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Palingenesie, Teil 4

V-Theorien (Pt. 3d)
Unter(- u. Arbeitstitel): So funktioniert Rein(e)karnation ... oder eben nicht!
Fortsetzung von Teil 1 und Teil 2 und Teil 3

http://www.blog.adelhaid.de/2014/08/palingenesie-teil-4.html#more

"[...] Und als die Juden, Töter ihres Gottes, geeilt waren, um die Jünger zu suchen, flohen sie vor ihnen. Denn der Herrgott sandte Heere von Engeln, und sie entrückten den Leib der Herrin, seiner Gebärerin, [...]"
 (Dr. phil. Stefan Bombeck - Übersetzung der 'Transitus Mariae', Seite [288]) [*1]


Vorweg: Niemand muss die ersten drei Teile gelesen haben, aber ich es empfehle es jedem. Zumal ich mich auf das Gespräch mit meinem verstorbenen Mentor beziehen werden, und meine damaligen Eigenerkenntnisse in die Jetztzeit transferiere.
Das obige Zitat sowie die Verlinkung ganz am Ende des Textes unter [*1] ist sehr wichtig für diesen Post. Und der heutige Tag - "Maria Himmelfahrt" landläufig genannt und bekannt - ist geradezu prädestiniert für das Vollenden meiner Reihe über die Palingenesie sowie die Erklärung, wie eine Rein(e)karnation heute noch funktionieren könnte.
Normal bin ich kein Schwarzmaler, und gerade eben deswegen bin ich mit meinem heutigen Weltblick als Realist in diesem Sinne davon stark überzeugt, dass kaum ein menschliches Wesen (oder ein tierisches, welches eng bei/mit Menschen lebt) jemals wiedergeboren werden kann.


Ich möchte nicht zu sehr in die kirchliche Geschichte gehen, von daher fasse ich mich kurz und überlasse dem Leser selbst die Entscheidung.
Beispielsweise erklärt der Betreiber der bibelmail.de-Seite Horst Deckert anhand seines Wissens, warum die päpstliche Verordnung im ordentlichen Sinne durch die Munificentissimus Deus [*2] von Papst Pius XII am 01.11.1950 quasi einem Götzendienst nahekommt:  "Ohne eine Erwähnung in Gottes Wort erweist sich das päpstliche Dogma einer angeblichen Himmelfahrt Marias als Betrug." [*3]
Seinem Rückschluss alle Ehre - ist er doch von jener Warte aus betrachtet völlig logisch -, sollte man dennoch mal genauer auf das schauen, was verborgen in den Apokryphen steht.
Leider habe ich meine "Unterlagen" dazu trotz längerer Suche in meiner Abstellkammer nicht gefunden. Von daher empfehle ich der Leserschaft das Eigenstudium.

Interessante Randbemerkung "zwischendrin" vom ehemaligen Bischof zu Regensburg, Gerhard Ludwig Kardinal Müller: "Historisch sichere Nachrichten über Ort, Zeitpunkt und Art ihres (Mariens) Tod existieren nicht". [*4]
Dieser Text steht so in der Wikipedia. Auch die Kurzgeschichte steht dort (wer den ursprünglichen Link [*1] nicht in seiner Fülle lesen will), natürlich im Konjunktiv: "Sie hätten Maria nach deren Tod bestattet und das Grab mit einem großen Stein verschlossen; aber sofort sei Christus mit den Engeln erschienen, der Stein sei weggewälzt worden und Christus habe Maria herausgerufen."
Die wichtigen Elemente habe ich mal hervorgehoben und komme damit gleich (oder leider erst jetzt) zum ursprünglichen Thema (zurück)!

