Läd...

Blogroll Alpha

Blogroll Omega

Im Bann des Okkulten (Teil 5)

0
UnNatur (Pt. 7e)

http://www.blog.adelhaid.de/2013/07/im-bann-des-okkulten-teil-5.html

"Daselbst werdet ihr den Göttern dienen, die der Menschen Hände Werk sind, Holz und Stein, die weder sehen noch hören noch essen noch riechen."
(AT, 5. Mose - 4,28)

Der Metallerne winkte zu seinem Schiff. "Gleich sind wir mit euch keinesfalls. Niemand von uns behauptet und lebt das, was dieser da prophezeit." Er meinte damit den Auserwählte, der mittlerweile erschöpft auf seine Knie fiel, nachdem ihn die Männer zur rechten und linken von ihm die stützende Zuhilfenahme verweigerten. "Trotzdem irrst du nicht. Wir haben den Harpunierten eures Gesindels dabei." Auf dem Pier erschien der vermisste Umreiter, dessen gesamter linker Oberarm notdürftig bandagiert war. Das ausströmende Blut der Wunde färbte die weißen Tücher in ein tiefes Rot. Ein gewisse Blässe war seinem Gesicht schon von Weitem anzusehen, ansonsten schien er aber in bester Verfassung. "Camma!" kam es aus seinem Hals. "Zoathan!" entgegnete der Umreiter am Land und tat gleichsam ein paar Schritte nach vorne, stoppte aber in der Bewegung, da die Leibwachen des Metallernen keine weiteren Schritt duldeten.
"Bringt ihn her, er soll es [das Rundholz] tragen." sprach der Anführer der Fremden und ging dabei seinesgleichen ein paar Schritte voran. Nun trennten nur noch ein paar Meter die 'Fürsprecher' der beiden so unterschiedlichen Völker. Der stämmige Metallerne musterte den Umreiter von unten nach oben an und ergänzte schließlich: "Und du 'Camma' wirst ihn helfen es dort hoch zu tragen!" Sein Blick und seine Hand ging in Richtung der Begegnungsstätte, dessen schmaler Pfad hin zur Beobachtungsstation gesäumt war von den bisweilen wortlos gebliebenen Siedlern.

Mehr lesen

Im Bann des Okkulten (Teil 4)

0
UnNatur (Pt. 7d)

http://www.blog.adelhaid.de/2013/07/im-bann-des-okkulten-teil-6.html

"Der Himmel allenthalben ist des HERRN; aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben."
(Bibel, Psalm 115,16)

[--- 2. Fortsetzung (uspr. aus Teil 3) vom 15.07.2013 ausgelagert in Teil 4 ---]

Dank seiner letzten Worte hinterließ das Erlebte für die Siedler und einstigen Pioniere der neuen großen und scheinbar auserwählten Insel keinen größeren Einfluss im Sinne ihres alltäglichen Lebens. Denn sie hatten ja alles richtig gemacht und würden es auch in Zukunft so und nicht anders handhaben. Doch ein insgeheimer und fast unausgesprochener - zumindest nicht öffentlich diskutierter - Wunsch brannte in all ihren Seelen: das Wiedersehen mit dem Menschen der von sich behauptete, er würde in Einklang mit ihrem 'höchsten Wesen' und seiner Schöpfung leben, was kaum jemand anhand der Ereignisse zu widersprechen vermochte.
Vor allem die Umreiter der Insel und Hauptbeteiligten der Vorhersagung waren tief ergriffen, obgleich er sie eindeutig darauf hinwies, dass auch er nur ein gewöhnlicher Mensch sei.
Den Schiffern zumindest war klar, dass sie ihre Kähne wieder zur Erkundung ihrer Inselwelt flott machen wollten, was sie auch binnen kürzester Zeit taten. Denn sie wussten, wenn sie nur auf einer großen Insel lebten, dann würde in später oder naher Zukunft auch diese zu klein werden. Und so suchten Sie nach neuem Festland - auf der gegenüberliegenden Seite ihrer Küstenlandschaft. Es dauerte nicht lange und sie fanden tatsächlich ein neues Land, dessen Ausmaße noch größer schien als das ihre.
Weit irritierender erschien ihnen die Tatsache, dass diese Insel - oder das Festland - bewohnt war, was sie ohne es zu betreten aus der Ferne anhand von einer gut ausgebauten steinernen Festung erkennen konnten. Sie entschlossen sich keinen Kontakt herzustellen und kehrte bei, nicht wissend, dass die Bewohner sie bereits erspäht hatten.

Mehr lesen

Im Bann des Okkulten (Teil 3)

0
UnNatur (Pt. 7c)

http://www.blog.adelhaid.de/2013/07/im-bann-des-okkulten-teil-3.html

"Denn es sind etliche Menschen nebeneingeschlichen, von denen vorzeiten geschrieben ist solches Urteil: Die sind Gottlose, ziehen die Gnade unsers Gottes auf Mutwillen und verleugnen Gott und unsern HERRN Jesus Christus, den einigen Herrscher."
(NT, Judas 1,4)

Ich weiß aus Erfahrung - nicht persönlicher -, dass es schwer scheint für Europäer, aber bedenke man die animistischen Züge des Alten Testaments reicht ein: "gerade eben deswegen" aus, um im letzten Teil den Versuch zu wagen und Denkprozesse zu sensibilisieren.
Locker flockig stellen wir uns mal so eine animistische Welt auf beispielsweise einer mediterranen Insel inklusive "höchsten Wesen" in ihren Anfängen vor. Alles läuft in viele Jahre perfekt, die Natur wird mit Ehrfurcht betrachtet und behandelt. Jedem Tier wird Respekt gezollt. Jede Pflanze, jede Blume, jeder Baum ist bekannt und dient dem Menschen als Nahrungsquelle.
Da die Insel mit den Jahrzehnten für die einst wenigen Animisten zu klein wird, entscheidet sich eine Gruppe bestehend aus 5 Familie zur Besiedlung auf den unweit entfernten Festland, das man bislang nie betreten hat, weil es einfach keine Grund dafür gab. Die Familien reisen daher in ein ungewisses Land mit ungewisser Zukunft. Man verspricht sich aber in Kontakt zu bleiben und ab und zu mal vorbeizuschauen, notwendigerweise auch, da auf kurz oder lang die Inselbevölkerung wachsen wird.

Mehr lesen

Im Bann des Okkulten (Teil 2)

0
UnNatur (Pt. 7b)

http://www.blog.adelhaid.de/2013/07/im-bann-des-okkulten-teil-2.html

"Denn ihr waret wie die irrenden Schafe;
aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen."
(NT, 1. Petrus - Kapitel 2,25)

Ohne Punkt und Komma setze ich beim "Part 1" fort und fokusiere mich auf die erwähnte 2 bzw. 3 Stämme derer 12 des jüdischen Volkes. Ich beziehe mich dabei ausschließlich auf die Quelle Bibel und lasse mich nicht darauf ein, das gesamte Werk als Märchengechichte abzustempeln.

