"Wir besitzen von der Welt nur formlose,
fragmentarische Vorstellungen,
die wir durch willkürliche Ideenassoziationen vervollständigen,
aus denen sich gefährliche Suggestionen ergeben."
Marcel Proust, À la recherche du temps perdu
(dt. "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit")
die wir durch willkürliche Ideenassoziationen vervollständigen,
aus denen sich gefährliche Suggestionen ergeben."
Marcel Proust, À la recherche du temps perdu
(dt. "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit")
Ein klein wenig anders differenziert, aber deckend im Grunde ist meine Anschauung zum beschriebenen Umstand in obigen Zitat von Marcel Proust aus seinem über 5000seitigen monumentalen Werk in 7 Bänden (erschienen).
Den Autor und "Ritter der Ehrenlegion" folglich auf einen Satz herunter zu brechen kommt einer Gräueltat nahe. Bedenke man (nur), dass es sich hierbei um sein letztes Lebenswerk handelte, dem er sich nach dem Tode seiner geliebten Mutter über 14 Jahre lang gänzlich ausschließlich gewidmet hatte.
Daher möchte ich zumindest noch ein Zitat aus dem postum erschienen 5ten Band (Die Gefangene) nachschieben, der in das Thema passt:
"Gewöhnlich leben wir mit einem auf das Minimum reduzierten Teil unseres Wesens, die meisten unserer Fähigkeiten wachen gar nicht auf, weil sie sich in dem Bewusstsein zur Ruhe begeben, dass die Gewohnheit schon weiß, was sie zu tun hat, und ihrer nicht bedarf."
Da dies keine Lobeshymne über einen
Schriftsteller werden soll, möchte ich an der Stelle übersteuern von Proust
subjektiven Wahrnehmungen zu meinen, wie ich die meine kleine Welt so sehe.


