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Das Prinzip der Resonanz

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Energie (Pt. 6)


"Denn um etwas zu erreichen, um etwas zu ändern, nur alleine um etwas zu ergründen, muss ich mich der Situation aussetzen, sie analysieren, sie begehen."

Warum ich darüber etwas schreibe, steht hier.
Was man vorher lesen könnte ist oben verlinkt. 
Weswegen es (für mich) "Prinzip" und nicht "Gesetz" heißt, steht auch im Post über "The Secret".

...

Alles Verlinkte gelesen? Ja - super. Nein. Auch gut, denn ich kann auch ohne Vorbereitung...
Was hat dieses Prinzip mit uns zu tun? Die Antwort ist einfach und beinhaltet ein Wort: alles.
Das Wort war zuerst da, oder? Zumindest schwingt(e) es mit. OM, ähm... AUM.

Also gut, das Wort war nicht zuerst da, sondern der Gedanke. Auch muss der Gedanke kein Wort sein, denn das verstärkt nur die Anschauung. Es muss nicht mal ein Ton sein. Ein bellender Hund beißt nicht, sagt man. Ein Hund, der die Zähne fletscht, wird wohl auch nicht sogleich schnappen. Ein Hund, der gar nix sagt, aber körpersprachliche Signale ausstößt, ja, der indes könnte doch mal herzhaft zulangen. 

Dieses Beispiel ist möglicherweise schlecht gewählt, doch sagt es eines aus: wir alle leben in dieser sogenannten Resonanz. Die Frage ist nur, wie wir damit umgehen.

Will man sich mit diesem "Gesetz" beschäftigen, so fängt man am besten genau da an, wo man es sich nicht vorstellen will. Also stell dir vor, du bist diese Person, die vor einem jener Hund steht (oder sitzt) - vor dem bellenden, fletschenden oder vor dem Beschwichtigung still-signalisierenden. Wer vor stummen Mauern steht, wird selbst nichts gesagt oder getan haben und hat wohl die schlechtesten Karten. Die Situation könnte eskalieren - und schwups, man weiß nicht wie, aber plötzlich klebt ein Tiermaul am Bein, dass jenes am liebsten rausreißen möchte. Wer ist schuld, wer hat Unrecht, ist beides schnell gefragt und rasch gefunden. Der Mensch hat nie Schuld. Die Frage jedoch ist absolut unsinnig [für die weitere Lektüre klicke hier], die schlussfolgernde Aussage aus dem Satz davor sowieso. Aber wenn man sie beantworten will, dann sucht man am besten bei sich selbst. Also nicht der Hund, sondern der Mensch bei sich selbst. 
Wenn eine Situation eskaliert, ist vorher etwas passiert, sogar recht viel. Mag ein Mensch - aus welchen Gründen auch immer - keine Hunde, wird er es wissen und mit diesem Gewissen in die offenen Arme oder Beine laufen, die er dem ebenfalls wissendem Tier geradezu anbietend entgegenstreckt. 

Du meinst, das Beispiel sei weiterhin schlecht, die Vorstellung grauenhaft.
Gut, ich kann auch anders...

Jeder kennt es. Man sieht eine Person zum ersten Mal und das Innere signalisiert einem ins Äußere eine Abneigung gegen jene Gestalt. Man wird ergo reserviert reagieren, denn Vorsicht ist die Mutter der... Man ist nach dem Treffen froh, dass man diese Person nicht mehr vor sich hat. Doch irgendwann schlägt sie (oder eine ähnliche) wieder auf, und mit ihr dieses Gefühl einer Antiresonanz. 
Der Mensch ist ein Tier, ein Gewohnheitstier. Der Mensch wird sich nach Außen neutral zeigen, den Schein waren, die Antiresonanz zwar wahrnehmen, aber nicht ausleben. Wir leben ja schließlich gesittet miteinander. Und vielleicht, aber nur vielleicht, ist genau das der grundlegende Fehler. 

