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Die nächsten Themen in der nächsten Zeit

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Notizblock


"Zurzeit" und wie (eigentlich tatsächlich) immer schwirren viele BilderGedanken in meinem Kopf. Daher habe ich mich kurzerhand und langfristig dazu entschlossen einen "Sonder-Post" [Artikelreihe _Notizblock_] einzustellen. Das soll quasi für mich ein kleines, interaktives Notizblättchen sein, und für den Leser kann es als "Vorankündigung" gesehen werden.
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Störgeräusche 2.0

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Selbstanalyse (Pt. 3b)


"Vorausgehender Möglicherweise-Artikel" (aus 2012!):
 Störgeräusche

Eigentlich, welch schönes deutsches Wort - eigentlich. Ja, eigentlich wollte ich den heutigen Tag nutzen, um eine Verschwörungstheorie zur Hippie-Kultur herauszuarbeiten, eine mögliche Fortsetzung jener Verstörung mit dem ominösen Titel "U+16C9 vs. U+262E". Irgendwann dazwischen war die Suche nach Zittergras angedacht. Tatsächlich tat ich beides nicht, weil ich zu spät aufstand, das Wenige vom Morgen nichts dafür hergab und der Nachmittag getragen war von Regengüssen und einem Gewitter. Poaceae fand ich zwar, es war mir aber zu nass.
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Gedanken an das Marterla

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UnNatur (Pt. 24)
Vielleicht eine interessante Vorablektüre: "Gedanken an die Wurzel"
Möglicherweise eine Fortsetzung von: "Gedanken an die Linde(n)"

Unter "Marterla" - gesprochen "Madala" - versteht man im oberfränkischen Raum einen Bildstock, also ein Denkmal das zumeist aus Stein oder Holz irgendwo in der Gegend herumsteht und dort auch eine tiefere Bedeutung hat, sei es der Gedenken wegen oder aus anderen Votivgründen. 
Im weitesten Sinne geht es hier nach wie vor um Gedanken zu Formen der Entwurzelung. Es ist dabei nicht meine Intention kleingeistig zu werden, aber es ist ein guter Stichpunkt zum Anfang.
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Gedanken an die Linde(n)

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UnNatur (Pt. 23)
Vielleicht eine interessante Vorablektüre: "Gedanken an die Wurzel".

Kurze Prolog: Der Titel ist irreführend. In memoriam, "Zum Gedenken an...", wäre ein geneigterer Vorlauf gewesen. Ich entschied mich jedoch dagegen und blieb bei "Gedanken an...". Lapsus calami hin oder her - dieser Eintrag erhält wohl einen Fauxpas nach dem anderen.

An dem Ort meiner Kindheit und Jugend, bis zur gänzlichen Adoleszenz meines Selbst, gab es seit ich mich erinnern kann zwei Dorflinden. Sie standen am südlichen Eingang der Marktgemeinde. In ihrer Nähe wurde eine Bank und zwischen den Bäumen eine Mariensäule mit folgender Inschrift gesetzt:
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Gedanken an die Wurzel

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UnNatur (Pt. 22)


Ich habe wegen der Nachwirkungen durch die Wurzeltötung heute kaum geschlafen und muss mich ausruhen beziehungsweise die Zivilisation meiden. Große Aktivitäten, wie zum Beispiel eine Hafenfahrt an einem "belebten" Samstag bei guter Witterung, sind mir da eindeutig zu stressig. Und Stress kann ich mir nicht leisten, sonst wird diese Nacht noch unerträglicher als die vorherige mit all dem Schmerz, denn ich dadurch verdient habe.
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SSL für DSGVO

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Social Media (Pt. 17)

Webbrowser Maxthon, Version 4.9.5.1000

Der Spaß kostet mir mich (? - Dativ/Akkusativ-Frankenproblem ...) für eine Subdomain nicht nur Geld, sondern hat auch ein wenig Zeit in Anspruch genommen, die ich anderweitig aufbringen hätte können. Ohnehin weiß ich nicht, ob es überhaupt nötig war, aber sei's drum - ich hab jetzt ein "s" hinter dem "http".
Unabhängig davon will und kann ich für Browser(-Fehler)meldungen nicht einstehen, es gibt dafür mittlerweile viel zu viele dieser darstellenden Computerprogramme für Webseiten. Manche haben meiner Ansicht nach sowieso nicht den Namen verdient - Beispiele bleiben aus(sen vor). Und manchmal liegt es dann auch nicht in meiner Hand, bspw. wenn Kommentierer vermeintlichen ungeschützten http://-Content (vor allem ohne dem "s") in ihren Benachrichtigungen absetzen.
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Resümee einer Jesu(s)doku

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kurz notiert_pt41

Dieser Beitrag kommt zu früh, ist doch die ultimative Antwort auf alle Fragen - nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest - nicht die Zahl 41, sondern 42. Der Blogposts sollte auch einen anderen Titel tragen: "Schwanzworte". Das wäre aber komisch gekommen, weil sehr missverständlich. Das Determinativkompositum aus Schwanz und Wort ist wohl eher unbekannter als beispielweise der Begriff "Kopfwort", was das genaue Gegenteil darstellt. Die Faustformel ist dabei leicht: Bei S-Wörtern reicht im normalen Sprachgebrauch nur das Ende (der [Tier-]Schwanz), bei K-Wörtern der Anfang (Kopf[-Ende]). Beispiele lasse ich außen vor [...]. 
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Wie Mensch die Zeit abschafft ('Reloaded')

