im Körper bereits ausbreitet -) folgendes: "Diese Geschwüre lasse man als Arzt am besten unbehandelt, weil die Patienten so länger leben."
Auf dem Weblog "Mister Moncici" fand ich dazu ein erweitertes Zitat von Hippokrates, das es gut trifft: "Für die Tumorerkrankung ist besser keine Verbrennung oder Behandlung von Messer zu verwenden. Wenn es verwendet wird, stirbt der Patient. Falls nicht verwendet, kann der Patient länger gehalten werden und sogar sich selbst heilen."
Diese Vorgedanken sollen Genüge tun für den Übergang zum 3. Teil der Tagebuchreden meiner ungarischen Bracke mit anaplastischen Karzinom am Gesäuge.
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Quadruped'sche Reflexion (postfaktisch-bioptisch), Teil 2

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Reflexion (Pt. 7b)



Prolog: Wie das Leben nicht einfach ist/sein kann, so auch mitunter das Streben nach dem Sterben. Bislang strebe weder ich noch sie, meine Hündin Selma, danach von in diese Erde zu scheiden. Wer von uns beiden näher am Ableben ist, kann man nicht sagen - zwischen einen Sonnenaufgang und ihrem Untergang kann viel passieren, sowie auch in der Dunkelheit dazwischen. Lassen wir sie also weiterhin ihr Tagebuch füllen, ich fühle derweil mit ihr.
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Quadruped'sche Reflexion (postfaktisch-bioptisch), Teil 1

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Reflexion (Pt. 7)


Prolog: Berichte über Selmas Tod (durch Einschläferung) wurden stark übertrieben. Der Freitod ist wohl nur dem Menschen beschieden. Andere Säuger kennen ihn nicht. Die freie Entscheidung zur Aufgabe, vielmehr Hin- oder Abgabe, des Leibes, den man so lange und soweit über die Erde trug, hat jedoch jedes Lebewesen. In dieser Auswahlsituation stand nicht nur ich in der letzten Woche, sondern auch mein Hund. Lassen wir sie reflektieren, auf ihre Art.
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Schlüpfrig, schwarz

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Reflexion (Pt. 6)


Diese Erzählung ist hier fehl am Platz. Es wäre etwas für mein gesprochenes Blog. Doch wenn Bildergedanken schwarz sind und der IC-Recorder ausbleibt, muss ich reflektieren, vielleicht mit einem gesellschaftskritischen Blickwinkel aus eigener Sicht (wie auch sonst? - sic!). Mich an vergangene Dinge zu erinnern, fällt mir normal leicht, wenn ich Bilder habe. Ohne bleiben indes nur Worte. Viel Vergnügen bei der Lesung der Lektüre.
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Rau(h)nächte

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Reflexion (Pt. 5) 


"Wahrlich, die Zahl der Monate bei Allah beträgt zwölf Monate; (so sind sie) im Buche Allahs (festgelegt worden) seit dem Tage, da Er die Himmel und die Erde erschuf. [...]"
 (Koran, Sure 9,36)

Überrascht, dass ich den Koran zitiere? Wenn ja, sei nur gesagt, dass er/es gut ins Bild passt, und die Bibel mir leider aus dem Kopf heraus dafür keine klare Aussage gibt/gab.
So oder so sehe ich alles immer anders - die Rau([h]nen)nächte - im Nachfolgendem "RN" genannt - nicht ausgeschlossen.
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Von Windspielen und Traumfängern

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Reflexion (Pt. 4)

„Da baute Enkidu ihm (Gilgamesch) eine Traumhauch-Hütte. Er befestigte eine Tür für den Sturmwind in ihrem Eingang. Er ließ ihn betten in einem Kreise, aus Mehl war die Linie. Er selbst aber, wie ein Fangnetz zu Boden geworfen, legte sich nieder in ihrem Eingang.“
(Gilgamesch-Epos, Tafel 4, Verse 10 bis 14)


Weder das eine noch das andere habe ich aktuell bei mir herumhängen, aber Kenntnis davon habe ich allemal, bezeichnenderweise erstmals durch den oben verwiesenen Auszug aus dem Gilgamesch-Epos, jedoch in etwas anderer Form aus diesem Buch: Inannas Rückkehr (später auch in O-Ton).
Aber fangen wir mal alphabetisch an.


1. Traumfänger

Woher dessen Ursprung kommt ist mir nicht ganz ungeklärt, auch oder gerade weil die Wiki steif und fest behauptet, dass er indianische Wurzel haben muss. Vorstellbar ist es, da die Ureinwohner Nordamerikas starke Bedeutungen zu der Traumwelt hatten. Jedoch bezweifele ich stark, dass die Azteken damit etwas am Hut gehabt hatten, da sie eben nicht in Nordamerika beheimatet waren, sondern eher im Becken Mexikos, also in Mittelamerika.