Was zieht sich an, was stößt sich ab? 
Gleich und gleich gesellt sich... 
oder doch eher: Was sich liebt, das...

Sprichworte helfen uns nicht, denn sie sind Worte von Menschen die eine unterschiedliche Auffassung des Resonanzbewusstseins, vor allem aber dem/zum Umgang damit haben. Um auf das obige Beispiel einzugehen: Derjenige, der Hunde mag, wird auch einen bellenden Hund abstreiche(l/fe)n. Der keine mag, wird die Antiresonanz spüren und davonrennen. Der gar kein Bewusstsein hat, ignoriert alles und neckt bzw. eckt an. 

Der o. e. Streifen "The Secret" holt die Leute ab, die sich nicht mit ihren Antiresonanzen beschäftigen wollen. Würde ich indes jemanden "abholen", dann genau dort, wo er (s)eine Negativität ver-/bemerkt oder hat, denn: es rentiert sich nicht, mit unbewältigten Dingen davonzugehen, ja, mit einer Angst (die nicht existiert [siehe/lese letzten Link]) von der Erde zu gehen. 

Mit einer Scheinpsychologie können viele gut auskommen, ich mag sie jedoch keinesfalls. Sie ist nicht ehrlich, man betrügt sich selbst bis zu jenem Punkt, wo die Unwahrheit die eigene Daseinsberichtigung als das oberste Maß ansieht. Die Devise Leuten, die man nicht mag, geht man aus dem Weg ist ergo eine grundsätzlich falsche An- und Vorgehensweise. Konsequent ist es in allen Belangen auf jeden Fall nicht. Die andere Seite sagt: Sei ehrlich zu dir selbst und zu anderen... achte aber auf deine Worte. Und vielleicht ist eben dieser Gedankenansatz eine Art von Möglichkeit (in erster Linie) in unserer Gesellschaft sich zu bewegen, wenn man ihn wortgenau auslebt.
Weder die esoterischen Weisheiten, noch die Menschheit an sich tut wenig in diese Richtung.

Was ist ein optimaler Zustand?
In paradiesischen Verhältnissen zu leben bedeutet, dass jeder eine Antiresonanz zu anderen Mitbewohnern des Garten Edens umgepolt hat. Im Paradies an sich gab es so etwas aber nicht, von daher ist der Gedanke hinfällig.

Um es kurz zu machen: Will man die "law of attraction" ausleben, muss man die Gesetze der Anziehung dort abholen, wo sie nicht existieren, um sie (wieder) in ein Gleichgewicht zu bringen. Anders ausgedrückt: man hat sich mit dem Negativen zu beschäftigen, um das Positive zu bewirken. 
Die Verdrehten meinen jedoch, man darf nicht negativ denken, denn sonst wird einem das Negative WIDERfahren. Ja genau, so ist es, sage ich - und zwar "WIDER" und (auch) "WIEDER"... bis man es geändert hat. Dafür brauche ich aber nicht positiv (zu) denken/tun. Ich lerne Falsches - und nehme dieses falsche Denken in mich auf -, wenn ich Negatives nicht sehe oder anders als es ist. PLUS: ich beeinflusse ggf. noch andere mit meiner seltsamen Denke!
Meine Empfehlung kann daher nur lauten: Trete einen Schritt zurück, fahre das Ego herunter. Frage dich, wer fühlt denn das Negative in erster Hinsicht? Jeder fühlt es in sich selbst zuerst - woher dieses Gefühl kommt, wäre eine andere Frage -, ABER weiß ich, was das mir Gegenüber so fühlt (bei Begegnungen mit mir)? Weiß ich, weswegen er/sie so fühlt? Weiß ich, auf welcher Stufe des Resonanzbewusstseins er/sie sich befindet? Weiß ich, welcher Mensch mir gegenübersteht? Und: spielt das überhaupt (in erster Hinsicht) eine Rolle?

