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∪∫ψ.

Die perfekte Schlafstätte

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UnNatur (Pt. 14)


Das da ist nicht das perfekte Bett, aber es ist immerhin kreativ und vielleicht auch spaßig. Wer mir es schenken will, man kann es da irgendwie erwerben.
Nico hab ich mein großes Geheimnis schon vor ein paar Wochen verraten, versprochen hingegen habe ich ihm einen Post wie ein "perfektes Bett in Häusern aussieht". Dem komme ich hiermit nach. 

Vorher muss ich mein Geheimnis aber erst mal erklären. Ich schlafe seit über 15 Jahren nicht mehr in Betten. Ich habe logischerweise auch keines. Selbstverständlich ist das eine Lüge, weil ich in dieser Zeitspanne auch ab und an wo anders nächtigte, aber daheim nie in Betten, weil ich keines habe. Ich lasse diese Halblüge also stehen, weil es mir unmöglich ist zu sagen, wie viele Nächte ich in dieser Zeit in Betten "schluf". Ich komme jedenfalls zusammengezählt wohl nicht auf einen Monat, sage ich mal so flax. 

Wie kam es dazu?
Das ist wie bei allen Dingen bei mir einfach zu erklären. Ich habe es abgeschafft - mit dem Auszug aus dem elterlichen Domizil. Und danach habe ich es auch nicht mehr "eingeschafft". Ich hatte zwar mal ein Futonbett, aber das war kaum im Einsatz. Ich hatte auch mal Matratzen, die waren kreativ im Einsatz. Ich bin leider zu faul dies mit Bilder zu zeigen, aber ich kann es versuchen kurz mit Worten anzuschneiden... nein, das tue ich nicht, es würde langweilen. Matratzen allgemein langweilten mich nämlich auch irgendwann, also habe ich die dann auch so vor 12 Jahren abgeschafft. Anschaffen musste ich mir hingegen eine Couch, Frauen verlangen so etwas, denn es schaut befremdlich aus, wenn ein Raum so leer ist. Aber auch darauf gehe ich jetzt nicht näher ein, denn es würde ebenfalls langweilen. 
Selbst besitze ich aktuell ein Liegesofa, es ist aber nicht mehr im Einsatz. Wer es möchte, ich verschenke es für Selbstabholer. Wenn das nicht klappen sollte, werde ich es so handhaben, wie bei der letzten Couch, die sich ausziehen lies: ich nehme ein Beil und zerhacke es. Das macht den Abtransport aus einer Wohnung einfacher. Kleiner Bundeswehrtrick (ich hab nie gedient). 

Auf was schlafe ich jetzt?
Auf einen ausziehbaren Sofa, das ich aber nicht ausziehe, weil ich zu faul bin. Es gehört mir auch nicht, aber mir wurde angeraten es als Schlafstätte zu nutzen, also tue ich es. Auf diesem Teil sitze ich auch aktuell, also im Moment, wo ich diese Zeilen schreibe.

Auf was würde ich gerne schlafen?
Auf nichts ist nicht richtig, aber "auf" ist falsch. Bitte jetzt nachdenken.
Wir Menschen schlafen irgendwie alle erhöht, das hat mich schon immer ein wenig verwirrt. Ich fand das sogar richtig abwegig. Genauso wie es abwegig ist, einen Tisch zu haben, an den man auf einen Stuhl sitzt, um dann irgendetwas zu machen, vielleicht essen beispielsweise. Das geht jetzt aber am Thema total vorbei. Ich könnte erzählen, dass ich früher am Rechner oder Laptop im Stehen "gearbeitet" habe, aber das würde keinen interessieren - oder um im Textstil zu bleiben -, es würde langweilen. Es würde ebenso langweilen, wenn ich anführen würde, dass Arbeitskollegen von mir bestätigen könnten, dass ich seit Jahren nicht auf dem Stuhl sitze, sondern mehr oder weniger liege. Wer Star Trek mit Picard & Co. kennt, erinnere sich an die 1. Staffel, wo die Navigatoren quasi in ihren Stühlen lagen. So sieht das bei mir aus, wenn ich Brötchen verdiene, also konstant seit über 15 Jahren. Konstanten braucht man da jetzt aber nicht suchen. 
Die Antwort auf die Frage wäre also: ich würde gerne unter etwas schlafen.