#1 Leviten
Eines ist klar, die Leviten waren speziell und wurde daher auch so behandelt, und das ist sehr frömmlich ausgedrückt. Waren es denn nicht die beiden Söhne des Jakobs - Levi und Simeon - die sich an der Vergewaltigung ihre Schwester durch Sichem (Sohn des Hamor) an den Bewohnern von Sichem gerecht hatten? Und verhieß ihnen ihr Vater auf dem Sterbebett nicht, dass sie "zersprengen" werden?
In meinen Augen sind die Leviten kein tatsächlicher Stamm der Israels, da sie kein Land zugewiesen bekamen. Hingegen die Nachkommen Simeon, die in der Wüste Negeb (Negev) und in der größten Stadt Beerscheba (Be'er Scheva) ihr "Reich" hatten.
Nur durch die "Quasi-Adoption" Jakobs der beiden Söhne von Joseph (Israel) - Manasse und Ephraim - kam es wiederum zu der Zahl 12.
Da ich nicht gewillt bin in verworrenen Stammesspekulationen zu verfallen belasse ich es dabei und konzentriere mich auf die Überschrift.
Leviten waren ohne Land aber mit Sonderregeln bestückt, die schon eher mal stichpunktartig erwähnt werden sollten:
Mehr lesen

Im Bann des Okkulten (Teil 1)

0
UnNatur (Pt. 7a)

http://www.blog.adelhaid.de/2013/07/im-bann-des-okkulten-teil-1.html

"Denn sie geizen allesamt, klein und groß; und beide, Propheten und Priester, gehen allesamt mit Lügen um und trösten mein Volk in seinem Unglück, daß sie es gering achten sollen, und sagen: ´Friede! Friede!´, und ist doch nicht Friede."
(AT, Jeremia, 6, 13-14)

Ein aufmerksamer AHB-Abonennt wird sich wohl fragen, was dieses Thema mit der Reihe Unnatur zu tun hat, in der es eher um die 5 offensichtlichen Sinnen des Menschen gehen sollte sowie auch weitere physiologisch betrachteten Sinne, wie den schon hier offtopic behandelte Temparatursinn. Wie auch immer, das Sehen, Hören, Riechen und in gewisserweise auch den Tastsinn habe ich schon behandelt (abgesehen von den gedachten 6ten Sinn/en).
An dieser Stelle sollte also eher der Geschmackssinn thematisiert werden. Im übertragenen Sinne spreche ich diesen jedoch (mit) an - denn "schmecken", ja das tut mir es nicht, um was es im Artikel hier gehen soll.

Vorweg möchte ich die Begrifflichkeit okkult an sich einmal näher betrachten, die oftmals Personen ohne "gängiger" Religionszugehörigkeit zugesprochen wird. Bezeichnenderweise werden solche weiterhin gerne mit dem dem Wort "Heiden" tituliert, was geschichtlich sich so mit der Zwangsreligiösierung der Christenwelt quasi eingebürgert hat. Ich werde diese Geschichten - nennen sie wir mal "unglücklich" - nicht im Detail aufrollen, ABER erwähnt werden muss die Verfremdung des Wortes! Denn in meine Augen liegt die etymologische Grundlage dort wo sie auch der deutsche Linguist Jost Trier sah - von der Heide, also der Heimat. Sozusagen deckend mit den bekannten "Heidekräutern" allen voran der Ericas (Ericaceae), was regionale Gewächse benennt, die eben in "Heidelandschaften" vorzufinden sind. Solche waren wie Trier verdeutlichte in der Gruppe der Allmende - also in einem gemeinschaftlich genutzen Raum, einen "gemeinen Ort" - einzustufen.

Mehr lesen

Ernährt uns vernünftig

0
Über- oder bedenkenswert (Pt. 13)

http://www.blog.adelhaid.de/2013/06/ernahrt-uns-vernunftig.html

"Während der eine zum Beispiel glaubt, man dürfe alles essen, verzichtet ein anderer auf Fleisch, weil sein Gewissen es ihm verbietet. Wer meint, er dürfe alles essen, soll nicht auf den herabsehen, der nicht alles isst. Und wer bestimmte Speisen meidet, soll den nicht verurteilen, der alles isst, denn Gott hat ihn angenommen."
(NT, Römer 14,2-3)

Wie wahr und geradezu aktuell denn der Bibel Worte so manches Mal sein können. Und bei diesen Zitat geht es wie im heutigen Artikel "nur" um das werte Essen bzw. genauer gesagt um die Ernährung.

Ich könnte mich an dieser Stelle gerne über Zyniker echauffieren, über solche in aller unwerter Maße aufregen und hetzen, die da (meist nicht einmal) ihr Gedankengut verteilen und so offenkundiges Anprangern in den sozialen Netzwerke, Foren, Homepages, Blogs oder sonst wo in den Weiten des Internets, welchem Geistes Blitzes sie auch immer durchfuhr, dies oder jenes nun an die große Glocke zu hängen.
Denn - und das ist mein persönliches Problem mit den solchen: haben sie jemals ihre Nahrungskette durchdacht? Sind sie nicht gar selbst Gefangener eines System?
In der heutigen Zeit ist ein Umstieg nicht getan, wenn man moralisch zu seinem Gewissensgunsten kein Fleisch mehr zu sich nimmt, egal in welchem Ausmaß - vegetarisch oder gar vegan. Im kürzlich geschriebenen Artikel "Mein Tod im Supermarkt" habe ich ja schon einen kleinen Blick eingeworfen, der aber nicht der Sache genug ist.
Mehr lesen

So seh ich die Zweibeiner

0
PerChaTem (Pt. 7)... mit eingehendem Vermerk zur
Artikelerklärung in den FAQs ...

http://www.blog.adelhaid.de/2013/06/so-seh-ich-die-zweibeiner.html


"Wir besitzen von der Welt nur formlose, fragmentarische Vorstellungen,
die wir durch willkürliche Ideenassoziationen vervollständigen,
aus denen sich gefährliche Suggestionen ergeben."

Marcel Proust, À la recherche du temps perdu
(dt. "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit")

Ein klein wenig anders differenziert, aber deckend im Grunde ist meine Anschauung zum beschriebenen Umstand in obigen Zitat von Marcel Proust aus seinem über 5000seitigen monumentalen Werk in 7 Bänden (erschienen).
Den Autor und "Ritter der Ehrenlegion" folglich auf einen Satz herunter zu brechen kommt einer Gräueltat nahe. Bedenke man (nur), dass es sich hierbei um sein letztes Lebenswerk handelte, dem er sich nach dem Tode seiner geliebten Mutter über 14 Jahre lang gänzlich ausschließlich gewidmet hatte.
Daher möchte ich zumindest noch ein Zitat aus dem postum erschienen 5ten Band (Die Gefangene) nachschieben, der in das Thema passt:
"Gewöhnlich leben wir mit einem auf das Minimum reduzierten Teil unseres Wesens, die meisten unserer Fähigkeiten wachen gar nicht auf, weil sie sich in dem Bewusstsein zur Ruhe begeben, dass die Gewohnheit schon weiß, was sie zu tun hat, und ihrer nicht bedarf."

Da dies keine Lobeshymne über einen Schriftsteller werden soll, möchte ich an der Stelle übersteuern von Proust subjektiven Wahrnehmungen zu meinen, wie ich die meine kleine Welt so sehe.

Mehr lesen

Mein Tod im Supermarkt

4
O f F t O p I c (Pt. 10)

"Sara lachte daher still in sich hinein und dachte: Ich bin doch schon alt und verbraucht und soll noch das Glück der Liebe erfahren?"
(AT, 1. Mose 18, 12)

Das obige Bibelzitat ging mir neulich in den Kopf als ich mal wieder in einem dieser "Super"märkte hineinspazierte. Diese Geschäfte - wie auch immer sie laut Gesetz und Ordnung definiert werden mögen -sind für mich persönlich Verbraucherläden im herkömmlichen Sinne und leider unweigerlich mit einem Begriff verknüpft: Fäulnisgebilde.

Als ich vor rund einem Jahr anfing wieder vegan zu leben - mit der anfänglichen Wertlegung auf regional-saisonale Produkte -, stellte ich schon beim ersten Besuch in einem SBK-Markt in Walldorf fest, dass alles, was mir hier geboten wurden nicht meinen hohen Ansprüchen entsprach. Man hätte mich seinerzeit in diesem Discounter einsperren können und ich wäre wohl mit völliger stursinniger Gesinnungseinstellung dort mit der Zeit verhungert.

Machen wir mal für Spaß diesen Gedankenspiel durch, welches den Arbeitstitel trägt ...