Wir gehen mal ganz einfach das Gespräch mit meinem Mentor von oben bis unten durch (übersetzt ins Hochdeutsche). AHB = ich / MEN = mein Mentor
Thema (1) - wo man stirbt
AHB Was soll ich da geschaffen haben? Ich will dort nur sterben.
Ergo: wo immer 'dort' ist, so ist keine Wiedergeburt möglich.
AHB Karma ist Unsinn. 
Ergo: ohne Wiedergeburten kein Karma (war was ich meinte - s. o.).
AHB [...] Mein toter Körper wird [...] in ein(em) Sarg auf einen Friedhof [...] in dieser Holzkiste verwesen.
Ergo: jeder Leichnam auf einem Friedhof wird nicht wiedergeboren (s. a. [*5]).
AHB Mein Körper soll etwas hervorbringen. Wie Pusteblumen.
Ergo: hier gibt es nicht mal das, keine Anemochorie. Kein neues Leben aus alten.
MEN [Dein Geist]... wird verschlossen sein von Erde und Holz. Dreißig Jahre.
Ergo: siehe meine Ergüsse von oben und den hervorgehobenen Worten aus dem Wiki-Zitat.
Thema (2) - bevor man stirbt
MEN [...] Noch hast du nichts geschaffen, weder mit Körper noch Geist.
Ergo: man muss mit Körper und Geist etwas erschaffen.
MEN Das [Gemälde - sind als Bilder eingefügt] sind nur Gegenstände, unnützes Gelumpe, leblos und unbrauchbar.
Ergo: das ist kein (Er-)Schaffen.
MEN Ein Kunstwerk ist nur noch eines, wenn du alles selbst geschaffen hast. Und so verhält es sich mit allem.
Ergo: das ist etwas (zu Er-)Schaffen - alles aus eigener Kraft.
MEN [...] Du musst die Energie aufnehmen, assimilieren und umwandeln. [...]
Ergo: ... um etwas an oder bei einem Ort/Umstand zu (Er-)Schaffen führt kein Weg an der Liebe vorbei.
MEN [...] du träumst heftig und viel.
Ergo: die Traumwelt ist/kann sehr wichtig sein, um seine "Ziele" zu erreichen.
Thema (3) - im Moment des Sterbens
MEN [...] An was wirst du denken, wenn du stirbst? Bevor dein Tod eintritt?
AHB [...] Rein hypothetisch wohl an nichts.
MEN [...] An was soll man denken, wenn man wiedergeboren werden will?
AHB [...] wenn ich an den bevorstehenden Tod denke ehe er eintritt, werde ich wohl nicht wiedergeboren.
Ergo: das sollte man lassen.
AHB Na ja, im Umkehrschluss würde ich wohl reinkarniert werden, wenn ich nicht an den Tod beim Sterbeprozess denke, sondern an das Leben welches danach kommt. 
AHB Wenn die Gedanken frei sind, ich keine Angst davor habe ...
MEN Jawohl. Keine Angst, keine Trauer.
Ergo: keine Angst im Moment des eigenen Todes, keine Trauer beim Tod anderer.
MEN Jo Bub. Des isch abr oi andere Geschichde.
So kommentierte das mein Mentor im Originalton.
MEN Wie dich die anderen sehen [...] wäre jetzt aber mal eine Überlegung wert.
Ergo: die Zeit ist noch nicht reif, wenn man Personen hinterlässt, die ...
AHB [...] mich gedanklich festhalten, mich nicht loslassen, mich binden, also nach meinem Tod ... wie soll das Prinzip der Palingenesie dann klappen?
Ergo: eben gar nicht.


Kleines Nachwort: Das ist alles ziemlich hartes Zeugs, leider wüsste ich jetzt auch nicht, wie ich es herunterspielen sollte. Deswegen steht das alles auch unter dem Label der "Verschwörungstheorien" obgleich ich den Aussagen hinter dem Text mit nichts entgegenstehe. 
Egal wie man sein Leben führt - als Teilnomade wie Jesus oder autark auf einem Anwesen - das Spiel ist das Gleiche, das Ergebnis ebenfalls, wenn man es nicht so tut (wie oben kurz abgehandelt). Ich kenne neben diesen zwei Lösungsmodellen noch ein weiteres. Grundlegend bin ich mir aber sehr sicher, dass in der heutigen Zeit es fast unmöglich erscheint anders eine Wiedergeburt oder eben eine Palingenesie zu erreichen, denn es wird dem toten Körper eindeutig der Verwesungsprozess verwehrt, so wie er stattfinden sollte. Ganz abgesehen davon, dass man den Geist festhält - ihn bindet -, anstatt ihn loszulassen. Auch wird in unseren Zeiten den Menschen die Möglichkeit schwer gemacht, ein ursprüngliches Leben zu führen, um die o. e. Prozesse durchzugehen bevor man von der Welt weicht.
Eines ist klar und unterscheidet uns Menschen von allen anderen Lebewesen auf der Erde: der Freitod [darum ging es bei diesem Gespräch], was auch gleichzeitig das dritte Lösungsmodell wäre. Jesus hat diesen Weg (quasi) gewählt. Er hat sich ihm ausgesetzt, aber nicht selbst begangen. Stirbt ergo jemand aus solchen Beweggründen und hat keine Angst vor dem Tod, dann wird er folglich auch wiedergeboren. Tötet er sich hingegen selbst, wird er mit Sicherheit nicht wiedergeboren.  