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UnNatur (Pt. 19e)

(zu Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4)

Diese Prosareihe war schön! Und offenbar war sie zeitlos, denn sie wird auch noch heute, nach fast einem Jahr, gelesen - in jedem Fall aber, wenn ich mich darauf beziehe, also jemand darauf aufmerksam mache. In einer kürzlich geführten Korrespondenz tat ich dies. Nach Rücksprache habe ich mich dazu entschieden sie, die Korrespondenz, nachfolgend öffentlich zu stellen - der Nachhaltigkeit wegen.
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Glück

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kurz notiert_pt40

"Sie brennt noch, hab ich ein Glück." Sprach ich in den Raum und vielleicht auch zum Hund und meinte die kleine Teelichtduftkerze, die letzte, die ich noch im Hause habe. Ich habe noch große und andere kleine Kerzen, aber nicht diese mit jenem Himbeerduft. Wenn sie ausgeht, bevor ich schlafen gehen, habe ich dann Pech oder durchfahre ich nasales Unglück, ein Leid, dass es nicht wert ist zu erdulden, weil es nur vorhanden sein konnte, da vorher das Glück in meinen Zimmerchen Einzug hielt?
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Siebzehn Tage

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kurz notiert_pt39

17 Tage hat es gedauert, bis es mir heute, am 17.03.2018, klar wurde. Der 17.03.2012 und der 17. März 2018 haben nicht nur eine grün-irische Gemeinsamkeit: St. Patrick's Day. Nein, sie haben auch die gleichen Wochentage! Samstag ist heute, der Sabbat. Samstag war auch 2012. [Geiler Satz!] Und nein - zwecks Sabbat-Erwähnung -, ich bin nicht konvertiert, das könnte auch etwas schwerer werden. Dennoch kenne ich das Kerzenzünden vor den heiligen Tag der Juden. Ich kenne auch die beiden Namen der Kerzen (Schamor und Sachor) und für was sie stehen (Hüte & Gedanke oder Mann & Frau). Und ich weiß seit vielen Jahren, wann ich sie am Tag vor dem Sabbat anzuzünden müsste, wenn ich es tun würde: Am Freitagabend vor dem Sonnenuntergang. 
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QV4 - Die vielen Paradiese, Vorworte

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V-Theorie (Pt. 8b)
VoRsIcHtbitte die FAQs lesen!

Bereits erschienene Artikel in dieser Reihe: Prolog

Schließe deine Augen. Stelle dir einen Sandstrand vor. Kannst du das nicht, suche dir eine sandige Gegend. Benutze einen deiner Finger oder Daumen, um in den Sand eine kreisförmige Ovale zu skizzieren. Suche dir die waagerechte Mitte und ziehe einen Strich von links nach rechts oder von rechts nach links. Setze oben oder unten mittig an und ziehe eine weitere Linie über das Oval. Dort wo sich die Linien kreuzen machst du Punkte. Du kannst nun aufstehen und deine zweidimensionale Darstellung betrachten. Du kannst auch noch ein paar weitere Punkte wahllos setzen. Du kannst ebenso alles zerstören, hernach solltest du allerdings deine Augen öffnen oder den Ort verlassen. Egal was du machst, du hast soeben etwas geschaffen. Womöglich wirkt es nur auf dich perfekt oder kritisch betrachtet stümperhaft, dennoch: es ist Alles, es ist deine Welt.
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II0sieben

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Social Media (Pt. 16)


Der nachfolgende, möglicherweise wertinhaltslose, Blogposts beinhaltet bis auf diesen Eingangssatz nichts, dass ich hier schrieb und des Weiteren viele lustige Bildchen, ebenfalls mit Texten, die ich hier nicht geschrieben hatte; der Strichpunkt sagt aus, dass der Satz noch nicht zu Ende ist, weil ich noch was erwähnen muss, das mir jetzt noch nicht einfällt, aber vielleicht nach dem Doppelpunkt: ähm, nein - da ist nichts mehr zu schreiben, außer einer gesetzten Anmerkung zum Ende hin + ein Post Skriptum. 
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Gastbeitrag: Wem gehört diese Welt?

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Social Media (Pt. 15)


Das Titelbild hat wenig mit dem Beitrag an sich zu tun, aber es gefiel mir; für nähere "Studien" bedient man/frau sich diesem Link: KlicK. Die mir zugespielten Bilder des dort erwähnten Aipotu Island habe ich als Umrahmung in diesen Blogpost mit einfließen lassen, der im Übrigen - wie es die Überschrift bereits mehr als vermuten lässt - abermals nicht aus meiner Feder stammt. Ich feile derweil (weiter) am Müßiggang und danke daher vielmals dem Sinnbuchschreiber für seine essayistische Geschichte.