Mehr lesen

Gratulation (nachhaltig)

0
O f F t O p I c (Pt. 9)
(... lebt von Links ...)

"Und es geschah des dritten Tages, da beging Pharao seinen Jahrestag; und er machte eine Mahlzeit allen seinen Knechten und erhob das Haupt des obersten Schenken und das Haupt des obersten Bäckers unter den Knechten, und setzte den obersten Schenken wieder in sein Schenkamt, daß er den Becher reicht in Pharaos Hand; aber den obersten Bäcker ließ er henken, wie ihnen Joseph gedeutet hatte. Aber der oberste Schenke gedachte nicht an Joseph, sondern vergaß ihn"
(AT, 1. Mose 40:20-23)


Zwar habe ich schon im August letzten Jahres etwas in der Art geschrieben (Grusselige Grusslandschaft Deutschland), zeigte dort beschämend mein menschliche Versagen, ergoss mich über den Sprachgeist und habe in diesen Artikel beiläufig das bezweifelt [Suche nach "Jesus"], um was es mir heute grundsätzlich geht.

Gleichzeitig könnte das Geschreibsel hier auch eine Art von Premiere sein, da ich mit meiner Prämisse breche, die ich am Nikolaustag kund gab.
Man mag mir verzeihen, aber wenn die persönliche Mini-Erleuchtung die maximale Lösung einer Grundsatzfrage mit sich bringt, sowie mir gestern geschah beim simplen Eigentippen der Worte "Herzlichen Glückwunsch" via Chat an eine Freundin, dann ... ja dann ist das nicht unbedingt einen Blogeintrag wert, der dann auch das Prädikat "lesenswert" führen darf, es sei denn ... er öffnet auch die Augen derer, die unbefangen alles hinnahmen, was erst vor gar nicht allzu langer Zeit den Menschen in unseren Gefilden gänzlich fremd war, abseits eines jeden Brauchtums, welch selber heute nicht mehr wegzudenken ist.

Mehr lesen

Ein kleiner Erguss zur Nummerologie

0
Über- oder bedenkenswert (Pt. 12)


"Mein Sohn, merke auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden!"
(Weish 11,20)


1+3+5+6+1+5+4+5+9 (9+9+3+8+1+9+4) / 7+3+1+1 = 6 (4) -> 6 oder 4?

Wollte schon immer meinen Namen mit Zahlen malen. Das ich mit Buchstaben gerne Zahlen malen würde zeigt die Lesempfehlung #1.
Die Klammerzahlen sind interessanterweise die meines rein gedachten und auch für 18 lange Jahren gelebten Mittelnamens, den ich von meinen Großvater als Taufzeuge erhalten habe. Bedauerlicherweise wurde der Taufzeuge zwar auf dieser Urkunde erwähnt, aber Dank eines Patzers des zuständigen Behördenmenschens seinerzeit nicht als Mittelname für meine Person offiziell aufgeführt bzw. eingetragen.

So dachte ich bis zur Zwangspersonalisierung (nen Perso braucht man, wenn man Auto fahren will) im Jahre 1998, dass ich einen Mittelnamen hätte, denn ich aber dann doch aufkärenderweise anhand der alten Dokumenten wohl nie hätten haben dürfen. Leider hat das niemanden bis zu diesem für mich sehr ernüchternden Zeitpunkt groß interessiert, was zur Folge hat(te), dass all meine Zeugnisse und dergleichen mit jenem Mittelnamen bestückt waren. Ja sogar belustigenderweise auch das Praktikumszeugnis selbiger Gemeinde.
Geschockt hat es mich aber nicht, denn Namen hatten nie eine Bedeutung für mich, selbst nicht mein eigener.

Mehr lesen

Die Welt in stoischer Ruhe (Teil 2)

3
PerChaTem (Pt. 6b)
(Teil 2 von 2)

"Wie ein Ziel nicht aufgestellt wird, damit man es verfehle, so wenig entsteht das Böse von Natur aus in der Welt."(Epiktet, Handbüchlein der Moral, 27 *1)


Vorgedachtes

Ob ein Seneca als Lehrer Einfluss auf seinen Zögling und später oft gern genannten Gewaltherrscher Nero hatte oder nicht - mal abgesehen des nicht wirklich eintretenden Erfolgs - sei dahingestellt. Böse oder vielleicht nicht-christliche Zungen könnten den werten Herrn Stoiker gleichsam auch vorwerfen, er hätte eigensinnig gehandelt, um möglicherweise selbst seine Position im Senat zu stärken und somit seinen Machteinfluss zu begünstigen.
Das Fakt bleibt unkommentiert stehen: er übte diesen indirekt aus. Weswegen sollte Nero sonst eine Abschaffung aller indirekten Steuern gefordert haben, warum lies er seine eigene Mutter Agrippinas auf Anraten von eben Seneca töten? Und was hatte Seneca mit dem Mordversuch an Nero zu tun, der vom Adel ausging? Denn hier scheiterte Seneca kläglich, war es doch sein (hintersinniger) Rat, alles so zu belassen, wie es war, sprich den Adel in seinen finanziellen und sonstigen Privilegien rein nach augustischem Vorbild unter der Moralpredigt eines einfachen Lebens abseits von materiellen Reichtum und dergleichen.
Motivationen waren also da, doch die "Order of things" leider schon damals nicht mehr.

Mehr lesen

Die Welt in stoischer Ruhe (Teil 1)

2
PerChaTem (Pt. 6a)
(Teil 1 von 2)

"Unter den Platonikern war der Anteil der Vegetarier und Tierfreunde relativ hoch, in den anderen Philosophenschulen (Peripatetiker, Stoiker, Epikureer) sehr klein oder nicht vorhanden. Die Stoiker waren fast alle entschieden antivegetarisch. Wegen der Vernunftlosigkeit der Tiere waren sie der Überzeugung, dass der Mensch gegenüber der Tierwelt keinerlei ethische Pflichten habe"
Johannes Haussleiter (Der Vegetarismus in der Antike, Berlin 1935, S. 245–272)


Erschreckend verwegen, aber für meinen Traum einer gänzlich stoistischen Welt nicht von Bedeutung. Ich möchte für das Gedankenexperiment folgenden Podcast voraussschicken:
Die Lebenskunst der Stoa aus der Reihe radioWissen am Nachmittag (Bayern 2, 22.03.2013 von 15:05-16:00 Uhr) von Michael Conradt *1
Wer lieber das ganze liest ist hier ganz gut aufgehoben:
http://www.philosophie-der-stoa.de/

Zu meiner Person nebenbei die Randinformation, dass ich nach dieser Philosophie nun schon seit mehr als 5 Jahren bewusst, beabsichtigt und "erfolgreich" lebe, im Grunde meines Herzens und sozusagen unterbewusst jedoch schon mindestens seit 17 Jahren. Dieser Text sollte daher nicht als ein paar Buchstaben eines Laienhaften angesehen werden.

Ich wäre ein schlechter Stoiker, würde ich nicht die 3 Grundpfeiler dieser Lehre einfach veranschaulichen - und zwar genauso wie ich sie sehe und lebe, nicht wie sie in eher publizistischen Kreisen mit unter dargestellt wird.

Mehr lesen

Ich bin ein Löwe - und du? (Teil 2)

2
Über- oder bedenkenswert (Pt. 11b)
(Teil 2 von 2)


Fortsetzung von: Ich bin ein Löwe - und du?

Aus meiner ganz persönlichen "These" zur Entstehung des Lebens noch (evtl. weit) vor dem tatsächlichen Schöpfungsakt entstehen unweigerlich Fragen, welche die Grundpfeiler der heutige Astrologie mehr als zum Wackeln bringen könnten.

Die Kernfrage hat daher zu lauten: Welche Folgen hat meine Anschauung (oder sogar heruntergebrochen die Meinung der kath. Kirche in Bezug auf die Simultanbeseelung)?

Die einfache Antwort lautet: Wir rechnen durchsnittlich 266 Tage zurück und kennen dann unser tatsächliches Tierkreiszeichen.

