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Lieb(e)voll(l)os

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PerChaTem (Pt. 10)
Grundsatzfrage: Was ist Liebe? / FAQs zur Reihe (PerChaTem)

Das Gegenteil von liebevoll ist lieblos. Hier verschwindet ein kleiner Teil, genauer gesagt ein Buchstabe während der Kompositionsphase der Wörter "Liebe" und "los". Ein Liebloser benötigt kein "e" am Ende des ersten Wortteils. Ein Liebevoller wäre ohne dieses "e" nicht vollständig. Es gibt nicht "liebvoll" und auch nicht "liebelos", oder doch? Hat mein Sammelbegriff "lieb(e)voll(l)os" nicht auch eine Existenz oder verdient er/sie/es gar überhaupt nicht und keinesfalls die Verfremdung zu einem Port[e]manteaus wie etwa "livolos"?

Die Bedeutung der Liebe ist (hingegen-/für) die Schätzung der Individualität und die Teilhabe am Wachstum anderer. Wenn es in der Wortbildung schon nicht funktioniert, man etwas auslassen muss, um etwas zu benennen, dann scheint die gängige Praxis in einer sozialisierten Welt, die diese Sprache spricht, problembehaftet zu sein. Bereits im Ausdruck wird etwas unterdrückt. Wie die Negierung dieses einzelnen Buchstaben die Komposition schädigt, so geschädigt ist der heutige Zustand einer Gesellschaft, die abstrakte Vorstellung von Liebe hat. 

Jene Mängel und die Fehlvorstellungen nach Liebe werde ich im Laufe dieser Abhandlung untersuchen. Ich berufe mich wie immer auf meine reinen Beobachtungen der Menschen, die ich hier auf folgenden drei Typen reduzieren möchte, denn wenn Sprache kürzen kann, dann vermag das ein Sprachbenutzer in jedem Fall. 

  • Die Autonomen
  • Die Rollenspieler
  • Die Selbststimulierten 

Ich lasse diese Begriffe ohne weitere Ausführungen wirken. Was ich allerdings versprechen kann: Ich werde die Liebe nicht zerdenken. Dagegen werde ich an der Basis ansetzen, die Liebe zulässt, verzerrt oder sie zerstört. Die Zulassung führt zur Autonomie, die Verzerrung zu einem Rollenspiel und die Zerstörung ist entweder von Anbeginn vorhanden oder entwickelt sich - jene Menschen sind indes immer Selbststimulanten. 

In den weiteren Teilen werde ich auf diese "Figuren", die hinter der "Definitionskreation" stehen, näher eingehen, sie vorstellen und betrachten, sowie am Ende womöglich auch mich persönlich in das Rampenlicht stellen, was unter Umständen nötig sein wird, um meine neutrale Haltung dazu in ein klares Licht zu rücken. 
Wer sich darauf einlassen will, den lade ich dazu ganz liebevoll ein, wohlgemerkt, mit Hilfe von Worten einer lieblosen Sprache.



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Kommentare :

  1. Ja, ich würde mich darauf einlassen wollen - werde es vermutlich auch tun. Ich bin auf die 3 'Typen' gespannt - hätte ich uns doch alle für Rollenspieler gehalten! LG Martina

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    1. Das freut mich, und im Übrigen: die überwiegende Zahl gehört zu dieser Gruppe, was aber definitiv nicht heißen sollte, dass man den anderen ihren Stellenwert absprechen darf. Das war so der Hauptanreiz, warum ich mich dazu entschloß mal ein wenig ausführlicher darüber zu "plaudern". Damit erhebe ich den Anspruch meine Fokus mehr auf das Positive zu konzentrieren, als den Stand der Dinge zu kritisieren, auch wenn damit die Lösung für viele nicht er- bzw. einträglich erscheint, wenn ich denn zu einer kommen werde bzw. sie überhaupt so ausführe, dass sie nicht zwischen den Zeilen klebt.

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