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Querbeet-Interview

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Als ich heute [am 17.02.2018] mein "AbOuT", meinen überhaupt ersten Blogbucheintrag [vom 12.08.2012] leicht [fränkisch: "a wengala"] überarbeitete, hatte ich ein schwammiges Gefühl, was einen externen Link betraf, den ich da mal setzte. Sicherlich gibt es hier mittlerweile unzählige Links, die damals gingen und heute ins Leere führen [Ich distanziere mich hiermit davon. °.`]. Ich teste das ohnehin nicht dauerhaft. Doch beim ersten Blogposts sollte man dann doch mal drüberschauen [österreichisch: "umischaun"?]. Da das ErdWeite InternetZ [EWZ] vom Quasi-Verschwinden lebt, kam ich meinen ursächlich unguten Empfindung prompt nach und stellte bedauerlicherweise fest, dass ein schönes "Interview" mit mir verschwand. Und noch mehr: Der komplette Blogger-Lounge-Katalog war stillgelegt. Schade drum, ich mochte dieses Verzeichnis aus fränkischer Hand. 
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QV4 - Prolog

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V-Theorien (Pt. 8a)
VoRSiChT: bitte die FAQs lesen!

Dieser Prolog entstand gedanklich und auf den Tag genau exakt ein Jahr nach der Erscheinung eines Werkes - V|P V|P - Verschluss|prozess Verschwörungs|praxen -, dessen Autor jener Schreiberling gar nicht ist, war oder jemals sein wird. Um in eine erste und ernste Verschwörung in diese absurde Theorie einzusteigen, bedürfte es zahlloser verworrener Verschwurbelungen, für die jedoch niemand seine Zeit verschwenden sollte: V|V V|V - Verschwenderisch|Verworrene Verschwörungs|Verschwurbelungen, kurz (vielleicht) Quadruple(d) V, oder (aber) mein Arbeitstitel QV4. In jedem Fall stellt es ein "relativ peripher tangierendes" Etwas dar, was nicht kümmern sollte. 
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Gastbeitrag: Würz- und Kürzgeschichten

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Social Media (Pt. 14)

Ein paar Vorworte des "Gastgebers": Der nachfolgende Gastbeitrag meines kosmopolitischen Freundes F.-R.W. steht hier unter dem Label Social Media, da ich die angesprochenen bzw. aufgegriffenen Zeitungsartikel (im Text verlinkt) auf seiner Facebook-Chronik kommentiert hatte. Diese Kommentare fließen in den nun folgenden Text ein, den ich im Übrigen für eine ausgezeichnete Semi-Prosa-Erzählung halte - Leseempfehlung!
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Gesellschaftliche Fiktionen

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UnNatur (Pt. 21)


Tinhamos acabado de jantar. Wir hatten (gerade) das Abendessen beendet. So fing sein Werk damals an. Damals war vor fast 96 Jahren, zeitloser gesagt war es der 01. Mai 1922. An diesem Datum erschien in Lissabon erstmals die (Rezensions-)Zeitschrift "Contemporânea" (con = mit, temporanea = vorrübergehend, schlicht übersetzt ins Deutsche = zeitgenössisch). Die oftmals ausschließlich als Satire* verstandene Erzählung O Banqueiro Anarchista umfasste 17 Seiten der 50-seitigen ersten Auflage. Unter dem Titel "Ein anarchistischer Bankier" erschien 64 Jahre später ein Buch im Quartformat [Wagenbach'sche Quarthefte] mit 71 Seiten (kein Zahlendreher!). Heute kennen viele Menschen auch hierzulande den Autor und seine Schriften. Da dieses Blog keine Buchrezensionsplattform darstellt, begnüge ich mich jedoch mit dieser kurzen Randerwähnung zu Fernando Pessoa. Überdies habe ich das Buch auch nicht gerade gestern gelesen (, und im Prinzip geht es auch gar nicht darum). 
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Das neue Alte

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O f F t O p I c (Pt. 47)


Wir träumen uns auf eine Reise durch die Zeit. Stell dir vor, du hast die Liebe deines Lebens gefunden. Du bist jung, aber nicht mehr so ganz unschuldig, wie man es sowieso nie mehr sein kann, so viele Jahre nach der Geburt. Aber die Zeit der Zeit kannst du noch nicht einschätzen, geschweige denn sie schätzen. Deine Liebe und du verbringen sie trotzdem miteinander. Jede Woche. Erst später, und in der Reflexion, wird es dir so vorkommen, als ob es jeden Tag, ja, jede Stunde oder gar ständig gewesen wäre. Besonders intensiv war eure Zeit, gemessen an einer tickenden Uhr, tatsächlich nur Minuten, großzügig mit Vor- und Nachspiel vielleicht eine Stunde. Heimlich traft ihr euch, stets am gleichen Ort und zur gleichen Stunde. 
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ELF {11}

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O f F t O p I c (Pt. 46)


Ohne Worte darf und will ich es eigentlich nicht so ganz stehen lassen. Tatsächlich mache ich es aber trotzdem. Die nachfolgenden Worte in einigen Sätzen dienen nur dazu, damit hier etwas steht, dass niemand lesen muss, weil es wie eine globale [sprachliche] Klimakatastrophe oder eine Verschwörungstheorie [sprachlich] gar nicht und niemals existierte. Ja, das Wetter hat sich verändert, die Witterung ist anders - alles unterliegt stets den Wandel. Heute Morgen um 10:22 Uhr war es heller und wärmer, denn jetzt am Abend (um 22:22 Uhr) ist es dunkel und kälter. Und morgen um die gleiche Zeit wird es wieder anders sein. So ist es auch an jedem 6. Tag - nach unserer heutigen Zeitrechnung - eines beginnenden neuen Jahres gewesen (und so wird es auch weiterhin sein).
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StarTrekTheme