Leider ist nicht alles so einfach wie auf den ersten Blick, denn nicht jeder hält sich an den Tag genau an seinen errechneten Entbindungstermin. Und auch der sogenannte ET kann post conceptionem (p. c.) und post menstruationem (p. m.) errechnet werden. Optimal wäre natürlich ein ET nach p.c., denn dann sind wir bei den durchschnittlichen 266 Tagen der Tragezeit Ein ET berrechnet nach p.m. kann auch mal 280 Tage, da man von einem Periodenzyklus von im Schnitt 28 Tagen ausgeht und 14 Tage vor der Befruchtung einbezieht.

Ferner bedenke man auch die Problematik der Beschaffung dieses Wissens [pers.: s.a.u. (siehe auch unten XD)].
PS: Wer es genau weiß, kann dort nachrechnen: http://kalender-365.de/zeitraum.php

Mehr lesen

Ich bin ein Löwe - und du?

0
Über- oder bedenkenswert (Pt. 11a)
(Teil 1 von 2)


"Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen, die Sonne stand zum Gruße der Planeten, bist also bald und fort und fort gediehen, nach dem Gesetz, wonach du angetreten. So mußt du sein, dir kannst du nicht entfliehen. So sagten schon Sibyllen, so Propheten; und keine Zeit und keine Macht zerstückelt geprägte Form, die lebend sich entwickelt."
(Johann Wolfgang von Goethe aus 'Urworte, orphisch')


Mit Verlaub, da muss sich auch mal ein Goethe vertan haben, zumindest interpretiere ich das in die 3 wunderschön formulierten Sätzen.
Die Frage grundlegend: Wann wird man der "Welt verliehen"?
Die Frage weitergehend: Wann entwickelt sich lebend eine Form?

Die Antwort auf beide Fragen kann man wissenschaftlich (biologisch) angehen, obgleich man an der ethischen Frage nicht vorbei kommen wird.
Für diesen Artikel will ich noch eine 3te Sichtweisen berücksichtigen, die spirituelle bzw. meine eigene. Aber fangen wir langsam und vor allem sachlich an...

Mehr lesen

Lügenmärchen und Affentänze - Gedanken zu Ostern

2
O f F t O p I c (Pt. 8) 
 
http://www.blog.adelhaid.de//2013/04/lugenmarchen-und-affentanze-gedanken-zu.html
-> Beachtung: Ergänzungsbeitrag (zw. Bild u. Zitat)

"Feieramd, Feieramd (Feierabend),'Ihr Leut macht eure Eier z'samm."
(Ratschenspruch aus Marienweiher, Oberfranken)

Mit "englischem Gruß, den jeder Christ beten muss", falle ich einher mit abstrusen Gedanken zum Osterfest, die (wahrlich) nicht neu sind, aber leider viel zu selten hinterfragt werden.
Gerade junge Eltern sollten in der heutigen Zeit darüber im großen Familienkreis mal ein kleines Brainstorming betreiben. Erzählt man seinen Sprösslingen die Märchengeschichte vom Osterhasen oder wäre es vielleicht besser sich an der Massenerwachsenenlüge eben nicht mehr zu beteiligen?

Ich bin kein Psychologe, aber grundsätzlich stelle ich mir die Frage, wo der erzieherische Mehrwert ist, wenn man Kindern Lügenmärchen auftischt? Und das kann man drehen und wenden wie man will, denn auf den Nenner gebracht steckt dahinter nichts anderes als eine Lüge. Und ergo sollte man sich mal fragen, wie das vereinbart werden kann mit der erzieherischen Vermittlung, dass (das) Lügen keine Tugend ist. *1
___

*1 Erziehung: Fast alle Eltern belügen ihre Kinder

Mehr lesen

Menschliche Mülldeponien, Teil 2

0
UnNatur (Pt. 6b)



Ein jeder Haustierhalter wünscht sich oder seiner Familien - vielleicht auch nur seinem Portemonnaie -, dass das geliebte, nicht-menschliche Wesen, welches Zeit seines Lebens ein Teil der (Wohn-/Haus-)Gemeinschaft war, nach eben diesen auch einen würdigen Platz gerade dort findet, wo es auf die anderen Mitglieder "gewirkt" hatte.
"Entschwurbelt" ausgedrückt: am besten im Garten den letzten Frieden, die letzte Ruhestätte finden.

Und wenn ein solcher nicht vorhanden ist, es sich sonst auch keine andere Möglichkeiten bieten, ... ja dann wünscht sich der ehemalige Tierhalter insgeheim den Schneid hin zu einer ungesetzlichen Tat, die in einer Nacht- und Nebelaktion in einem Waldstück oder wo auch immer - zumindest aber in der Natur im nahen Umfeld -, endet.
Bei den 4beinigen Stubentigern oder den ebenfalls auf 4 Pfoten ausgeführten Fellnasen kommt man bei Durchführung einer solchen Aktion dem sprichwörtlich bekannten "(to go to the) happy hunting ground" nach; oder im Deutschen eher bekannt als die Redewendung: "(in) die ewigen Jagdgründe eingehen".
Wenn ich recht darüber nachdenke, dann könnte man den Spruch auch frei mit der so lieblichen rainbow bridge, der Regenbogenbrücke, gleichsetzen, die ja auch den Himmel auf Erde darstellt, quasi mit gleicher Gesinnung wie die Jenseitsvorstellung der nordamerikanischen Indianerstämme, die sich nach dem Tod auf ein Leben in einem Jagdrevier ohne Nahrungssorgen einstellen. *1
___
*1 Interessanter "Focus" dazu


Was passiert den mit liegenden Leichen vor deren natürlicher Verwertung?

Mehr lesen

Menschliche Mülldeponien, Teil 3

0
UnNatur (Pt. 6c)



Nach dem oberflächlich vielleicht pietätlosen Teil 1 und den grenzwertig-vergleichenden Teil 2 hau ich noch eine Schippe oben drauf (vielleicht voller Erde?), damit meine Botschaft unverfälscht in jedem Kopf Einzug nehmen kann.

Bedauerlicherweise muss ich dafür eine Brise an spirituellen Gedankengut mit aufnehmen. Ist wohl auch nötig, weil ich versuchen werde alle von mir gestellten Fragen am Ende des Teil 1 ganz praktisch, aber in erster Hinsicht methodisch hier zu beantworten, und das so, ohne das jemand nachdenken muss. Leider kann ich nicht die Reihenfolge einhalten.


Frage: "Und warum werden die Leichen in Särgen gelegt ...?

Antwort: Das mit den Särgen ist für mich rein logisch weiterhin nicht nachvollziehbar, aber erklärbar.

Mehr lesen

Menschliche Mülldeponien, Teil 1

4
UnNatur (Pt. 6)


Vorwort anstelle eines Spruches:

Das Geheimnis meiner in einigen Artikel zu Häufe verwendeten Verlinkungsaktionen entsteht dadurch, dass ich oftmals während oder vor dem Schreiben eines Eintrags das I-Net kurz durchforste, ob denn nicht schon ein paar andere Menschen auf meine Gedanken gekommen sind.
Entweder stelle ich mich zu dumm an richtig zu suchen oder es gibt wenig, die ihre Auffassungen "verdigitalisieren" und für die Menschheit einstellen, so meist die bittere Pille in Form einer philosophischen Anti-Quintessenz *1. Aber es gibt sie, die Fälle, woran ich mich dann sehr erfreue, wenn sie auftreten, denn dann bin ich "entlastet" und muss nicht noch mal das ganze auf meine Art widerkäuen.
___
*1 Unwortbildung meinerseits ausgehend von einer Basis die dem Physikalismus unterliegt


Im Fall des heutigen Artikels kam ich bei der Eingabe der obigen Begriffe leider zu keinem Erfolg, was mich sehr verwunderte.
Offtopic ein paar Suchergebnisse: Spiegel - Kopp-Verlag - scinexx (<-interessant)

Gemäß des Turner'schen 4fachen "F" - "Frisch, fromm, fröhlich, frei" hier ohne Umschweifen meine Kernaussage als Leitgedanke:

Mehr lesen

Auge um Charakter

0
PerChaTem (Pt. 5)

"Aus dem Auge leuchtet das Innere des Menschen: Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!"
(NT, Mätthäus 6,22-23)


Zwar habe ich in meiner Artikelreihe "unnatur" schon etwas über Augen geschrieben, ebenso auch wie ein damaliger Freund mit seiner Deutung über solche dort Einzug hielt (Fremdes Vorspiel). *a
Ob er mir 1997/98 bereits alles Wissen über Augen vermittelte wage ich stark zu bezweifeln. Interessant ist allemal dieser alte Artikel aus der "PM - Was verraten die Augen über uns?".

