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Mein Gastbeitrag zum Thema "Wauzige Wuffnacht 2015" auf Severines Blog Fabelschmiede.de.

"Alexander Glas vom Hunde- und Querdenkerblog Adelhaid öffnet für uns heute das siebente Türchen unseres Adventskalenders Wauzige Wuffnacht 2015. Wir wünschen Euch eine gute Unterhaltung mit einer langen, aber sehr unterhaltsamen Geschichte."

Eine beispiellose Szene aus der ersten Adventswoche 2007 – Selmas 1. Tag

"Was soll das werden? Ein Rottweiler?"
"Sie heißt Emma."
Ich stand im ersten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses. Ich kam gerade von der Arbeit, ein Bürojob. Ich bin Buchhalter. Ich war es damals schon seit 7 Jahren und bin es heute noch. Beruflich hat sich nichts geändert, privat ein wenig, aber persönlich viel ... in Bezug auf einen Hund. Nicht im ersten Moment, als ich dieses Etwas sah, aber im Nachgang.
"Was riecht da so?"
"Das ist der Hund."
"Der stinkt wie ein Arzneikasten."
"Es ist ein Mädchen."
"Und du bist Emmas 'ammE', oder was?"
Meine Gesprächspartnerin war meine damalige LAG. Sie erklärte mir, dass die Hündin von einem Freund käme. Er befreite sie mit einer Tierschutz-OrGa aus einem Versuchslabor. Jetzt habe er aber beruflich keine Zeit mehr für den Hund.
"Und wir sind seine erste Wahl?"
"Warum nicht?"
"Eben. Hereinspaziert ins Tierasyl am Fuße der Altenburg."
"Du bist herzlos."
"Nummer 5 lebt, Frau Gutmütig. Ich bau schon mal eine Hundeklappe."
"Arschloch."
Sie hatte Recht, ich war ein Arschloch. Vielleicht bin ich es heute noch, aber meine Worte und Taten, vor allem aber die Bilder aus der Zeit vor 7 Jahren werde ich nie vergessen. Sie sind noch so lebendig, als wäre es eben erst geschehen.
"Waren die Hunde schon draußen?"
"Nein."
Noch immer im Hausflur ging ich an 'Emma' und meiner LAG vorbei in die Wohnung, legte Shila und Adelhaid die Halsbänder an, nahm die Leinen vom Haken und ging. Es wurde ein langer Spaziergang.

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Kommentare :

  1. Hallo Alex, eine wahrhaft lange Geschichte! :-) Doch es lohnt sich soooo sehr, sie zu lesen! Es gibt sicher nicht so viele Menschen, die einen derartigen Kontakt zu ihren Tieren pflegen! Für sie ist es eine wahre Freude, wenn der Mensch offen ist und sich nicht verschließt vor dem, was sie zu sagen haben!! --- Danke für deinen Kommentar bei mir! Ich hab mich sehr darüber gefreut! LG Martina

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    1. Weil es dich hierher verschlug, um eigentlich 2 Geschichten zu lesen - eine kleine und eine große. ^^ Da erinnere ich mich an eine Kindersendung aus den 80er Jahren. Ein Mann mit Bart, Brille und schütterem Haar las erst aus einem kleinen Buch eine kleine Geschichte und dann aus einem riesengroßen Buch eine große Geschichte. Wie die Sendung hieß, weiß ich heute nicht mehr. Aber es kam immer am Ende und ich hab die ganze Sendung nur wegen diesen Geschichten gekuckt. Wenn das einer liest, vielleicht kann er mir weiterhelfen. Ich komme selbst nicht drauf, und Tante Gugle spuckt nix vernünftiges aus. Das sind meine wirklichen Geheimnisse, die ich nicht entschlüsseln kann. :-)
      Für meine Verhältnis schlug die Geschichte im übrigen wie eine "Bombe" ein, gemeint: die Ressonanz war auf verschiedenen sozialen Medien sehr groß bzw. überwiegend über persönlichen Korrespondenz vorhanden. Ehrlichkeit kann lohnenswert sein, dass ist das, was ich daraus mitnahm.
      SG, Alex

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