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kurz notiert_pt38

Zum Jahresende (2017 - was völlig gleich in einem nahezu zeitlosen Weblog ist -), mache ich es absolut kurz und verweise auf eine Stümperei, die ich die letzten Tagen geschaffen hatte. Ich wollte schon immer so eine Übersichtswebseite haben, wo alles von mir (bis auf die soziale Medien) verlinkt ist. "Leider" bin ich noch nicht so egozentrisch, dass diese Seite auch meinen Vorname.Nachnamen.de trägt (o. ä.). Man muss es nicht übertreiben. Und eigentlich war es zuerst nur so eine Spielerei, aber irgendwann während der "Projektzeit" fand ich eine Losung und Lösung (zwecks Weiter- und Permanetnutzung).

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Gesucht wird Jesus Christus!

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Social Media (Pt. 13)
Gesucht wird Jesus Christus!
Gefunden habe ich nichts (in der Reale).
Entdeckt habe ich bereits alles in der anderen Realität (der Träume).
Gesucht habe ich (in der Wachwelt) nur nach Schnipseln.
Gefunden habe ich sie (in einem Film), der mir im Sinn war.
Entdecken darf sie nun Jeder für sich (im Jetzt oder im Später).
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Blog Adventskalender 2017 – 16. Söckchen: Was sind die wichtigen Dinge im Leben?

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Geschichtle VIII


Im letzten Jahr war es mein erstes und es war die Socke mit der Nummer 20. Auch dieses Jahr, anno 2017, hatte ich mich wieder davon überzeugen lassen, beim Selbstexperiment vom "Netzliga-Alex" mitzuwirken. Der Zufall brachte mir das Söckchen Nummer 16 - schauen wir mal, was da drin ist...
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Lieb(e)voll(l)os - Die Rollenspieler (Deprivation, Teil 1)

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PerChaTem (Pt. 10c3)
FAQs zur Reihe (PerChaTem) / Grundsatzfrage: Die ewige Schuldfrage und eine Flasche Liebe
Ebenso wie ich die affektive Empathie zwischen den Zeilen im Kapitel Zwischenspiel als ein "Ultimum" beschrieb und demzufolge andere Formen ignorierte - als ob sie keine Existenz für mich hätten -, so werde ich auch mit dem Begriff Deprivation ähnlich verfahren. Die Zerteiltheit der Naturwissenschaften tangierte mich eben noch nie. Und so fällt es mir geradezu einfach den unter Entzug leidenden oder verflossenen Fachbegriff (- als ableitendender Vergleich zur Grunddefinition -) sprachlich zu isolieren. Mein und unser aller Absolutum sollte sich auf die emotionale Deprivation richten. Solch eine anti-stringente/restringierte Verallgemeinerung braucht von etwaigen lesenden Personen mit unterschiedlichsten Varianten dieser Störung nicht negativ bewertet zu werden, da ich in erster Linie in all meinen Abhandlungen den Hinter- bzw. Grundgedanken der Ganzheit im Sinne habe, schon deswegen, um einen Text nicht unnötig zu verstricken. Darüber hinaus werde ich ohnehin nachfolgend erklären, warum ich eine Form der Deprivation ganz nach oben setze. 
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Prosaischer Reflexionserguss - Höllenwoche

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Reflexion (Pt. 8)


Die Urlaubszeit ist den Bürgerlichen liebste. Die Sesshaftigkeit wird temporär aufgegeben, die Heimat hinter sich gelassen. Kein Ort scheint unerreichbar. Umso ferner und wesensungleicher, desto vereinbarer mit dem befremdlichen Vorstellungen eines kurzatmig Reisenden, dessen Weg zum scheindomizilen Platz nicht das Ziel ist. Trieblose Treibgründe einer unkulturellen Ausprägung nahezu anti-holistischer Bipeden. 
Als Teil dieser zeitgeschichtlichen Epoche ohne Mehrwert - in alle Richtungen - bin ich der Sache überdrüssig. Tatsächlich betrachte ich mich als Be-obacht-er, auf seltsamste Weise neugierig erregt, desinteressiert beim Spiegel des Einheitswahns, fasziniert beim Blick durch das Glas, hinter dem sich das detailverliebte Nebensächliche in allen Quarks und Atome versinnbildlicht.
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Gastbeitrag: Erkenne dich selbst und deinen nächsten!

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Social Media (Pt. 7b)


Wie in seinem ersten Gastbeitrag ["Die Liebe und andere Merkwürdigkeiten"] aus dem November 2016, folgt nun diese #2 vom "Sinnbuchschreiber" Frank-Reg. Wolff, quasi und wiederum ohne vieler weiterer Worte (von mir). Da er seine "soziale Netzpräsenz" aufgab, sind jene Zeilen ein Überbleibsel einer persönlichen Korrespondenz. Und ja, auch das kann ein soziales Medium sein!

