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Fast ein bisschen Selbstanalyse ...

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Reflexion (Pt. 1)

http://www.blog.adelhaid.de/2012/09/fast-ein-bichen-selbstanalyse.html

"Ja, ist das nicht absonderlich? Am selben Tag wie letztes Jahr."
(zerpflügtes Zitat aus dem Film 'Iron Man')


"Meistens immer" ist ebenso aussagelos wie "fast ein bisschen".
Ist es nun ein bisschen oder nur fast?

(Ich) Starte wie ganz am Anfang diese Blogs flauschig in ein Thema. Und gehe gleichsam ein bisschen fremd, weil ich mich hier grundsätzlich mit der Reflexion am Menschen unter keiner meiner Prämissen beschäftigen möchte. Gleichsam frage ich den werten Leser, ohne Punkt und Komma [und jetzt kommt das 'Komma'], wie oft er dieser Sache nachgeht - also der Reflexion unter welchen Voraussetzungen auch immer.

Würde ich hier lesen (und nicht schreiben), würde ich darauf antworten, ich tue das fortwährend oder niemals, wie man es nehmen will. In der Syllogistik bin ich aber nicht so firm, obgleich die wenigstens solch von mir jemals und oft geäußerte - an sich widersprüchliche - Aussage erkannt haben. Und wenn dann nur, weil sie die Logik dahinter nicht verstanden, weil diese irgendwie fremd für den 'Otto-Normal-Wort-Verbraucher' erscheint.


Wie auch immer, es macht sehr viel Sinn, gerade in unserer heutigen schnell(lebig-)en Zeit, wenn man sich diesem Mechanismus bedient und öfters als gewohnt reflektiert. Die Politik tat und tut das fortwährend in unseren Zeiten - quasi ständig -, immer frei unter der Prämisse 'panem et circenses' (Brot und Spiele).
Warum sollte also nicht Mensch ebenfalls davon Gebrauch in übertriebenen Maß der Dinge nehmen? Und nicht nur am Jahresende oder an sonst welchen besonderen (außerplanmäßigen) Anlässen, die nicht unter seine(r) Kontrolle fallen?

Der Kleingeist in mir verlangt danach nicht, aber sein gegenteiliger Part flüstert ihm oftmals ins Ohr, so dass ich als Person dazu förmlich gezwungen werde.
Für mich an sich ist es nur wichtig, das alles in der völligen Ganzheit zu erkennen, zu beurteilen und emotional zu er- bzw. beleben.

Eines versuche ich dabei aber gänzlich zu vermeiden, die Dinge zu beeinflussen, sie philosophisch zu deuten oder zu bewerten. Sie gedanklich neu zu konstruieren und Folgevarianten zu veranschaulichen. Ist alles ein bisschen geschwollen ausgedrückt, aber in diesem Sinne will ich persönlich mit Beispielen nicht weiter darauf eingehen. Denn schon alleine der Gedanken daran, würde bei mir einer Zwangsreflexion hervorrufen, die ich gerade nicht möchte, und im Allgemeinen bzw. grundsätzlich auch nicht - AUSSER bei...

... z. B. eben Ausnahmesituationen! Diese stehen bei mir auf den Programm, wenn für mich kein Raum und keine Zeit zur Verfügung steht um einer Reflexion nachzugehen. Dann hilft (mir) eine solche - auch wenn dann so und somit selbstkonstruiert -, zumindest mir, mal wieder ein bisschen Abstand von dem täglichen Ein-und-Aus und der ganzen Unwichtigkeit zu nehmen, so wichtig sie oder es auch aktuell erscheint.

Und auch wenn ich hier keine Anregungen geben wollte, kann ich mich nicht zügeln, um anzuregen: macht doch einfach mal den Selbstversuch! Brecht alles ab, was euch gerade beschäftigt oder mit dem ihr euch befasst, verlasst den Ort, womöglich den Raum, nehmt zumindest ein wenig Abstand, wenn nötig eben auch körperlich.
Und denkt dann einfach mal drüber nach, ob ihr euch erinnern könnt, was ihr genau vor einem Jahr an diesem Tag gemacht habt, was da war. Wenn die Zeitspanne zu groß ist, reduziert sie auf Monate, wenn nötig auch auf eine Woche oder dem letzten Tag.

Wo war ich damals, was hab ich gemacht, wie war das ...?

Bevor ein jähes und schnelles Ende - mit einem frömmlichen Wunsch nach 'Viel Spaß' - kommt, ein kleines PS, was mir vor genau einem Jahr geschah: KLICK [wer Bilder sehen will, ich schick die gerne per Email o. ä. - die sind in dem Link irgendwie entfernt].


"Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“
(Georg Christoph Lichtenberg)


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