Wer sich den Artikel durchgelesen hat oder schon ein Profi in Sachen Iris-Code, Physiognomik, ayurvedischer Augendiagnostik (oder der verpönten Variation der Schulmedizin), ein Kenner des Biofluid Sensor System oder gar ein Befürworter der neurolinguistische Psychotherapie ist, dem brauche ich hier nichts mehr zu erzählen; außer - und das nehme ich mir heraus - einer gewagten, aber doch einfachen Aussage dem/seinem "Wissen" entegen zu setzen: "Vergess alles!"

Mehr lesen

Von Ratten, Schweinen und Menschen - der Konsument folgt stets dem Produzent

0
O f F t O p I c (Pt. 7)

"Alpha, Beta, Gammer!"
(fränkische Mundart)

... gammer - oder hochdeutsch: gehen wir - mal ab vom griechischen Alphabet und über zum Latein:
Primär - an erster Stelle -, sekundär - die zweite Stelle -, tertiär - Stelle #3, quartär - die 4te - ... und schließlich hier an entscheidender Stelle Nummer 5: quintär.

Ein Quintärkonsument ist nämlich laut gängiger Ernährungs(l)ehre der Mensch als Omnivore (Allesfresser). Ergo sind wir alle hetero, also im Sinne der Biologie Heterotrophe sprich eben Konsumenten.

Gut, "gekauft" sagen die meisten. Sag ich auch, aber nicht ohne mir mal anzuschauen, was es den noch so für "Trophe" gibt bzw. bleiben wir mal beim Latein und den Konsumenten, die da aufgeteilt sind in:
  • Primäre = Herbivore, sprich Pflanzenfresser
  • Sekundäre = Carnivore, sprich Fleischfresser
  • Teritäre = das gleiche nur größer
  • Quartäre = das gleiche nur noch größer (so gesehen essen die meist größere Tiere als sie selbst)
  • Quintäre = noch eins drauf + hier sind wir beim heterotrophen homo sapiens
Mehr lesen

Von Windspielen und Traumfängern

0
Reflexion (Pt. 4)

„Da baute Enkidu ihm (Gilgamesch) eine Traumhauch-Hütte. Er befestigte eine Tür für den Sturmwind in ihrem Eingang. Er ließ ihn betten in einem Kreise, aus Mehl war die Linie. Er selbst aber, wie ein Fangnetz zu Boden geworfen, legte sich nieder in ihrem Eingang.“
(Gilgamesch-Epos, Tafel 4, Verse 10 bis 14)


Weder das eine noch das andere habe ich aktuell bei mir herumhängen, aber Kenntnis davon habe ich allemal, bezeichnenderweise erstmals durch den oben verwiesenen Auszug aus dem Gilgamesch-Epos, jedoch in etwas anderer Form aus diesem Buch: Inannas Rückkehr (später auch in O-Ton).
Aber fangen wir mal alphabetisch an.


1. Traumfänger

Woher dessen Ursprung kommt ist mir nicht ganz ungeklärt, auch oder gerade weil die Wiki steif und fest behauptet, dass er indianische Wurzel haben muss. Vorstellbar ist es, da die Ureinwohner Nordamerikas starke Bedeutungen zu der Traumwelt hatten. Jedoch bezweifele ich stark, dass die Azteken damit etwas am Hut gehabt hatten, da sie eben nicht in Nordamerika beheimatet waren, sondern eher im Becken Mexikos, also in Mittelamerika.

Fraglich auch, warum es solche Traumfänger auch in Afrika gibt. Und im Umkehrschluss sollte man sich ebenso fragen, wo der Schauplatz des Gilgamesch-Epos lag, nämlich ganz weit weg von Nordamerika: in Uruk, zumindest steht klar fest, dass der werte Gilgamesch ein König der ersten Dynastie der sumerischen Königsliste war.

Mehr lesen

Artikelnummer öyo

0
Über- oder bedenkenswert (Pt.10)
... oder Part # ay


"Achtzehnhundert vierzig und acht / als im Lenze das Eis gekracht / Tage des Februar, Tage des Märzen / Waren es nicht Proletarierherzen / Die voll Hoffnung zuerst erwacht / Achtzehnhundert vierzig und acht?"
(Georg Herwegh, Achtzehnter März - Strophe 1)


Ich gebe gerne zu diesem Gedicht eine Quellenangabe: http://www.verein-zwanzigeins.de/ und werde die 4te Strophe auch unten auflösen.
Auf diesen Verein stoss ich erst, als ich die folgende Frage Tante Gugle stellte: "Warum sagt man nicht zwangig eins statt einundzwanzig?"

Die Frage an sich kam mir jedoch schon in der Kindheit auf, gut möglich auch schon vor der Einschulung. Ich habe ja schon des öfteren hier durch die Blume sowohl auch direkt erwähnt, dass ich ein elterlich nettes - sozusagen pflegeleichtes - Kind in dieser Beziehung war; soll heißen, ich habe solche und/oder ähnliche Fragen stets nie laut gestellte, eher grummelnt die Fakten der Erwachsenwelt zur Kenntnis genommen, andererseits für mich dann bewertete und so abgespeichert, wie es mir richtig erschien.

Mehr lesen

Die Caniden haben sich den Hominiden ausgesucht

0
Über- oder bedenkenswert (Pt. 9)

"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand."
(Charles Darwin)


Ich könnte an diesem heutigen sogenannten "Darwin-Tag" gar nicht anders, als
  • zum einen: zwei (obligate) Zitate über und unter meinem Artikel eben von Darwin zu bringen, die auch passend dazu sind.
  • zum anderen: ein Thema zu wählen, dass gedanklich konform mit der Evolutionstheorie zu gehen hat, da es sonst rein von der Theorie gar nicht denkenswert ist.
Und erstmals bin ich mir sicher, dass ich nicht der erste Mensch bin, der entgegen der landläufigen Meinung in Bezug auf die "Domestizierung" des Menschen über den Hund "läutert" sowie diese gänzlich in Frage stellt.

Der Grundgedanke rührt daher, dass ich der Anschauung bin, dass Caniden (wie auch alle anderen Tiere) ein Bewusstsein - einen Geist, ja eine Seele - haben. Und belustigender weise teilte Darwin auch diese Ansicht, wie ich soeben in meinen Recherchen herausfand. Er ging insoweit sogar noch weiter, und behauptete, dass die "höheren Tiere" (eingeschlossen hier die Hunde) uns im Bewusstseinfragen sogar weit überlegen sind.
Es erstaunt, dass erst mit Darwins Evolutionstheorie und seinem Buch "Über die Entstehung der Arten" (1859) dies Einzug nahm in die Köpfe der damaligen Menschen. Denn der Vorreiter des Utilitarismus, Jeremy Bentham, hatte gleiches in seinem Werk "Introduction to the Principles of Morals and Legislation" (1789) bereits über die Tierwelt ausgebreitet. Für ihn war Mensch wie Tier in Betracht auf Schmerzen und Leiden gleichgestellt.

Mehr lesen

Ambispektive Charaktere

0
PerChaTem (Pt. 4d)
 Typologie nach Innerlichkeiten 
3. Ambispektive Charaktere (AC)

Grundgerüst: Typologie nach Innerlichkeiten 

"Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein - und doch so schön. Ich hob ihn auf.
Er war so schön! Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter."