Das Prinzip der Resonanz ist somit für alles Schöne da, auch wenn man dafür erst durch die sprichwörtliche Hölle gehen muss, denn manche Resonanzen sind eben genau das Gegenteil. Doch genau diese sind es, die einem schon Gehör (in erster Hinsicht) verschaffen. Das größte Bestreben für sich und seine/die Umwelt und so gesehen für alle sollte somit klar sein: gemeinsam in einer Resonanz/dem gleichen Resonanzempfinden zu leben. Die grundlegende Frage ist damit auch schnell beantwortet: Will ich von den Früchten der Resonanz leben, dann habe ich einfach dafür Sorge zu tragen, dass man Antiresonanzen nicht ausweicht, sondern sie auflöst, sie umwandelt. Also brauche ich beispielsweise NICHT (mit/nach der Hoffnung und dem Wunsch) denken "Ich werde pünktlich kommen", SONDERN. Ich werde kommen, wann ich komme. Denn lebe ich in Resonanz mit den Personen um mich - mit meiner Umwelt -, so werden sie ein zu frühes sowie ein zu spätes Kommen begrüßen, wie sie auch ein Fehlen meiner Anwesenheit nicht zu tadeln brauchen, ja nicht einmal wollen. 
Lebe ich nur mit jenen Personen in Resonanz, die sich mit mir im gleichen Resonanzbewusstsein befinden, so ist das okay, wenn es keine anderen im Umkreis gibt, die eine konträre Einstellung haben. Da wir aber nicht im Paradies leben, gibt es andere (Muster) - und das ist auch gut so!


Abschlussbemerkung (anstelle eines Zitats):
Ich weiß, dass ich mit diesem Posts nicht alle Fragen gedeckt habe. Das liegt einfach daran, dass ich Leute nicht gerne abhole, sondern ihnen geradeausweg sage, wie die Dinge sind. Dabei bin ich mir im Klaren, dass sie es nicht annehmen können oder wollen. Dafür bin ich in jeder Hinsicht konsequent. Wer mir folgen will (^^), der kann das tun. Mit der überaus großen Verlinkungsarie zu ähnlichen Gedanken habe ich jedoch alles offengelegt, um eben meinen Gedanken zu folgen, die für mich kein esoterischer oder religiöser Glaube sind, sondern die Wahrheit, wenn auch die eigene. Dafür kann man mir Ausschließlichkeitsdenken vorwerfen, und frau hat wohl Recht. Allerdings gibt es nur eine Wahrheit, sowie es auch nur eine Information gibt. Es gibt keine InformationEN und keine WahrheitEN. 

Spontane rhetorische Frage: warum heißt es immer "und mit eurem GeistE"?
Hat denn jeder einen anderen Geist, also viele GeistER? Warum nicht (viele) GeistSIE?


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Kommentare :

  1. Mit allergrößtem 'Vergnügen' habe ich deinen Post gelesen. Ich weiß, das Wort ist nicht so passend, aber es war so. Unentwegt hab ich genickt und zu mir gesagt: Genau so ist es. Er hat recht!
    Dieses ständige 'wir müssen positiv denken' geht mir insofern etwas gegen den Strich, weil es nämlich im Umkehrschluss bedeutet, dass das 'negative' Denken falsch ist!
    Die Sache mit der Resonanz ist sehr spannend und du hast sie toll dargelegt. Vielleicht 'spiegelt' uns ja auch das Gegenüber, dem wir am liebsten aus dem Weg gehen würden!
    Danke und LG! Martina

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    1. Lieben Dank. Die Zeilen schrieb ich mal wieder im Fluss herunter, so ohne jegliche Vorbereitung (sollte ich vielleicht wieder öfters so handhaben); und dabei kam bei mir der Gedanke auf, ob dieses "Prinzip" vielleicht sogar die größte gesellschaftliche Herausforderung der Menschheit ist, für jedes einzelne Individuum in erster Linie, für die Gesamtheit in Summe.

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