Woher kommt der Gedanke?
Quelle: http://wohnbu.de/2013/12/06/bett-im-boden/
Es wäre eine weitere Halblüge, wenn ich behaupten würde, ich hätte von denen mir umgebenden Tieren abgeschaut. Nein, ich habe keine Kaninchen im Garten. Ich habe nur Hunde, aber nicht seit 15 Jahren im Hausstand. Und doch weiß zumindest ein Hund, wie man wo richtig schläft. Selma, meine ungarische Bracke, "schluf" am Anfang nur unter Betten. Danach zog sie kuhlenförmige Schlafstätten vor, ziemlich lange war das ein Sitzsack, der jetzt allerdings sein Innenfutter verlor, ergo brauche ich einen neuen (wer mir oder ihr einen schenken möchte, vielleicht im Austausch mit dem Liegesofa, der schaut sich dieses Bild an, denn so sind meine und ihre Vorstellungen zu einem neuen Sack).  
Meine Gedanken waren andere. Ich fand es immer schon komisch, auf etwas hochzu"klettern", um darauf dann zu schlafen. Ich hätte mir am liebsten eine Kuhle in den Boden gegraben, um dort dann zu nächtigen. Wie so etwas in der Art (allerdings ohne Podest) aussehen könnte, zeigt das Bild. Leider fand ich kein trefflicheres, beschreiben möchte ich es aber auch nicht... wobei, es würde zwar langweilen, aber ich komme wohl nicht drumherum.

Das perfekte Bett
... in einer Behausung, muss ich dazufügen ... muss raumsparend sein. Da liegen aber meine Gedanken woanders, denn eine Behausung muss für mich nicht groß sein. Ein wirklich kleines Haus in meinem Sinne, ist kleiner als Peter Lustig's Wohnwagen. Aber auch diese Gedanken führen a) am Thema vorbei und b) würden sie langweilen.
Praktisch wäre so ein Bett im Boden praktisch. Übertags könnte man ein Brett drüber legen oder anders luxuriös die Schlafstätte abdecken, das überlasse ich jedoch anderen kreativen Köpfen, denn ... (langweilen).

Damit ich niemanden länger mehr langweile ende ich jetzt hier einfach mal so völlig unvollkommen. So wirklich wichtige Dinge, auf was man in der Kuhle schläft, werde ich nämlich nicht weiter ausführen, denn es könnte vielleicht eben nicht langweilig sein. Aber ein wenig Nachdenken darf jeder für sich. Ich habe fertig. 


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Kommentare :

  1. Mich gat eben eine Amsel vom Bett herunter geflötet - ja; denn ich muß a u f einem schlafen. Das Heraussteigen a u s einer wie auch immer gestalteten Höhle würde mir a) schwerfallen und b) mich an die Zeit gemahnen, da ich dauerhaft "eingekuhlt" werde schlafen müssen. Die senile Bettflucht ereilt uns früher oder später wohl alle - direkt proportional unserem Alter. Aber das Alter Egp bleibt außen vor...
    Einen schönen Tag im ausgehenden Winter-April!
    Hein

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    1. Köstlich Hein, ich kugel mich gerade vor lachen, aber nicht auf, über oder mitten im Boden. Ich sitze echt auf einem Stuhl, man glaubt es nicht.
      Trotzdem gäbe es für solch altersspezifischen Probleme eine einfache elektronische Lösung. Ein Lift, der die Schlafstätte von Sofahöhe zu einem Kuhlenbett unter den Boden fährt (und vis versa). Handwerklich ging das auch, vielleicht mit einem Wagenheber ^^

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  2. Wunderbar! Das Warten hat sich echt gelohnt.
    Ich muss aber gestehen, dass ich schon gar nicht mehr geglaubt habe, dass du das noch machen wirst.

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    1. 'FREILI!' (sagt der Franke) Er braucht zwar etwas länger, aber zumindest der, der hier ins 'FREILI'-Gechrei einstimmt, hält was er verspricht.
      Zugegeben war das aber hier ein wenig guter Beitrag. Es war ein Versuch, aber es gelang mir nicht den Wortwitz der deutschen Sprache ohne permanente Wiederholung von Wörtern wie bspw. 'langweilig' aufzubauen. Dafür bitte ich förmlichst um Verzeihung. :-)

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  3. Mir geht es a) wie Heinrich - aber das genauer zu erklären würde b) langweilen - lach!!! Danke für deinen herrlichen, wenn auch an einigen Stellen überaus langweiligen Post!:-) --- Ich gebe zu, dass ich deine Gedanken gar nicht sooooo abwegig finde. Das muss reichen, sonst wird es zu langweilig!!! LG Martina

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    1. Und auch wenn meine Antwort spät kommt, kommt sie an einem Tag und vor allem zu einer Zeit, in der schon viele Väter nicht mehr wissen wo rechts und links ist. Dem Bollerwagen sei Dank und Ehre, aber nicht meine, denn auch das fände ich langweilig.

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