(Calvin O. John)


Dieser Satz ist fast perfekt auf einen lebenden AC zugeschnitten. Ganz anders als bei den ENs, die entweder über den Stein freudig hüpfen oder beim Drüberstolpern diesen im Jähzorn dafür verantwortlich machen. Und auch sichtlich anders als die IS, die ihn (den Stein) am liebsten aus dem Weg gehen würden, weil wenn sie es nicht tun sollten, sie ggf. durch seine blanke Anwesenheit dazu gezwungen wären ihre eigene Existenz in Frage zu stellen.

Mehr lesen

Extraspektive Normalisten

0
PerChaTem (Pt. 4c)
 Typologie nach Innerlichkeiten
 1. Extrapektive Normalisten (EN)

Grundgerüst: Typologie nach Innerlichkeiten
"Du bist heute so grün hintern den Ohren, wie du dort feucht warst bei deinem ersten Laut hier!"
(Alexander Glas)


Das ist sicherlich kein unwiederlegbares erstes Indiz für einen EN, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Sprichwörter wie "Du bist ja noch grün hinter den Ohren" oder "Gerade mal trocken hinter den Ohren und schon Experte" davon ableiten, wenn man bedenkt, dass der Volksmund Neugeborenen dies pauschal zuschreibt, sogar meist noch Monate nach deren Geburt, es ggf. auch als sog. "Neugeborenenakne" abstuft.
Das Bild würde sich mit meiner Meinung "Dieser Typus ist der Weitverbreiteste" [Eigenzitat Grundgerüst] sehr gut schließen.

Dort habe ich sie auch mit Sanguiniker und Choleriker auf eine Ebene gesetzt. Und genau in dieser Reihenfolge sollte vorgegangen werden, will man ...

Mehr lesen

Introspektive Spiritisten

0
PerChaTem (Pt. 4b) 
Typologie nach Innerlichkeiten 
1. Introspektive Spiritisten (IS)
 
Grundgerüst: Typologie nach Innerlichkeiten

"Es war, als hätt der Himmel die Erde still geküsst, dass sie im Blütenschimmer von ihm nun träumen müsst."
(Joseph von Eichendorff, Mondnacht, Strophe 1)


In der von mir skizzierten Typenlehre stehen IS an erst-genannter Stelle, und zwar aus dem einfachen Grunde heraus, weil mir solche in ihrem Rohzustand, wie man ihn selten vorfindet, sehr wohlgetan sind. Der von der Welt ungeschliffene Diamant hat eine vergleichbare Ausstrahlung mit einer schillerenden Persönlichkeit, im Geiste aktiv, bedacht im Handeln, sorgsam der Mitmenschen, dabei ruhig und bedacht agierend.

Solche Geschöpfe sind es - wenn man sie nach eigenen Gütdünken schalten und walten lässt -, die der Menscheinheit Seelenheil und Inspiration sein können, und im weiteren Maße Anregung zu neuen Ufern aufmachen, die dann Früchte tragen, wenn sie im Konzept unverfälscht auf die Masse übertragen werden.

Mehr lesen

Typologie nach Innerlichkeiten

0
PerChaTem (Pt. 4)

"Suche nicht draußen! Kehre in dich selbst zurück! Im Innern des Menschen wohnt die Wahrheit. […] [D]er Verstand schafft die Wahrheit nicht, sondern findet sie vor."
Augustinus von Hippo (aus "De vera religione")


In den weiten Welten der Digitalität geht manch guter Gedanke verloren. Einen solchen möchte ich heute auf(nicht fort-)setzen, der dort geschildert wurde, allerdings nur in der "Endstufe", wie es sich den äußern kann; eben wie sich Menschen später darstellen.
Die Innerlichkeit eines Menschen kann aber nicht gefunden, nur entdeckt werden, wie sie nach Außen spiegelt.
Da der äußere Schein aber nicht alles gänzlich auffassen kann, musste sich auch mein gern zitierter Herr Kretschmer eingestehen. Denn Dysplastiker waren für ihn charakterlich nicht einsehbar, nur eben im Äußeren vermutbar im Sinne der Pyschose eines Athletikers. 

Mein Bausteinkonzept der 3 Typologien , welches ich als genetisch determiniert verstehe, stelle ich wie folgt auf:
Mehr lesen

no state

0
Über- oder bedenkenswert (Pt.8)


Nachdem ich mehr oder weniger hier ("no name") in Übereinkunft kam, dass es zwar möglich, aber nicht umgesetzt wird, namentlos zu sein, möchte ich an dieser Stelle eine kleine Brücke bauen, die ins "staatenlose" führt.
Ob sie jemals bedenkenlos überschritten werden kann ist in letzter Instanz sehr fragwürdig.

Entstanden sind meine Gedanken zu jenen Zeiten, als ich mir erstmals bewusst wurde, dass ich seit meiner Geburt - in meinem Fall sogleich - zwei Staatsangehörigkeiten inne hatte, obwohl mich keiner nur ein einziges Mal fragte, ob ich das auch so will.

Zuerst einmal möchte ich an dieser Stelle meinen "Multistate"-Status erklären, den ich mir mit mehr oder weniger als 10 Millionen Menschen teile, welche die Voraussetzungen der bayerischen Staatsangehörigkeit erfüllen.
Solange Bayern jedoch als "Bundesland" in der Bundesrepublik Deutschland eingegliedert ist, hat diese rein völkerrechtlich und auch darüber hinaus nichts zu sagen.

Mehr lesen

no name

4
Über- oder bedenkenswert (Pt.7)


Soweit ich mich erinnern kann, hatte ich vor ca. 17 Jahren einmal eine kleine private Geschichte laufen, die genau diesen Titel ("no name") trug, und mit Wrestling und VHS-Videokassetten zu tun hatte.

In diesem Fall geht es aber um weitaus wichtigere Gedanken, die für mich stets innerlich klar und nicht beredenswert waren, allerdings vor kurzem durch ein Gespräch mit Arbeitskollegen wieder aufgerüttelt wurden.
Es ging um eine der wohl häufigsten Fragen, die sich werdende Eltern stellen: 

Mehr lesen

Untemperatur

0
UnNatur (Pt. 5)


Vorweg ein Selbstzitat aus den FAQs.
"Obgleich ich auch erkannte, dass sie stark von dieser "Unnormalität" des Menschen geprägt wurden, in Abhängigkeit standen oder sich den gegebenen Umständen in ihrer Umwelt anpassen mussten.Anders gesagt erkannte ich, dass der Mensch das normale Gefilde verschlechterte, um es später wieder zu verbessern versuchte, wobei fortwährend er kurzsichtig eine neue Verschlechterung auslöste, die er in der Entstehung gar nicht erkannte oder erkennen wollte."

Ich mag befangen sein von den draußen vorherrschenden Temperaturen, muss mich aber vorweg für dieses letzte Namenwort mit den Anfangsbuchstaben "T" entschuldigen. Denn mein innerer Drang würde dieses und das Eigenschaftswort davor folgend schreiben wollen: "vorherschenden Temparatur".
Begründung:
Mehr lesen

Gedanken zum Tag des "Stärk' antrinken"

0
O f F t O p I c (Pt. 6)

"Wer auf Erden hoch will steigen, mache Weisheit sich zu eigen ...
... Da sprach der Hase: Weisheit ist besser als Stärke."
(Ludwig Auerbacher)


Vorweg: Allen ukrainischen Deutschsprachlern, und allen anderen, die [noch] orthodox nach dem Julianischen Kalender leben: 'Frohe Weihnachten' bzw. 'З Різдвом!' Den tief verwurzelten Süddeutschen oder jenen aus dem alpinen Bereich sowie natürlich den Franken: 'Ein gesegnetes Hochneujahr' bzw. 'A g'sund's Neues'!

