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Wie entstanden die Menschen?

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Lesezeit: | Wörter:
Ü10 (Pt. 1)

http://www.blog.adelhaid.de/2014/02/wie-entstanden-die-menschen.html


"dort, wo man gewinnen kann, kann man ergo auch verlieren. nur leider verlieren meist die selben. habt den willen, es auch nach dem xten verlieren, versuchen zu gewinnen. niemals aufgeben! zähne zusammen beißen, selbst wenn die tränen kullern. lacht dem leben frech ins gesicht, das ist unsere chance!"


Dieses Bild lässt keine Menschen entstehen, aber es lässt Leben wecken in jungen Menschen, die noch nie zuvor einen Wanderpokal gewonnen haben. 
Und was könnte schöner sein, als wenn junge Fußballer durch Erfolge Auftrieb bekommen?

Wir bewegen uns hier in philosophische Reiche, denn anders sollte man eine solche Frage gar nicht angehen, wenn sie von jungen Menschen gestellt wird.
Und wenn man dann noch in den Genuss kommt, die Kinder reden zu lassen, dann hat man eine gute Ausgangsbasis geschaffen, um in das laufenden Gespräch einzusteigen.
 

Die Überdenkungen kamen von den Kindern selbst und fanden auf einer Rückfahrt von einem Fußballturnier ihren Höhepunkt. Schöne Zitate waren beispielsweise: "Im Religionsunterricht wird mir gesagt, Gott hat die Menschen erschaffen" und weiter "In 'Natur und Technik' wird mir erzählt, dass wir vom Affen abstammen" ... tja, was soll man dazu sagen, außer "Prima". Kinder, die eigenständig nachdenken finde ich immer und 'einfach' "prima".  Die 'mehrfache' Zustimmung der anderen Mitreisenden zeigte mir ein "prima" hoch ² auf.
Und das war auch der Moment, wo ich unterstützend tätig wurde.

Den Kindern - die (meine) Hunde kennen - habe ich das folglich so veranschaulicht (ich versuche mich selbst aus dem Gedächtnis heruas zu zitieren):

"Nun, die Frage ist nicht 'Wie entstanden die Menschen', sondern 'Wie entsteht Leben'. Stellt euch vor, eine Hündin ist läufig. Jetzt kommt ein Rüde vorbei und findet das 'prima'. Er bringt ergo den Gedanken mit, dass es 'prima' ist. Die Hündin ist aber nicht offen für seine Gedanken, weil sie einfach noch nicht in ihren Stehtagen ist [Anm.: gut, diesen Begriff musste ich dann erstmal erklären]. Der Rüde trifft eine Woche später wieder auf die Hündin. Und jetzt teilt die Hündin seine Gedanken, also das die 'prima' waren vor ein paar Tagen. Und so kommt eines zum anderen. Der Rüde und die Hündin teilen ihre 'Prima-Gedanken' mit der Kraft der Liebe, die sie rein biologisch im so genannten Deckakt [auch das forderte eine Erklärung] wiederspiegeln. Nach zwei Monaten findet man in der Wurfkiste der Hündin das Ergebnis vor: viele kleine Welpen wuseln herum..."

Merke (für alle):  Leben entsteht durch die Kraft der Gedanken und der Liebe.

Im weiterem Verlauf des Gesprächs habe ich den Kindern auch erklärt, dass dieses Prinzip nicht nur auf die Tierwelt zugreift, sondern auf alles. Da konnten sie mir noch folgen. Allerdings, also als ich ins Detail ging - z. B. im Bezug auf die Pflanzen, deren "Liebens-/Lebens- und Gedankenwelt" in einer Symbiose mit der Sonne sowie den 'Naturgesetzen' besteht -, habe ich das mit oder ohne Erkenntnis der Kinder einfach so sitzen lassen. Erstaunlicherweise konnte sie mir im Bezug auf das Universum folgen. Dort habe ich das Nachfolgende geschildert:

"Ihr müsst euch das so vorstellen: Die Sonne ist die Liebe, das Universum der Gedanke. Das Produkt daraus sind z. B. die Planeten. Unsere Erde entstand also unter dieser Schöpferkraft. Wenn der Religionslehrer also von Gott spricht, dann muss Gott das Universum sein, das oder der sich unsere Sonne herausgesucht hat. Gemeinsam haben sie durch die Kraft der Gedanken und der Liebe unseren Planeten Erde erschaffen."