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Lieb(e)voll(l)os - Die Rollenspieler (Zwischenspiel)

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PerChaTem (Pt. 10c2)




Der Ausspruch "Die Unerträglichkeit des menschlichen Seins" eröffnet ohne eine Anspielung auf ein namensähnliches Werk aus dem Jahre 1984 (Milan Kundera, "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins") ein neues Kapitel mit einer Brücke zu meinen letzten Worten ("[...] deren Gedankengänge mir unerträglich erschienen"), für mich persönlich, denn zwischen jenen Zeilen und diesen (nach-)folgenden ruhen nun schon nahezu sieben Monate. Rund dreißig kurze Niederschriften verfasste ich in jener Zwischenzeit, so dass man keinesfalls von einer kreativen Schreibpause sprechen darf. Trotzdem sei mir dieser Einschub erlaubt, scheint es mir doch wichtig für die Leser zu erwähnen, gerade in Hinblick auf einen möglicherweise leicht veränderten Schreibstil. 
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Was war deine interessanteste Erfahrung mit Drogen?

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Nr. 5 von 5. Diese Frage betrifft den von mir abgekürzt benannten T.M.B.A. (LINK).

"Interessant". Ich haderte mit der letzten Frage, mit (der lebenden) Nummer 5, tatsächlich, hingegen ich mir denken könnte, dass viele Andere diese wohl als die Interessantes ansehen würden. Darf man das im Allgemeinen? Also das darüber Nachsinnen, was denn andere Menschen denken könnten? Bitte diese Satz überdenken, nachhallen lassen oder einfach weiterlesen, denn es folgt kein Absatz. Mein Aufgreifen hinterfragt die Gedankenhoheit, die ich 'just gerade' in Frage stellte. Darf man das also? Sind Gedanken wirklich frei, in dem oder jedem Fall, wenn sie sich auf das Äußere projizieren und nicht auf die eigene Innerlichkeit "beschränken". Können Fragen Ihre Freiheitlichkeit erlangen, wenn der Befragte diesen, wenn auch nur bedingt, ausweicht? Und negiere ich all das Angeschnittene 'just eben' nicht 'gerade' selbst, vielleicht weil ich dem Vor-Einem-Hin(-und-Her)-Philosophieren, hier schreibend ver- und zerdenkend, mitunter munter und ausufernd, ja, ausschöpfend nachkomme, währenddessen und gut möglich später in einem Eigenkorrektorat?
Eines ist klar: Ich werde der Frage keineswegs ausweichen [verstecktes Wortspiel], sondern sie erst einmal beim sprichwörtlichen Schopfe packen [offenes Wortspiel], im Sinne dessen, dass ich mich ihr annähere und vor allem mir ihre exakte Formulierung anschaue. "Interessant" war dabei das erste Wort, das mir auffiel.

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Wohin geht Deine nächste Reise?

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Nr. 4 von 5. Diese Frage betrifft den von mir abgekürzt benannten T.M.B.A. (LINK).

Nicht-Reisende negieren die Reise, was zwangsläufig bedingt, dass es das Reisen gibt. Reisende brauchen dagegen keine Nicht-Reisenden. Wenn beispielsweise in einer Waagschale das Reisen auf der linken Seite steht, dann waren alle mal ursprünglich genau in diesem Topf (sic!); Irgendwann entschieden sich wenige komplett auf die rechte Seite zu wechseln, ein kleiner Teil zum ständigen Verweilen auf Links, die überwiegende Mehrheit indes tendierte dazu gedanklich lange im Links zu verharren, um für einen kurzen Moment wirklich dort einzutauchen, später dem Reisen gedanklich nachzuhängen, wobei sie - ohne es zu merken - nach rechts schwenkten, denn Reisende waren sie nur zeitweilig und tatsächlich im Leibe. Das gibt in der Welt der Dualität Sinn, nicht wahr?
In einer Welt, wo Polarität "herrscht", gibt es wohl die Reiselosigkeit und die Reiseliebe, die sich in ihrer Gegenwertigkeit und Gegenseitigkeit ergänzt. Die beispielhafte Waage kippt und schwenkt nicht. Das gibt auch Sinn, nicht wahr?

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Womit kannst Du inzwischen leben, obwohl Du lange damit gehadert hast?

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Nr. 3 von 5. Diese Frage betrifft den von mir abgekürzt benannten T.M.B.A. (LINK).

Es passt, denn es ist wie meine ganze Existenz in der Wachwelt ein Abklatsch eines sinnbefangenen Seins, dass ich über eben diese Frage es nicht schaffte eine ganze Woche mit mir selbst zu schwelgen, zu philosophieren, zu brüten, müßig in ihr aufzugehen.
Warum sollte ich auch, habe ich wohl eine andere Wahl? "Womit kann ich leben ohne zu Hadern?" - die Kurzfassung, die voraussetzt, dass man nicht "im inzwischen" ist und unterschwellig davon ausgeht, dass man dieses "lange hadern" zwar nicht negieren kann - selbst wenn man wollte -, es aber tatsächlich mit Wohlwollen als eine Variante der Aufgabe ansieht und durchaus als jene Konstante haben möchte, die im letzten Umkehrschluss doch dann zu negieren ist - und noch mehr!
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Was machst Du komplett anders als andere Leute?

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Nr. 2 von 5. Diese Frage betrifft den von mir abgekürzt benannten T.M.B.A. (LINK).

