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Säuglinge sollten nicht weinen

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Lesezeit: | Wörter:
Ü10 (Pt. 2)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Romulus_und_Remus


"Alle stehn um dich herum: Fotograf und Mutti
und ein Kasten, schwarz und stumm, Felix, Tante Putti. . .
Sie wackeln mit dem Schlüsselbund, fröhlich quietscht ein Gummihund.
»Baby, lach mal!« ruft Mama. »Guck«, ruft Tante, »eiala!«
Aber du, mein kleiner Mann, siehst dir die Gesellschaft an . . .
Na, und dann — was meinste? Weinste."


Vorabgedanken zum Begriff "Baby"
... mit einem einfachen Link ... (zur Definition das Passende anklicken)
Formelle Korrektur zum Titel:
Richtig wäre: "Neugeborene und Säuglinge sollten nicht um Hilfe schreien"
 Brainstorming mit 10jährigen
Kernfrage: Warum schreien "Babies"?

Was meterlogische Frühlingstage so mit sich bringen, wenn man wartet und die Zeit für einen kleinen Plausch nützt... vor allem wenn das Wetter passt ... das werde ich hier bald mal schreiben ...



Für den Beginn die Auflösung der Ideenfindung, warum denn Neugeborene und Säuglinge sich oftmals verbal mittels schreienden Ton äußern:
[grundlegend: sie können sich nicht anders artikulieren]
  1. Hunger
  2. Blähungen (Kolik?)
  3. Windel voll / Popo wund
  4. es ist zu warm / es ist zu kalt
Punkt 1 und 2 stehen irgendwie im Verhältnis, 3 für sich und 4 sowieso. Damit sind die Ergebnisse eigentlich sortiert (3 Punkte), fehlt nur die Bewertung.
Dummerweise musste ich noch eine Nachrecherche praktizieren, die mich total konfus machte.
Unterirdisches Beispiel [nofollow] für 7 Punkte (komisch, dass dort 7 genannt werden und irgendwie nicht zu finden sind, aber der Kommentar #2 spricht für sich, auch wenn ich ihn nicht verstehe, außer dem ersten Satz).
Überirdisches Beispiel ohne weitere Kommentare von mir, außer: lesenswert!
Interessantes Beispiel wie es auch anders geht (zur Lotusgeburt s. a.: "waybackmachine")

Die Bewertung sowie die Aussortierung der Ideenfindung folgte nicht in einer Diskussionsrunde, sondern eher in einem Monolog meinerseits, in dem ich alle oben erwähnten Punkte glattweg und tatsächlich völlig aussortiert habe, soweit meine Erinnerungen mich nicht täuschen.

Quelle: http://pixabay.com/de/w%C3%B6lfin-romulus-remus-statue-himmel-287656/


--- Fortsetzung folgt aber bedauerlicherweise erst übermorgen (20.03.14) ---

Worte des  Einzigsprechers (Langfassung)
[Ausgangslage] Stell dir vor, du lebst mit deiner Familie in einem Haus mit riesigem Garten fernab von der Stadt. Auch die nächstkleinere Siedlung ist von eurem Grundstück nicht in Sichtweite. Niemand kommt unbemerkt rein oder raus, auch wenn es keine Mauern oder einen Zaun gibt, der alles umschließt. Die Luft ist sauber, Unruhe kommt keine auf. Die einzigen hörbaren Geräusche sind die aus der Natur, wie das Zwitschern von Vögeln.
Ihr alle seit dort geboren, denn das Anwesen ist schon lange eure Heimat. Keiner braucht dieses Stück Land zwangsweise verlassen, denn ihr habt dort alles was ihr zum Leben braucht.  Familiennachwuchs wurde immer zu Hause geboren und lebt wie ihr von Anbeginn seiner Existenz in Einklang mit dieser kleinen (Um-)Welt.
Stell dir vor, in diesem Frühjahr kommt Nachwuchs. Die Mutter stillt das Kind und entwickelt dabei schnell eine so feste Bindung mit dem Säugling, dass sie stets weiß, wann er oder sie hungrig ist. Wird er oder sie also jemals wegen Hunger weinen?
Stell dir vor, die Mutter ernährt sich entsprechend den Bedürfnissen, die ihr Kind hat, damit es immer das bekommt, was nötig ist, damit es ihm oder ihr gut geht. Wird der Säuglinge jemals an Blähungen, an Koliken leiden?
Stell dir vor, der Säuglinge trägt keine Windeln, weil er oder sie keine Windeln tragen muss. Er oder sie braucht gar keine Kleidung, denn das Frühjahr meint es gut mit euch und eurem Familienanwesen. Es ist mild, nicht zu warm, nicht zu kalt, kaum Regen. Ihr könnt fast den ganzen Tag im Freien verbringen. Und so tief und innig die Verbindung der Mutter zu ihrem Zögling im Bezug auf die Nahrungsaufnahme ist, so fest ist sie auch bei deren Ausscheidung. Seit ihr also mal in eurem Haus und er oder sie muss raus, wird sie es bemerken und mit ihm oder ihr ins Freie gehen. Sie kann auch mit ihm oder ihr auf die Toilette gehen.
[Wer sich das nicht vorstellen kann: http://www.windelfrei.at/]. Wird der kleine Mensch jemals einen wunden Po haben?
Stell dir vor, Säuglinge haben in den ersten Lebensmonaten noch gar kein eigenes Ich-Empfinden in Bezug auf ihren Körper. Ihnen wird es aber zwangsaufgebunden, wenn man der Meinung ist, dass sie nach der Geburt ohne Körperkontakt zur Mutter dauerhaft auskommen könnten. Dann - und nur dann - werden sie sich Ausdruck verleiben, wenn es ihnen zu kalt oder zu warm ist. Aber vielleicht ist dem auch gar nicht so? Vielleicht fehlt nur der Körperkontakt mit der Mutter? 
Alles was ich in Bezug zur Bindung der Mutter und ihrem Neugeborenen beschrieben habe, beruht darauf, also auf den Körperkontakt, der niemals zu lange unterbrochen werden sollte. Um es kurz zu machen: Ist es dem Säugling also zu warm oder zu heiß, wird es der Mutter wohl ähnlich ergehen.

Die (Kurzfassung) fällt unter das Thema "Schreibblockade" und ist so gesehen eine [Eingangslage]
... und bleibt unvollendet bis zu dem Zeitpunkt, wo Eltern begreifen, dass es Unsinn ist, nur als Pflegepersonal für die neue Generation von Menschen zu fungieren.
Oder aber: wer zuletzt schreit, schreit in die entgegengesetzte Richtung. Die stillen Tränen weinen andere (oder vielleicht doch dieselben?) ohne Tropfen fließen zu lassen.



"Später stehn um dich herum, Vaterland und Fahnen;
Kirche, Ministerium, welsche und Germanen.
Jeder stiert nur unverwandt auf das eigne kleine Land.
Jeder kräht auf seinem Mist, weiß genau, was Wahrheit ist.
Aber du, mein guter Mann, siehst dir die Gesellschaft an . . .
Na, und dann — was machste? Lachste."


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