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Über den Wolken! Ich kann.

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O f F t O p I c (Pt. 44)


Abseits der Blogosphäre fröne ich meiner dilettantischen Kunst nach, u. a. auch der digitalen, bspw. als Netzvideoeinsteller. Das ist heutzutage spielend einfach, dennoch bediene ich mich den hauseigenen Produkten der MS-Marke in deren Fensterbetriebssystem, denn ich mag einfache Dinge + anders würde es auch nicht zu einer Stümperei tauglich sein. Ich bin eben aus guten Gründen kein Vlogger, der Negierung der Eitelkeit und gegen der Exzentrik wegen, vielleicht auch aus semi-misanthropischen Neigungen (sic!) heraus? 
Protagonisten abgelichtet in unbeweglichen Bildern als Sachgegenstände gemäß deutschem Recht finde ich jedoch immer wieder (trefflich, spielend und einfach). Daher darf es nicht verwundern, dass auf meinem YT-Kanal (#1) [#2] - ja, ich bediene mich auch hierbei der Mainstreamschlichtheit, um mal Verdenglischung zu betreiben -, größtenteils nur Hunde zu irgendeinem Gedudel sich in Szene stechen, obwohl sie für die Entstehung der meisten Ewigkeitsfotografien nichts (Bewegendes) taten. 

Die Hoffnung eine triviale Sache kurz zu halten darf niemand hier haben. Das ist ein Blog von Jemanden, der sich gerne selbst schreibend sieht, obgleich er es ungut beherrscht und die Schreibsprache in einer fortwährenden Monotonausdrucksverschriftlichung in seiner jämmerlichen Existenz (als Bilderdenker) anklagt, weil ihm sonst nichts in den Sinn kommt und er obendrein hoffnungslos den gegebenen Bedingungen ausgesetzt ist, wenn er sich dem Versuch hingibt mittels seltsamer Kommunikation seine Gesinnungen auf eine Menschheit loszulassen, die solche Texte liest.
Ich schreibe gern lange Sätze: 4 3 2 - ein Satz.  

Mit Besorgnis entgehen mir leider (eben) nicht seit längerer Zeit nachgerichtete Übermittlungen, die oft etwas in dem Mittelpunkt stellen, deren ich eine gewisse Müdigkeit entgegenbringe. Verdrossenheit wäre ein Wort, das es mitunter vortrefflich auf den Punkt bringt. Es ist nahezu unmöglich, dass ich diese Akzentuierung esoterisch-wörtlich anziehe [SW: Resonanz], trotzdem bleibt die Frage im Raum, warum es mir nicht gelingt solchen Botschaften aus der Ferne hör-, seh- und leserisch im genügenden Maße auszuweichen, so dass ich frei von deren kurzem Belangen bin. Da sich mein Verhalten in diesem Bezug über die Zeit nicht änderte, kann es tatsächlich nur einen Grund geben: die Nachrichten über Politik und Wirtschaft mehrten sich auf allen Plattformen der medialen Welt. Und um es lautmalerisch auf den Punkt zu bringen - es kotzt mich an! Ich will es in diesem Ausmaß nicht mehr hören, kann es nicht mehr sehen und erst recht nicht lesen. Zum Glück denke ich nicht daran, weil in mir dazu keine tiefgründigen Bilder entstehen, die sich einbrennen in mein Sein. 
Besonders schlimm finde ich es, wenn bekannten Menschen aus anderen Bereichen (der Kunst und des Sportes bspw.) einfach in dieses Politik-Wirtschafts-Narrenboot gesetzt werden. Der eine kommt an den Bug, der andere ans Heck. Schifffahrtsunkundige nennen das dann rechts und links. Schublade auf, Mensch rein, Schublade zu [- wir merken uns kurz diese Verbildlichungen]. 

Um wieder auf meine Filmchen-Mach-Leidenschaft zurück zu kommen: Ich habe heute - um den Blogposts ein Datum zu geben: am 12. Mai - ein Video ins InterNetz gestellt, dass einen Sänger am vermeintlichen Schubladen-R(echts)-Bug hörend zeigt, wie er einen Text aus fremder Feder von einem (vermeintlichen) Schubladen-L(inks)-Heck-Liedermacher mit seiner zauberhaften Stimme zum Besten gibt. Nun, die Interpretation entstand schon vor 14 Jahren, aber - und das ist/war in der Tat sehr seltsam -, konnte ich sie nicht als abgelegte digitale Datei im World Wide Web ausfindig machen. Lange habe ich zwar nicht gesucht, aber da selbst russische Server nichts (Kostenloses) anboten, brauchte ich das auch nicht. 
"! Ich kann" ist ein Album von Reinhard Mey, das am 12. Mai 2006 herausgebracht wurde. Ein Zufall, dass auch sein bekanntestes Lied dort zu finden ist. In einer Hommage namens "Mey" aus dem Jahre 2003, um den Kind ein Jahr zu geben, entstand ein Doppel-CD-Album. Das erste Lied auf der Compact Disc #1 hatte auch jenen Titel, der weiterhin so heißt wie meine Überschrift bis zum Exklamationszeichen. Der Fremdsänger war der heutige Marionettentänzer, Xavier Naidoo. 
Es/er hört sich live an. Neben Hundebildern, gibt es auch den Text dazu - viel Vergnügen.  




