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Two pic's each day

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Selbstanalyse (Pt. 7)


Der Titel auf Deutsch laut Google-Übersetzer :D "zwei Bilder pro Tag" <- *unfassbarkorrektübersetzterhat*
Trotzdem weiß der werte Leser nicht, was das jetzt soll.
Arbeitsaufgabe kurz: an jedem Morgen unmittelbar nach dem Erwachen und an jedem Abend unmittelbar vor dem Schlafen ein Porträtfoto knipsen.

Die Antworten zu den Sinn dahinter erschließen sich einem jedem individuell nach dem Projektende.

Laut meiner Kurzrecherche im I-Net habE ich dazu übrigens nichts gefunden. Es gibt zahlreiche Blogs, Projekte von Fotografen, Berichte von privaten Personen sowie Interviews zu diesem Thema.
Meist gehen diese in die Extreme, dass dies ein ganze Jahr - sprich 365 Tage - vollzogen wurde. Oder /und dann professioniell, aber nicht auf die eigenen Person bezogen - also keine Porträtierungen seiner selbst.
Meine Topseiten geb ich hier nicht preis, selbst ist Mann/Frau. :D


Aber wer sich Vorabinfos holen will: 2009 kam hier schon jemand mal auf die Idee und hat sogleich sich herausgenommen, was da passieren könnte bzw. zu was das förderlich wäre.
Diesen Schuh will ich mir allerdings nicht anziehen, aber ich gebe eine kurze und eine etwas längere Gebrauchsanweisung.

Kurze Anleitung für den Morgen:
  1. Vortag: alles vorbereiten, Kamera/Handy (ggf. Selbstauslöser)
  2. Aufstehen, Porträtbild schießen
  3. Hintergrund und Lichtverhältnisse sollte immer gleich sein
  4. Keine Grimassen ziehen
  5. möglichst nicht anschauen, was auch nicht nötig ist, wenn man vorher alles gut vorbereitet hat
  6. für bessere Konturenerkennung (der Gesichtszüge) ggf. eine Kopfbedeckung immer genau gleich aufsetzen
  7. Danach: kurze stichpunktartig Besonderheiten der Nacht notieren sowie die Aufwachzeit
Kurze Anleitung für den Abend:
  1. Vor dem Bild: kurze Besonderheiten des Tages notieren, ebenso die Zeit (vgl. Punkt 8 "Morgen")
  2. siehe "Morgen" Punkt 2, 4 und 5
  3. Bild schießen
  4. zu Bett gehen (Punkt 6+7 von "Morgen" beachten)

Langversion Morgen:
  • zu (1) + (2): Wenn der werte Leser die Möglichkeit hat, kann das Bild auch von einer anderen Person gemacht werden. Hier ist klar, dass dies am Morgen einer gemeinsame Aufwachphase voraussetzt.
  • zu (3): Es empfiehlt sich ein abgedunkelter Raum mit künstlicher Beleuchtung. Will man Bilder unter den Lichtverhältnissen am Morgen und am Abend schießen empfehle ich a) eine gute Kamera und b) Kenntnisse darüber, dass von Tag zu Tag je nach Jahreszeit die Sonne früher oder später untergeht.
  • zu (4): Bitte Disziplin wahren, das Projekt sollte in erster Linie für einen selbst dienen. Es macht keinen Sinn, wenn man hier Gesichtzüge verfremdet, da beschummelt man sich selbst
  • zu (5): Auch das würde ich beherzigen, daher einfach mal vorab ein paar Probebilder machen.
  • zu (6): Das ist gar kein großer Scherz, ich würde mir wirklich immer eine Mütze/Kappe oder sonst was überstreifen, wo man die Haare nicht erkennt, denn diese verfälschen für das menschliche Auge enorm.
  • zu (7): Besonderheiten wären z. B. Probleme beim Einschlafen, Alb(p)träume, Nachtwandeln, Aufweckphasen wegen nächtlicher Störung durch Fremd- oder Eigeneinwirkung, andere Schlafstätte ...

Langversion Abend:
  • zu (1): Besonderheiten wären z. B. ein überdurchschnittlich stressiger Tag, Konsumierung von zu viel Alkohol o.ä., aufgewühltes Gemüt aufgrund ungewöhnlicher Umstände ("Unterbeispiel": Betrachten eines Fernsehfilms welcher ungünstig für das o.g. Gemüt ist) ... Allgemein würde ich hier die letzten Aktivitäten am Tag kurz festhalten.
  • zu (2) und den Rest brauche ich glaube ich nicht weiter einzugehen

Allgemeine Empfehlungen:

Für die normale Bürokraft, die von Montag bis Freitag arbeitet, empfiehlt sich das Projekt bereits am Sonntagabend starten zu lassen, d. h. erstes Bild wäre ein "Einschlafporträt". Das Ende in der Kurzversion wäre dann das "Aufwachbild" am Samstagmorgen. Somit hat man 12 Bilder und ebensoviele Notizen dazu, die man dann z. B. in einem Worddukment integriert. Links Bild, rechts Text mit Datumsangaben und Uhrzeiten. Oder man macht eine Collage mit einem Fotobearbeitungsprogramm. Oder gar einen Flahsfilm, wie man es am liebsten hat.
Auf jeden Fall sollte man das Projekt in einer Zeitperiode laufen lassen, wo man keine übermäßigen Annormalitäten zu seiner normalen Routine auf den Tagesplan stehen hat. Wenn man so einen nicht hat, dann macht das auch nichts, sofern man anständig sich Notizen macht.


Abschließend möchte ich euch sagen, dass ich das selbst mal in Angriff nehmen werde, weil so noch nie praktiziert. Ich bin selbst gespannt, was sich danach ergibt. Ggf. - und das empfehle ich auch einem jedem - werde ich die Bilder von "unabhängiger Seite prüfen lassen". Einer Person würde ich die Bilder mit und einer anderen ohne Text zeigen.

Wer es mal versuchen möchte, bin über Feedback sehr erfreut, evtl. gebe ich auch selbst zu meiner Person das offen.


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