Nach der Beantwortung der ersten Frage würde es vielleicht überraschen, wenn ich über eben jene Zweite im Zuge des Awards nun schon einige Tage immer mal wieder nachsinnte. Ich kam dabei bildlich zu keinem genügsamen Ergebnis - und genau so starte ich auch mit heruntergezogenen Hosen jetzt diesen Blogpost. Dabei versuche ich mich einfach mal treiben zu lassen - mit Worten, oh je ... -, ob es der Sache nütz- oder dienlich wird, stellt sich schon bei dieser stille Frage im Vorfeld, habe ich doch jetzt schon keinen Schimmer, wie ich gerade eben diesen dritten Satz brauchbar zu Ende führen könnte.
Nun war der Punkt da und ich enttäuschte. Wie mag das nur enden?
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Was würde mich an Dir überraschen?

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Nr. 1 von 5. Diese Frage betrifft den von mir abgekürzt benannten T.M.B.A. (LINK).

In Zeiten der Achtsamkeit und im Phänomen des narzisstischen Auslebens, wäre eine solche Fragestellung fokussiert auf die um Antwort bittende Person. Verständlicherweise kommt man bei dieser Methodik nicht zu einer raschen Antwort bzw. der Befragte verweigert sich in erster Linie gänzlich den aufkeimenden Denkprozess, um dadurch und nach reiflicher Überlegung ein Lösungsmodell zu finden. Natürlich bediene ich mich [mir? - Frankenfehlerproblematik hoch x] nicht diesem Apparat der Abgrenzung. 
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The Mystery B.A.

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B.A. steht nicht für Bosco Albert aka. Bad Attitude aka Baracus, dem Mr. T vom A-Team. Ein Kind der 80er bittet um Verzeihung und ist guter Dinge - denn: B.A. steht tatsächlich für Blogger Award (das Bild hat mich verraten, nicht wahr?). Das wird wohl keine offizielle Abkürzung sein, es ist aber jetzt meine (zumindest in der Reihe) und die "Schenkung" einer solchen Auszeichnung sollte glückselig machen. Sollte. 
Im Grunde mag ich Awards nicht, also schon, aber, ... wenn man einen bekommt, so bedeutet das Arbeit. Da ich grundsätzlich jemand bin, der lieber den Müßiggang pflegt - also die Faul-/Trägheit allen anderen Sachen vorzieht -, ist alleine die Vorstellung einer Ehrung nahezu unerträglich. Und naja, Ablehnen tut man genauso wenig spielen wie den Nichtwähler machen [Formulierung: sic!].
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Ein politischer Ausrutscher

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Ü10 (Pt. 5)


Das Bild spiegelt nicht meine Meinung wieder
(Quelle: Facebook-Chronik-Beitrag eines Freundes).

CSU, SPD, GRÜNE, FDP, AFD, DIE LINKE, FREIE WÄHLER, ÖDP.
PIRATEN, BP, NPD, TIERSCHUTZPARTEI, MLPD, BÜSO, BGE, DIB, DKP, DM, DIE PARTEI, GESUNDHEITSFORSCHUNG, V-PARTEI³.

Die unterstrichenen Parteien könnte ich in meinem Wahlkreis (im Jahre 2017) mit der Erststimme wählen, die kursiven haben leider keinen Direktkandidaten. 
Mein politisches Statement vorab und daher: Ich verzichte auf meine Erststimme.
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Entstehungstagsprosa, Teil 4

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O f F t O p I c (Pt. 45d)
(zum) Teil 1 (vom 23.08.2017) - (zum) Teil 2 (vom 26.08.2017) - (zum) Teil 3 (vom 02.09.2017)

Dies ist mein erstes Mal, im doppelten oder dreifachen, nicht aber doppeldeutigen Sinne. Es ist ein behangener Morgen, ein dunkler, es ist ein Morgen ohne einen Funken zu sehender Sonnenstrahlen bei ihrem Aufgang. Prosa schrieb ich noch nie am Vormittag und spreche es zumeist jenseits der Mitternacht. Es ist der erste Tag in diesem schon sehr reifen Jahr, den ich nicht obligat mit Glimmstängel begann. Der Sucht und Wonne hatte ich nicht gefrönt, keinesfalls weil ich es aufgab, sondern mich hingab in Nachträumereien einer vergangenen Schlafphase ohne Wanderung durch vergängliche Epochen während dieser. Im gewissen Sinne - war das Sinnen je ungewiss? - ist dies mein erstes Mal im dreifachen Sinne aus bewusster Entscheidung.
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Entstehungstagsprosa, Teil 3

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O f F t O p I c (Pt. 45c)
(zum) Teil 1 (vom 23.08.2017) - (zum) Teil 2 (vom 26.08.2017)

Die Zahl der Kalendertage nach dem Beginn der Erzählung ist zweistellig, die Erinnerung ungebrochen, denn für sie spielt Zeit keine Rolle. Dennoch komme ich nicht umher es zu erwähnen, weil es bisweilen ein Einmalerlebnis für die Sinne war. Am Anfang der neuen Woche, die jetzt schon alt und vergangen ist oder erscheint, kam es fast zu einer Erneuerung des Schauspiels, nachdem ich mich so sehnte - wie im Vorfeld so hernach. Anfangs dachte ich noch, ich wäre lediglich einige Minuten zu spät dran, stand doch die Sonne schon über den Kronen der höchsten Baumgewächse im Osten. Der Blick auf die freie Ebene der monokulturellen Mischgrasflächen zeigte mir indes deutlich auf, dass mich mein "Zu-Spät-Kommen-Gefühl" getäuscht hatte, obgleich die Sinne klaren Verstandes waren ([Formulierung ->] sic!).
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Entstehungstagsprosa, Teil 2

