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Des Menschen's Fortbewegungsmittel #1

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PerChaTem (Pt. 1)


"Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht."
(NT, Matthäus 4:4)


Des Rätsels Lösung ist fast so leicht, wie wenn man die Frage stellt, mit was sich ein Laufvogel wohl in erster Linie von A nach B bewegt.

Es ist schon ein bißchen seltsam, dass so ein z. T. monströses Etwas auf 4 Rädern, 2 Achsen, einer irgendwann rostenden Blechkarosserie und meist mit "Leben erfüllt" von einem auf Verbrennungstechnik passierenden Antriebssystem, so viel Gemüter bewegen kann.
Und diese gleichsam! Seltsam, wenn man so drüber nachdenkt, dass Mensch sich eigentlich auf 2 Beinen bewegen sollte. Aber er macht sich diese und anderer Gliedmaßen liebend gern zu Nutze, um solche grauenvollen Gerätschaften mit ihren unglaublich ohrenbetäubenden Geräuschpegel und der - aufgrund der Technik - einhergehenden Umweltverschmutzung in hohen Maße zu bedienen und zu bewegen.

Tag ein, Tag aus - und ich zähl auch dazu. Rein zeitlich gesehen verschwenden wir da drin eingeschlossen Jahre unseres Lebens. Völlig sinnlos im Endeffekt.


Noch einen Tick seltsamer dann für mich, dass so viele dieser Vehikel nicht viel mehr rein äußerlich und innerlich hergeben, als sie es taten, wo deren Heimat noch beim Händler um die Ecke war.
Will meinen - schaut sie euch an, die Autos, schaut sie euch an, von außen, und - wenn möglich -, werft einen Blick ins Innenleben.

Was kann man erkennen? Kann ich da einen Spiegel vorstellen? Kann ich daran schon erkennen, wie der Beweger eines Fahrzeuges "tickt". Kann ich PerChaTem erkennen?

Meine Erkenntnisse sind unterschiedlich, aber die Tendenz geht da hin, dass der Großteil der Autos auf unseren Straßen recht steril und unpersönlich gehalten wird.
Gibt deren wohl vieler Gründe, angefangen von Geschäftsautos, Leihwägen, geleasten PKWs, Car-Sharing-Karossen ...

Aber nebst bei einer Einkalkulierung sämtlicher Umstände, die zu so einen Überhang führen, was macht es für Mensch unmöglich zumindest das Innenleben für einen kleines bißchen mit PerChaTem zu "erhöhen"?

Ich reduziere das jetzt und breche herunter, indem ich einfach mal mich als Beispiel aufführe. Wer sich mein Auto von außen betrachtet, weiß anhand der Aufkleber gleich für was ich einstehe. Ihm wird die nicht gerade gängige Farbe (- es ist nicht grau! -) auffallen. Und er wird auch mit geschulten Blick erkennen, dass ich sonst nicht viel Wertigkeit in die Pflege meines geliebten "Goldschatzes" lege. Rein die Größe und die Marke machen es einfach unmöglich für mich als eine Statussymbol seine (bzw. ihre) ehrenwerten Dienste zu leisten.
Andersrum: wenn er mich fragt nach dessen Namen, ich kann ihn dem geben (inkl. Geschlecht), genauso wie die Namen der Vorgängerfahrzeuge (und deren geschlechtlicher Zuordnung). Ich kann ihn nummerologisch sagen, dass dieses zufällig erhaltene Kennzeichen genau stimmig mit meinen Geburtsdatum ist. :D

Und wenn er dann rein schaut und nicht in Ohnmacht fällt, wird er mich erkennen. Er wird nicht nur schmerzhaft bemerken, dass ich ein barrierefreies Hundefahrzeug führe, sondern auch noch viel mehr, denn ich hege nicht im Sinn meine mitgeführten Gegenstände - mit Ausnahme solcher, die für Diebe eine Einladung darstellen könnten - großräumig in den Innenräumen zu verstecken. Andersrum lege ich großen Wert darin, dass ich es mir dort drin so angenehm wie möglich gestalte,und z.B. das Inventar mit kleinen Dinge aufwerte.
Und nicht dass man mich mit solchen Worten falsch versteht: ein Auto ist weiterhin für mich das, für dass es entwickelt wurde, nämlich mich auf unnatürliche Weise viele Kilometer weit zu befördern. Strecken, für die ich zu Fuß Tage bräuchte.


Aber es gibt sie noch, die Halter, die in einem ähnlichen Konstrukt vorangehen, die dieses Etwas mit Leben füllen, außen, wie innen. Und es erfreut mich immer wieder, solche "Eintagsfliegen" zu sehen.


Frei nach Ephraim Kishon, ob es passt oder nicht:
"Ich verehre Menschen, die eine ideale Gesellschaftsordnung suchen, und fürchte diejenigen, die sie gefunden haben."


Und hier ein Bild von Fabienne tapfer bewacht von Adelhaid!




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