Wenn meine Augen über die Bulle "Inter gravissimas" vom 24.02.1582 hinwegfliegen, erkenne ich aufs Erste eine kleine Gemeinheit zu einer Sache, die mich selbst persönlich betrifft.
Meine Hündin #1, deren Namen das Blog hier 'gewidmet' ist, hat heute [06.01.13] zum 6ten Mal Geburtstag. Streng genommen, und mit den Händen prüfend nachgezählt,  hat sie eigentlich ihren 7ten, aber 6 Jahre zählt sie. Wie auch immer, meine Hündin #2 - die kleine Quatschikopf.in - hat am 04.10.
Das ist glücklicher Zufall, weil wäre sie 425 Jahre und 1 Tag früher geboren (den Kalendern widersprechend und die Schaltjahre "außer Neun gelassen"), hätte sie gar keinen Geburtstag mehr zu feiern bzw. wäre nie geboren worden.
Mehr lesen

Quatschikopf.in

0

_quatschikopf_

Ich wäre ein schlechtes Herrchen, wenn ich das nicht auf meinen "Hauptblog" kundtun würde.
Ohne große Allüren folgen hier 3 weiterführende Links zu meinen bis Ende 2013 anwährenden Buchprojekts mit dem Arbeitstitel "Die Quatschikopf.in".

Indien machte die Endung möglich, wobei mein erster Blick nach Tahiti, genauer gesagt zum französischen Überseegebiet Französisch-Polynesien ging, welches die Internet-TLD ".pf" hat und sich somit für z. B. ein "www.quatschiko.pf"-Präsenz geeignet hätte.
Leider kostet eine Domain mit dieser Endung gelt, und folglich gibt es auch kaum einen Webhoster, der das in seinen Programm hat. Daher lautet die Homepage nun:



Natürlich gibt es dazu eine Blog, wo sich mögliche Mitschreiber, Helfer oder in irgend einer Art von Beteiligung stehende Personen äußern können. Auch werden dort von mir von Zeit zu Zeit ein paar Ausschnitte von Buchkapiteln veröffentlich werden. Der Blog ist hier zu finden: http://www.blog.quatschikopf.in


Mehr lesen

Ob die Waldmenschen auch Oktaven kannten?

0
Über- oder bedenkenswert (Pt.6)
(Gedanken zum 01. Januar)


"Und es begab sich am achten Tage, da kamen sie, zu beschneiden das Kindlein, 
und hießen ihn nach seinem Vater Zacharias"
(NT, Lk 1,59)
"Und da acht Tage um waren, daß das Kind beschnitten würde, da ward sein Name genannt Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe denn er in Mutterleibe empfangen ward."  
(NT, Lk 2,21)


Der 1. Januar ist für mich eine Wohltat, sofern man ihn frisch und munter mit dem Sonnenaufgang begehen kann. Die Straßen sind leer und die Ruhe ist da. Ein energetisch völlig anderes "Klima" herrscht in der Stille da.
Und die wenige Menschen die ich treffe genießen das auch, man merkt es ihnen an. Na ja, vielleicht nicht allen. Denn es gibt da welche die sind fleißig und kehren den Dreck weg, den ihre Lieben um die Mitternachtsstunden hinterlassen haben. Meist sind's die fleißigen Frauen der Hausgemeinschaft. Gern würd ich wissen, was sich diese denken, wenn sie da kehren und fegen.

Mehr lesen

So macht man geniale Köpfe blöd - Systematik und Hintergründe

0
V-Theorien (Pt. 2c)

Fortsetzung von: So macht man geniale Köpfe blödHauptartikel

"Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos." (A. Einstein)

Das Intelligenz schulbar ist, zeigt uns das Langzeitexperiment des US-Psychologen Harald Manville Skeels das in den 30er Jahren des vergangen Jahrhunderts seinen Beginn nahm und erst kurz vor seinem Tode 1970 einen gelungenen Abschluss fand. *1
Hand aufs Herz: Schauen wir uns ein paar menschliche Genies näher an - Leo N. Graf Tolstoi, Vincent Willem van Gogh, Pablo Ruiz Picasso, Isaac Netwon, Edvard Munch, Wolfgang A. Mozart, Leonardo da Vinci, Ludwig van Beethoven oder jüngst John Forbes Nash. Sie alle hatten ihre Hochphasen, auf denen meist lange Tiefs folgten. Der eine überlebte sie, der andere nicht. *2
Allesamt m.E.n. auffällige Menschen, also in dem Sinne, dass sie psychisch abgesehen von ihren Leistungen sehr anfällig waren für tendenziell depressive Erkrankungen, meist shizophrenisch oder dissoziativ gestört bis hin zu selbstverletzenden Verhaltens (neu-deutsch: Borderline).

Mehr lesen

So macht man geniale Köpfe blöd - Hauptartikel

0
V-Theorien (Pt. 2b)



"Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich." (Phil, 2,5-11)


Wer zwischen den Zeilen des oben verlinkten Artikels liest, der wird sich fragen, ob ich den noch rechten Verstandes sei, wenn ich denn quasi durch die Blume behaupte, dass manch "Irrer" eigentlich ein verkapptes "Genie" ist.
Ich kann beruhigend antworten, bei mir tickt noch alles richtig. Ich habe auch nie behauptet, jeder Insasse einer Nervenheilanstalt wäre so eine Ausnahmeerscheinung. Allerdings - diese These kann ich nicht belegen -, gehe ich davon aus, dass viele der dort ein- und ausgehenden Menschen zumindest Tendenzen aufzeigen, die nicht bei jedermann wie ein Pegel ausschlagen.

Mehr lesen

DER andere BLOG: Gedanken zur Nachtruh

0
_nachtruh_(seit 14.12.12)


Ich lade euch recht herzlich dazu [meinem B-Blog] ein. Ganz ungewohnt mit wenig Worten, aber mit einem Link:


Dort erfahrt ihr mehr über die Gedanken der Nacht, die ich in so pflege. Ich verweise auch auf das Gesichtsbuch mit dem Link: https://www.facebook.com/ahbBLOG und Google.

Hier noch der Header, unter diesem das [Programm] geschrieben steht:

Authentische Gedanke aufgenommen via Diktiergerät werden hier zeitverzögert und kaum inhaltlich editiert zu Texte gebracht.
- der interessierten Leserschaft empfehle ich dazu meine Homepage www.adelhaid.de sowie dessen Weblog www.blog.adelhaid.de -
Seit November 2013 verkürzter Text:
Authentische Gedanken vor der Nachtruh(e) - aufgenommen via Integrated Circuit Recorder - werden hier zeitverzögert, dabei jedoch kaum inhaltlich editiert, zu Texte(n) gebracht." 

www.nachtruh.blog.de


In diesem Sinne schließe ich schon wieder mit dem guten altem Freud:


»Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor. Gewiss, ein wildes Tier ist grausam. Aber die Gemeinheit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen.« s i n n g e r e c h t | s i n n v e r k e h r t : »Die Stimme der Vernunft ist leise.« (Sigismund Schlomo Freud)

Vermerk: neueste Einträge findet man (meist) unten in den Kommentaren! [Kommentare wurde noch nicht zum neuen Bloganbieter übernommen (Stand 24.12.2013) ... und sind jetzt verloren]. Bitte "traditionell folgen" oder im Gesichtsbuch "gefällt mir" klicken.
Mehr lesen

nasus et lingua

3
UnNatur (Pt. 4)


"Da bildete Gott, der HERR, den Menschen, aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele."
(AT 1. Mose 2,7)

Gespaltene Zunge oder Ring in der Nase - beides habe ich nicht. Dafür ein kleines Hinterbleibsel aus meiner Jugendzeit, dass ich mir beim Spielen auf der alten Hundehüte meines Großvaters mütterlicherseits zuzog. Da ich den werten Leser nicht verschrecken möchte, folgt erst im weiteren Verlauf des Textes ein Bildbeweis.