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Kommentare :

  1. Ich hab mal gehört, dass diejenigen, die lange Sätze schreiben, einfach nicht in der Lage sind, auch mal einen PUNKT zu setzen :-) - trifft auf dich aber ganz gewiss nicht zu!!!
    Ja und dann hab ich noch gehört, dass alle Dinge, die uns erreichen, irgendetwas mit uns zu tun haben. - Also frage ich mich (oder besser du dich), warum dich 'etwas ankotzt', denn wenn es so ist, steckt ein Hinweis für DICH dahinter!!!
    So, nun hab ich aber genug Halbwissen verbreitet und gehe wieder, aber natürlich nicht, ohne zu sagen: Also wenn ich noch einmal (als Hund) auf die Welt kommen sollte, dann möchte ich zu dir!!! :-)))) Tolles Video - auch wenn die Protagonisten, wie du schreibst, keine bewegenden Bilder zeigen! - Und last but not least: Ich glaube, dass mir die Originalfassung doch noch ein kleeeeeines bisschen besser gefällt!! - Schönes Wochenende! Martina

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    1. Ich komme zum Fußball und gehe zum Fußball, dazwischen kommentiere ich. Die Politik hat mich heute noch nicht eingeholt, ob sie mich verfolgt und nur zu langsam heute ist? :-)
      Ich verrate was zur RM-Hommage-Doppel-CD: Jedes Stück war anders als das Original und keines kam i.d.R. da ran. Ich denke das war auch nicht das Ziel, die Lieder nach der eigenen Art zu interpretieren. Aber - großes ABER -, Karl Dall sang das Stück "Aus meinem Tagebuch" von der gleichnamigen CD (Tagebuch), und ich finde nicht nur sehr gut, sondern vielleicht sogar tatsächlich besser als RM. Wahrscheinlich deswegen, weil ihn das Lied in seiner Jungmannzeit in Berlin (sic!) auf den Plattenteller lang begleitete. Die Vinyl an sich hat ihn RM übrigens nach einem Konzert geschenkt.

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  2. Na lieber Alex, was dich wieder mal so umtreibt ;)Ich finde Naidoo`s Version einen Verschnitt, liegt aber vllt auch an meiner Befindlichkeit, wenn ich diesen höre. Ich bin halt noch von der alten Sorte und bleib lieber bei Mey im Mai und auch beim andern May, dem Karl aus Hohenstein-Ernstthal (das aber nur am Rande, weil ich grad sein Evangelium lese ;))

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    1. Ein Verschnitt, das ist das (komplette Album) Ulla, also nicht nur diese Version von XN. Ich hab mich bei der Kommi-Antwort an Martina oben verschrieben. Bei [...] "die Lieder nach der eigenen Art zu interpretieren" fehlt etwas, nämlich bspw. der Zusatz "war wohl eher das Ziel", d. h. niemand wollte hier den RM in seiner unnachahmlichen Art imitieren. Das muss man mögen. Zugegeben, ich mochte und mag auch nicht unbedingt die Versionen von Guildo Horn ("Diplomatenjagd") oder Headroom ("Vernunft breitet sich aus über die Bundesrepublik Deutschland"), weil mir deren Musiksstil nicht so liegt. Andersrum fand ich Thomas D genial in der Interpretation von "Erbarme dich".
      Wenn du mit dem KM-Evangelium (ich hab's gegooglet - das gibt es wirklich! ... aber wohl nicht im KM-Verlag [in Bamberg]) durch bist, google mal nach den Texten der o. e. Liedern von RM, vor allem "Erbarme dich" (über-)zeichnet schon ein wirklich düsteres Bild.

      Großes Einschub mit einem Zitat von RM (Quelle: dpa wahrscheinl.), das von mir hätte sein können (- und genau deswegen stehen wohl alle seine Texte auf seiner Homepage, sehr lobenswert):

      „Wenn ich ein Lied geschrieben habe, weiß ich nach zwei Tagen nicht mehr, wie der Text genau lautet, in einer Woche weiß ich nicht mehr, wovon es handelt. Und nach einem Monat weiß ich nicht mehr, dass ich es geschrieben habe.“

      So, und jetzt höre ich mir mal das Mannheim-Album an, danach kann ich mir auch mein eigenes Bild zeichnen (, das ich nicht unbedingt in die Welt heraustragen muss), ist doch ein Album einer Band immer gesamtheitlich ein Kunstwerk. Das ist so wie beim Fußball, eine Mannschaft hat halt 11 Spieler auf dem Feld. Und in dieser Elf sind halt ein paar dabei, die alle anderen überragen. Auf die braucht man sich nicht konzentrieren, auch wenn auf ihnen wohl der Fokus liegt, tragen sie doch die Mannschaft. Alleine würden sie aber nie alle ersetzen können. Oft sind es die farblosen Spieler, die dafür sorgen, dass man ein gutes Spiel auf dem Feld abgibt, egal wie das Ergebnis am Ende lautet. Das weiß im Grunde jeder Trainer. Kritiker sind da mitunter ganz anders gestrickt, aber das führt wieder zu weit. So denn...

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