"Die Schüler sagten zu Jesus: 'Sage uns, in welcher Weise unser Ende sein wird.'
Jesus sagte: 'Habt ihr denn schon den Anfang entdeckt, dass ihr nach dem Ende fragt? An dem Ort, wo der Anfang ist, dort wird das Ende sein. Selig ist, wer am Anfang stehen wird. Und er wird das Ende erkennen und den Tod nicht kosten.'
[*6]
 Jesus sagte: 'Selig ist der, der war, bevor er wurde [...] Wer sie kennt, wird den Tod nicht schmecken'."
(Thomasevangelium, Logion 18+19) [*7]

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2 Kommentare:

  1. Meine Gedanken:
    Ich glaube, dass ich, wenn ich meinen Körper verlassen habe, an einem anderen Ort Gelegenheit habe, die 'Fehler' meines jetzigen Lebens zu beheben, um dann wieder - mit neuen Aufgaben - auf diese Erde zurück zu kommen. Ergo:-): ich glaube an die Wiedergeburt.
    Meine Gedanken zum Freitod:
    Wir sind hier, um Aufgaben zu erfüllen. Wenn wir also gehen, bevor wir diese Aufgaben erfüllt haben, werden wir vielleicht sogar schneller, als bei einem 'normalen' Tod zurück kommen, denn die Aufgaben müssen erfüllt werden. Deshalb ist es auch nicht egal, wie wir unser Leben leben. Wenn wir unsere Aufgaben nicht sehen und erledigen, dann warten sie im nächsten Leben wieder auf uns. Das heißt, der Rucksack wird schwerer und schwerer. Ich kann die Gedanken nicht nachvollziehen, weshalb man nicht wiedergeboren werden sollte nach einem Freitod. Ich denke, jemand der diesen Weg wählt, wird sich darüber nie Gedanken gemacht haben und glauben, danach sei einfach alles vorbei. Doch das glaube ich nicht! LG Martina

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  2. Ja, das ist genau der Kreis(lauf Karma), der eben nur mit einer Wiedergeburt funktioniert. Das setzt voraus, dass man wiedergeboren wird/werden will. Ich will nicht verwirren, man sieht ja in dem 4-Teiler das ich teils andere Auffassungen habe als mein Mentor.
    Wie kann ich das jetzt auflösend erklären?
    Vielleicht mit einem Zitat von Sören Kierkegaard: "Die Wirklichkeit der Freiheit ist
    die Möglichkeit für die Möglichkeit" (aus dem Buch "Der Begriff Angst"). Kurzum: Man muss der Angst begegnen (nicht der Furcht entgegen gehen), um durch Glauben und Gewissheit für die Erlösung bereit zu sein. Menschen, die Freitod begehen gehen nicht diesen Weg, ergo (richitg erkannt): sie mach(t)en sich darüber keine Gedanken (vielleicht davor, aber) im Moment des Todes/Sterbens.
    Der o.e. Philosoph hat den Menschen als Schwellenwesen zwischen Endlichkeit und Ewigen beschrieben, was impliziert, dass er auch fortbestehen wird, wenn er nicht sich wieder verewigt auf Erden. Ich bin kein Freund seiner Texte, weil er (für mich) zu zweidimensional denkt, aber man kann einiges Richtiges herauslesen.

    Damit ich aber nicht missverstanden werde: ich bin nicht gegen die (Gewissheit der) Wiedergeburt, ganz im Gegenteil - sie ist enorm wichtig, wie du ja oben beschrieben hast. Daher ist/war es auch für mich wichtig nochmals final darauf hinzuweisen, wie man sie erreicht.

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