Im Bezug auf die "Affen-Theorie" habe ich den Kindern erst einmal erklärt, dass es sich dabei tatsächlich nur um eine "Lösungmöglichkeit" auf biologischer Ebene eines Wissenschaftlers namens Darwin handelte, die von der breiten Masse so anerkannt wird. Oder in meinen Worten:

http://pixabay.com/de/charles-robert-darwin-darwinismus-62912/
"Ich kann dahinter leider mein Prinzip der 'Gedanken und Liebe' nicht ersehen. Aber ich kann mich auch täuschen, wenn man davon ausgeht, dass früher das Leben enger zusammen war, als es heute ist. Stellt euch z. B. vor, dass heute eine Hündin auf einen Wolfsrüden - die ja gemeinsame Herkunft haben - trifft, und zwar just in dem Moment, wo die Hündin in ihren Stehtagen ist. Der Wolfsrüde findet gefallen daran und nach 2 Monaten hat man wieder eine Wurfkiste voller Wolfs-/Hundhybriden. Das funktioniert. Aber ich bezweifle stark, dass das heute bei einer Katze mit einem Löwen funktioniert. Und ähnlich verhält es sich beim Mensch und beim Affen."

Damit konnte ich natürlich nicht enden, daher habe ich folgendes noch hinzugefügt:

"Merkt euch, es geht alles heute. Ich kann z. B. ein Zebra mit einem Pferd kreuzen, aber macht das Sinn? Ein Pferd mit Streifen schaut 'chic' aus, aber es wird weder ein richtiges Pferd sein dürfen, dass man bereiten kann, noch ein Zebra, das die Freiheit sucht. Und vor allem: ohne den Eingriff des Menschen in die Erstehung eines solchen Wesen, würde die Natur nie so ein Geschöpf in der heutigen Zeit herausbringen."

Gut, der letzte Punkt ist verwegen, und ich weiß nicht mal, ob das tatsächlich nicht funktioniert, aber es diente nur dazu meine Gedanken zu einem Schlusspunkt zu führen.
Für das Protokoll habe ich noch erwähnt:

"Ich kenne einen 'Hundehalter', der einen Wolfshybriden in der 3. Generation [musste ich erklären] hat. Ich möchte nicht mit ihm tauschen. Mir reicht mein Hund aus dem Versuchslabor [Selma, wie erwähnt, kennen die Kinder meine Hunde und deren Geschichte]. Ihr seht also: selbst wenn es von der Natur aus möglich ist, muss es nicht zwangsläufig gut sein. In jedem Fall wird es auf kurz oder lang immer schlecht, wenn Mensch die Verhältnis bestimmt oder für seine Belange ändert.  Als letztes Beispiel im Bezug seht ihr die heutigen Modehunderassen, die sich entweder nicht mehr aus eigenen Stücken vermehren können oder/und zu einer natürlichen Geburt fähig sind. Da hat der Mensch - aus welcher Motivation auch immer - Unsinn getrieben. Und das Ergebnis ist nicht 'prima'."

Merke (#2):  Leben entsteht durch die Kraft der Gedanken und der Liebe.
Oder anders formuliert: Durch Geist und Liebe!

Noch Fragen (von Erwachsenen)? Bitte, her damit!


"Der erkennt Gott recht, der ihn in allen Dingen gleicherweise erkennt;"
und weiter: "und wenn einer Gott in Furcht dient, ist es gut; wenn er ihm aus Liebe dient, ist es besser; aber wer ihn in Fürchten lieben kann, das ist das allerbeste. Dass ein Mensch ein Leben der Ruhe oder Rast in Gott hat, das ist gut; dass der Mensch ein Leben der Pein mit Geduld trägt, ist besser; aber dass man in dem peinvollen Leben seine Rast habe, das ist das allerbeste. Ein Mensch gehe auf dem Felde [und spreche sein Gebet] und erkenne Gott, oder er sei in der Kirche und erkenne Gott: wenn er Gott darum, weil er an einem Ruheplatz ist, eher erkennt, so kommt das von seiner Schwäche, nicht von Gott, denn Gott ist in allen Dingen und an allen Orten gleich und ist bereit, soweit es an ihm ist, sich überall in gleicher Weise zu geben, und der erkennte Gott richtig, der ihn überall in gleicher Weise erkennte."
(Meister Eckhart, mehr + Quelle auf zeno.org)



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Kommentare :

  1. Keine Kommentare und keine Fragen, dass kann doch nicht sein!!! Also: Fragen habe ich auch nicht, denn ich stimme dem zu 100 % zu. Du hast es ganz fantastisch erklärt und ich musste teilweise laut lachen. Herrlich!! Jetzt haben die Kinder drei Versionen, hoffentlich konntest du sie überzeugen, doch da bin ich guter Dinge! So, nun habe ich keine Zeit mehr, muss noch weiter bei dir lesen. Aber hier bekommst du schon mal ein P-r-i-m-a!!!!!!
    LG Martina

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    1. Ach die Kommis gab es schon [durchweg zustimmend], aber iwi immer nicht hier. Ich arbeite offensichtlich mehr hinter den Kulissen, was ein wenig schade für die Blogkultur hier ist. Von daher muss ich mich mal ganz herzlich bei dir bedanken, denn genau das war "prima". Und genau so sollte eigentlich Bloggen sein.

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