Fraglich auch, warum es solche Traumfänger auch in Afrika gibt. Und im Umkehrschluss sollte man sich ebenso fragen, wo der Schauplatz des Gilgamesch-Epos lag, nämlich ganz weit weg von Nordamerika: in Uruk, zumindest steht klar fest, dass der werte Gilgamesch ein König der ersten Dynastie der sumerischen Königsliste war.

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Reflektiere (nur) dann, wenn dir danach ist

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Reflexion (Pt. 3)


Ursprünglich habe ich den Artikel am Jährigkeitstag von 911 geschrieben, aber dummerweise ging er verloren. Und auch wenn hier im "Protokoll" weiterhin dieses Datum erscheint, liegt das nur daran, dass ich das gedankenvolle Bild noch an diesem Tag "retten" konnte.
Wer sich zu Rettungsthemen zu 911 interessiert (und ggf. auch für Hunde), dem empfehle ich Roselle. Ich habe das Hörbuch 2 x bislang "gelesen", und kann es wirklich wärmstens empfehlen.
Mein Thema heute geht um Reflexionen, allerdings nicht unter dem Deckmantel der von Menschen erwählten Tage dafür (PS: heute wäre der Tag der Freundschaft), unter welchen Gesichtspunkt auch immer, meist sind solche eh religiös oder kulturell bedingt.

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Allergien gehen heute gen 0

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Reflexion (Pt. 2)


Dieses Thema geht grenzwertig in die pädagogische Richtung, und es geht um eine Eigenreflexion meiner Person.

Als ich noch im Kindergarten war diagnostizierte man beim mir 37 - in Worten: siebenunddreißig - Allergien, die ich auch in diesem Maße erleben durfte (sprich: sie sind alle "ausgebrochen über mich"). 
Wer mich heute in bester Pollenflugzeit kennenlernt, würde behaupten ich lüge. Leider kann ich das anhand meines gelben U-Hefts noch nachweisen. Und auch das Kreiswehrersatzamt wird ggf. noch mein Dokument haben, das ich denen Anfang 2000 anhand eines Prick-Tests vorgelegt habe (ich habe es noch). [PS: wurde ausgemustert]

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Fast ein bisschen Selbstanalyse ...

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Reflexion (Pt. 1)

http://www.blog.adelhaid.de/2012/09/fast-ein-bichen-selbstanalyse.html

"Ja, ist das nicht absonderlich? Am selben Tag wie letztes Jahr."
(zerpflügtes Zitat aus dem Film 'Iron Man')


"Meistens immer" ist ebenso aussagelos wie "fast ein bisschen".
Ist es nun ein bisschen oder nur fast?

(Ich) Starte wie ganz am Anfang diese Blogs flauschig in ein Thema. Und gehe gleichsam ein bisschen fremd, weil ich mich hier grundsätzlich mit der Reflexion am Menschen unter keiner meiner Prämissen beschäftigen möchte. Gleichsam frage ich den werten Leser, ohne Punkt und Komma [und jetzt kommt das 'Komma'], wie oft er dieser Sache nachgeht - also der Reflexion unter welchen Voraussetzungen auch immer.

Würde ich hier lesen (und nicht schreiben), würde ich darauf antworten, ich tue das fortwährend oder niemals, wie man es nehmen will. In der Syllogistik bin ich aber nicht so firm, obgleich die wenigstens solch von mir jemals und oft geäußerte - an sich widersprüchliche - Aussage erkannt haben. Und wenn dann nur, weil sie die Logik dahinter nicht verstanden, weil diese irgendwie fremd für den 'Otto-Normal-Wort-Verbraucher' erscheint.

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Reflexion FAQs

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Reflexion FAQs

"Die Grenze ist überschritten. Der Spiegel ist zerbrochen,
aber es reflektieren noch die Scherben"
(Edgar Allan Poe)

Ob das wirklich ein Zitat von E.A.P. ist, weiß ich nicht, zumindest war es er, der sagte "Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, sondern im Erwerben der Erkenntnis."
Und ein Ähnliches taten bereits Platon ("Erkenntnis der Erkenntnis“) und ferner Aristoteles ("Denken des Denkens“).


Artikelerklärung:

In dieser neuen Reihe will ich mich mit den verschiedenen Arten der Reflexion befassen.
Besondere Augenmerke lege ich auf:
  • die Reflexion in der Philosophie
  • die Reflexion in der Pädagogik
  • die Reflexion in der Religion
Selbstverständlich werde ich hier wieder methodisch und mitunter auch recht persönlich vorgehen. Ich verstehe mich weder als ein Missionar oder als ein Erklärer, sondern zeige die Dinge auf, wie ich sie betrachte.


Label (Artikelreihe):

Wie gehabt findet man Themen hierzu unter dem Schlüssel "reflexion_pt(Zahl)"


"Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken."
(Johann Wolfgang von Goethe)



Alle Beiträge sind auch ausgelagert dort zu finden: http://EnSeRe.ahb-blog.de.
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