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O f F t O p I c (Pt. 45b)
(zum) Teil 1 (vom 23.08.2017)

Das neue Morgen ist übermorgen und dann noch einen Tag dazu - wer weiß schon was der Morgen bringt!? Es gibt selten Tage an denen ich frisch und munter, ausgeschlafen so gefühlt, aus einer Realität erwache, die mir lebenswerter erscheint als das triste Hier & Jetzt der Wachweltphantasten. Zumeist sind meine ersten Erkenntnisse am frühen Morgen, dass ich a) noch lebe, b) leider schon wieder genau dort, wo ich der Welt entschlief und c) obendrein in der gleichen Zeitperiode. In aller Regel widerstrebt mir diese Eingebung aus dem Nichts in dem ich bin, und so hinterfrage ich es in den ersten Minuten im Grunde dauerhaft. Meinen Leib erkenne ich erst, wenn er schmerzt, weil er läuft. Die Beine bewegten ihn aus Steingemäuern, die man Häuser nennt, in etwas das man "Freie" nennt; seltsam immer wieder, dass ich wenig Natur erkenne, die mich mit ihrer "Freie" wohl aus dem Gedankenkomplex entwinden lassen könnte. Und doch: Hier, zwischen einzelnen Grasansammlungen umringt von Betongebilden, fällt es mir erschreckend auf. Es ist der Punkt d) in meiner tagtäglichen Spirale des Erwachens, der mich am liebsten sterben lassen würde - ich denke in einer Sprache, die diese Bezeichnung nicht einmal verdient hat. Wo sind die Bilder der Nacht, der Träume, die so viel realer sind, als das, was mir hier begegnet? 
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Entstehungstagsprosa, Teil 1

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O f F t O p I c (Pt. 45)

Der Jährung des Tages der Geburt ist fast ebenso nebensächlich zu betrachten wie man selbiges über den Entstehungstag und dessen Huldigung zu sagen kann und sollte. Lassen wir diesen Satz auf uns wirken.
Wenn es nur annährend stimmt, dann muss es noch etwas anders geben, was man zelebrieren könnte, vielleicht auch sollte. Ich will kein Frage-/Antwortspiel aufkommen lassen, daher schreibe ich es direkt heraus: Es ist die Phase der Erschaffung. 
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5 Jahre verschlafen - 5 Tage danach

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Es muss natürlich heißen: "Das 5-Jährige verschlafen". Heute ist der 17.08.2017. An sich ein schönes Datum, aber das falsche für einen Jubiläumsbeitrag der "Über-das-Blog"-Serie. Ein zeitloses Treibgut im digitalen Internetz(t)meer braucht auch so etwas nicht, im Prinzip, denn: es gibt diese Beiträge jedes Jahr. Und zumeist schlüpfte ich dann in die Stiefel mit hohen Absätzen, die gewöhnlich von Modenerds mit teils groß ausgeprägten narzisstischen Zügen aufgeschwemmt werden, wenn man sie stylish im Spiegelbild der Selfiekunst ablichtet. Das verursacht mitunter, das sich nutzloses Treibgut zusammenfindet, um im Nachgang ganze Schwämme zu bilden, die aus der Vogelperspektive aussehen wie Festland mitten im Ozean. 
Ich treibe indes noch alleine - und das ist auch gut so. 
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Kindertapete

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Sally und Bob. Das war meine. Ich stelle bei meinem nächsten Blogpost mal ein Bild davon ein. Hezrlich(st).

Ein Kommentarversprechen im Bloghaus der Martina, das ich hiermit einlöse. Wer nicht quer lesen will: Es ging um wiedergefundene Tapetenüberreste an Steinmauern zu Kinderzeiten. 
Bei einer Google-Suche nach "Sally und Bob" stieß ich auf mein eigenes 2. "Schundhefdla" aus dem "Random Hause". Auf Google Books las ich dann erstaunt im Abgang folgenden Auszug, mit dem ich sogleich auch diesen kleinen Blogeintrag schließe. 
Mini-PS: Das Bild links oben zeigt im Übrigen nicht meine Kinderzimmertapete, sondern meinen Kinderzimmerschrank. Die "KiZi-"Tapete ist ganz unten zu sehen. 
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Blogparade: Gesellschaftskritische Songtexte, die dich zu einem besseren Menschen machen

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Selbstanalyse (Pt. 21)


Das Blog "Pflücke den Tag" wird unter einem Decknamen geführt, der da heißt: Miss O'Laugh. Bereits am 28. Juni bestätigte ich meine Teilnahme an Ihrer Blogparade, allerdings mit dem Hinweis, dass ich erst im Juli dazu kommen werde. Und so war es auch, nur zum Schreiben eines Blogposts kam ich im abgelaufenen Kalendermonat nicht. Tatsächlich fühle ich mich bei der Niederschrift meiner (Bilder-)Gedankensammlung diesen just ausgesetzt, waren sie doch nicht tiefgreifend genug. Ich werde aber trotzdem mein querdenkerisches Sein spontan dazu nutzen, um einen anständigen Beitrag abzuliefern, wenn auch mit Verspätung. 
Vorweg: Die Blogparade läuft noch bis zum 05. August (2017). 
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Wischer oder Drücker?

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UnNatur (Pt. 20)


Ist es verfänglich, wenn man behauptet, dass diese Welt der Technokratie keinen Mehrwert auf Zeit hat? Sie erschütterte die Menschheit vor allem in den letzten 30 Jahren zunehmend, dass man nahezu gewillt ist nicht mehr zuzusehen. Wegsehen könnte man, es tun indes die wenigsten unserer Gattung. Wir sehen lieber woanders weg (oder nicht hin) und vergessen dabei den geologischen Blickwinkel. Denn egal wie das Anthropozän ausgeht, es wird vergehen und nur leicht nachwirken - ohne großen Wert, nachhaltlos sozusagen. Das ist so einfach und klar wie das Wegwischen von Bildinhalten auf Technokratieapparaten. Letztendlich verschwindet mit dem Ende der Menschheit auch die Welt der heutigen Wischer, ohne das es Jemanden in einer Zukunft interessieren würde, war doch ihre selbst-erwählte Existenz schon im überwiegenden Maße vergänglicher Natur und trotzdem ein Teil davon. Die Erde verliert nichts, nur unsere dominierende Spezies auf Zeit, sind wir doch alle Teil dieser, die Verhältnisse rapide verändert. Man mag fast denken wir stünden unter Zeitdruck. Aus dieser Betrachtung erhält das Wort "Weltmeister" eine ganz andere Dimensionsebene. 
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Faktischer Nekrolog, lang

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Social Media (Pt. 11b)
Der Beginn: BilderGedanken vor der Biopsie
Vorlektüre Reflexion: Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4 / Teil 5
Das kurze Ende: Faktischer Nekrolog, kurz

Prolog: Ein langer Nachruf aus meiner Korrespondenz in wirrer Aneinanderreihung - ohne Gegenlese, kommentarlos, aber mit Bildern untermalt. Unter dem Label "Social Media" habe ich begonnen, mit diesem ende ich hiermit eine nachdenkliche, ja, eine "postfaktische" Reihe.
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Quadruped'sche Reflexion (postfaktisch-bioptisch), Teil 5

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Reflexion (Pt. 7e)




Prolog: Das Vorschaubild ist das (vermeintlich vor-)letzte aktuelle Bild meiner Hündin Selma, das der virtuelle Leser sehen wird. Aus menschlich-moralisch-palliativen Gründen werde ich keine Bilder mehr einstellen. Gefühlt ist es 5 vor 12. Die Zeiger stehen näher auf Tod als auf Leben.
Vor 7 Jahren habe ich mich schon gegen Therapiehundearbeit in hospitälen Einrichtungen ausgesprochen und für mich entschieden in solchen Häusern niemals mit meiner Hündin Adelhaid aufzuschlagen. Wohlgemerkt war das eine persönliche und für mich (selten) weltliche Entscheidung, und aus guten Gründen, die ich nicht erläutern werde. In jedem Fall käme ich nie auf den Gedanken Bilder [...] in/aus solchen Anstalten zu machen und obendrei diese der Öffentlichkeit darzureichen. So in etwa verhält es sich auch hier bei den Texten zur Sterbebegleitung meiner jüngeren Hündin Selma. Irgendwann ist ein Punkt erreicht, den man nicht überschreiten sollte.
Es kostete mich in den letzten 4(/5) Blogposts erhebliche Überwindung über alles zu schreiben, weswegen ich wohl das Unwohl der Dinge nicht aus eigenem Blickwinkel aufsetzte. Ich stehe nicht zu dieser Linie, aber ich vollende sie bis zum absehbaren Ende. Ich bin mir durchaus bewusst, dass das weder etwas rechtfertigt, noch als Entschuldigung anzusehen ist.
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Quadruped'sche Reflexion (postfaktisch-bioptisch), Teil 4

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Reflexion (Pt. 7d)


Prolog: You could die but you're never dead - RHCP, Parallel Universe. Man könnte sterben, ist aber niemals tot. Ich weiß nicht, wer den Song geschrieben hat (wahrscheinlich John Frusciante), aber vielleicht - und das dachte ich mir bereits damals ("damals" war 1999!) - hat derjenige von der einfachen mongolischen Weisheit gehört, die übersetzt so lautet: "Jeder stirbt, aber keiner ist tot."
Überlegungen dieser Art werden den 4. Teil mit Bildern durchziehen*, nicht jedoch mit Worten. Beim Menschen würde man sagen, es sind Gedanken vom Krankenbett. Hunde schlafen aber gewöhnlich nicht in Betten und natürlich nicht erhöht, was im Übrigen Menschen auch nicht tun sollten [Link]. Krank ist die werte Frau Quadruped.in auch nicht, aber das Unausweichliche kommt mit jedem Teil und Tag näher - bei ihr, bei mir und bei jedem von uns. Übervorsorge ist indes nicht nötig, denn niemand ist ja jemals tot, wie auch?
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〈BlOgGeR-ZeUgS〉

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