Beweisen - weder im Bilde noch im Worte - möchte ich keinesfalls die Schäden, die ich meiner Nase über viele Jahre "zuschlechte" führte. Daher möge man meinen Worten Glauben schenken, wenn ich behaupte, dass sie im weiteren Verlauf und in Betracht der Gesamtheit nur gut und förderlich waren, so unlogisch sich das beim ersten Erlesen ansehen möchte. 

Mehr lesen

Seine Augen. Seine Augen! Seine Augen?

2
UnNatur (Pt. 3)

"Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein."
(Mohandas Karamchand Gandhi)

Fremdes Vorspiel

Es muss am späten Abend oder in der frühen Nacht an einem Juli- oder Auguststag im Jahre 1997 gewesen sein. Ich striff durch die heimischen Straßen von Bamberg vom Adenauerufer kommend Richtung Bahnhof.
Begleitung hatte ich in Form eines damaligen Freundes - heute immer noch bekannt, aber leider schon lange nicht mehr in Farbe gesehen.

Wir zogen so den Weg zu unserem Ziel entlang, als uns auf Höhe Marienplatz eine junge, adrete Frau entgegen kam. Mit einem kurzen Lächeln passierte sie uns. Eigentlich eine ganz normale Szene, doch auf Höhe der Pizzeria Eggelsee stellte ich fest, dass mein heutiger Bekannten immer noch dieses "Vorbeigehlächeln" auf den Lippen hatte, daher fragte ich ihn unverblümt: "Die hat dir gefallen!?" mehr oder weniger eben mit einem Ausrufezeichen. Darauf blieben wir kurz stehen bzw. vielmehr er, und ich folgte dem aprubten Stillstand auf dem Fuße. So stellte er sich vor mir, und "hammerte" sprichwörtlich die zwei wiederholenden Worte vor meinen Kopf. Vorher fragte er aber noch verduzt: "Hast du das nicht gesehen?"
Klar das meine Antwort erneut eine Frage war: "Was gesehen, H****?" [Name zensiert]. Und dann setzte er an mit seinem Hammerschlag, so stark, dass ich das bis zum heutigen Tage noch so gut in Erinnerung habe.

Mehr lesen

Gelenkte Gedanken zum 06. Dezember

2
O f F t O p I c (Pt. 5)


Die meisten Artikel hier im AHB-Blog entstanden (und werden auch zukünftig) aus meinen Gedanken (entstehen), so wie ich die Welt eben sehe. Ich achte sehr darauf tatsächlich hier nur etwas zu schreiben, das sich auf Geistesgut aus mir heraus aufbaut, d. h. nicht auf irgendeine subtile Art und Weise zu mir kam.

Um das verständlicher zu machen ein einfaches Beispiel: Ein Wort wird gegen deine Ohren oder Augen geknallt, muss nicht persönlich von jemanden an dich getragen werden, es reicht wenn du es in den Medien wahrnimmst. Das passiert am Morgen. Ich breche das absichtlich runter, und beschränke es auf ein kleines Wörtchen, wie z. B. Gurke.
Was denkst du dann? Vielleicht eine Farbe - grün? Vielleicht kommt in dir der Duft einer Gurke hoch, der Geschmack, du siehst die Form jener irgendwie unterbewusst vor Augen. Oder du vernimmst den Geschmack, das Geräusch beim (Ab-/Rein-)Beißen... All das nur mit oder durch ein Wort.
Wenn du am Abend dann immer noch dran denkst, bist du im Bann [ruhig mal nachlesen] des Wortes geistig gefangen. Bist du im I-Net sehr aktiv unterwegs wirst du wohl danach goog'len, es in einem Forum schreiben oder sonst was. Hast du eine Großfamilie daheim, wird am Abendtisch über Gurken geredet... Alle Aussagen von mir sind natürlich mit einem Fragezeichen zu vermerken, aber eines ist jetzt einem jeden Leser klar - nämlich: was ich damit meinte.

Mehr lesen

Zähle Deine Meins

0
Selbstanalyse (Pt. 10)


Prolog: Der Hundehalter (im Nachfolgenden: HuHa genannt) in mir - der diesem Lebenwesen (hätte er was in der Welt der Menschen zu sagen) uneingeschränkt Persönlichkeitsrechte zuschreiben und folglich dem Geschöpfe Hund auch vor dem Gesetze als juristische Personen mit allen Rechten und Pflichten darstellen würde - möge sprechen.
Da ich aber nun einmal nichts zu sagen habe, steht das Tier Hund, das dem Menschen schon so lange treue Dienste leistet, nach wie vor als ein rechtlicher Sachgegenstand auf dem Papiere, und darf demzufolge auch so be- oder gehandelt werden.
Und doch hat die Gattung Hund - wie makaber es auch klingen mag - mit einem dauerhaft abgetrennten Körperteil eines (toten) Menschen etwas gleich, den ein solcher wird auch zur Sache.
In diesem Sinne könnte man auch einen Bogen zum Hausrat spannen. Denn auch das ist ein Hund vor dem Gesetze. Wer's nicht glaubt fragt einen "Sachverständigen".
Jongliert man mit Worten, dann kommen andere Fragen auf. Ein Hausrat wäre quasi ein Rat des Hauses!?! Und was rät mir dann so ein Rat?

Mehr lesen

Beschleunigung durch "Entschleunigung"

0
Selbstanalyse (Pt. 9)


Wie schon beim letzten Artikel dieser Serie - Turn OFF the radio - werde ich meiner Selbst einer Analyse unterziehen.

Währenddessen ich diese Zeilen schreibe, ist alles jedoch noch reine Theorie, weil die Praxis erst mit dem heutigen Tage um 23:59 Uhr :-) startet.
Das Ende des "Projekts" und der weitere Verlauf bleibt offen, gesetzt habe ich mir einen Monat, der Einfachkeit halber bis Anfang 2013, also etwas mehr als 30 Tage.
Mögliche unerwartete Ergebnisse oder hinzufügend Wichtiges werde ich ggf. in einer selbstanalyse_pt9b schreiben.
Die einfache Aufgabenstellung:
Mehr lesen

Die Schwestern Adelhaid und Selma (Pt. 1b)

1
Geschichtle I (Pt. 1b)


 Fortsetzung von: "Die Schwestern Adelhaid und Selma (Pt. 1)" -  geschichtle1_pt1



"Canine Memorabilia ..."

Abgesehen von seiner persönlichen "Gute-Nacht-Geschichte" war Marley in seinen ersten Jahren ein geduldiger Zuhörer sowie ein aufmerksamer Beobachter seiner kleinen Welt.
Und er erinnerte sich noch wie heute an diesen entscheidenden Tag vor mehr als zwei Jahrzehnten, als er zum ersten Mal das Angesicht der Person, die er Zeit seines Lebens als Frauchen betitelte, erkennen durfte. Sie war für ihn in dieser Stunde der Lebensretter und er für sie wie ein kleiner Moses.

Es war im Jahre 2059 nach Christi Geburt, als Marley Adelhaid zum ersten Mal erblickte. Er war noch ein Welpe in Mitten seiner fünf Geschwister bzw. vielmehr eher versteckt und verborgen von seiner Mutter. Mit guten Grund, wie Adelhaid damals schon erahnte. Noch vor Marley's Geburt weckten die Elternteile ihre  Aufmerksamkeit, als sie die Silhouetten des Gespanns auf den Gipfel der kleinen Anhöhe unmittelbar von ihrem Haus entfernt im Abendrot erblickte. Wild vorbeiziehende Hunderudel waren zwar keine Seltenheit, aber solche, die sich ihr Hab und Gut als Übergangsbleibe erwählten, waren definitiv die Ausnahme.

Mehr lesen

Bemerkungen zu "Eine Geschichte zu des Blog(g)er's Ohren"

0
UnNatur (Pt. 2b)Bemerkungen - Akustik


Es mag sein, dass ich dieser kleinen Geschichte etwas mehr zuordne, als es ihr gebührt, aber eines war mir klar, nachdem es mir so zugetragen wurde, und bekräftigte bzw. untermauerte nach vielen Jahren meine persönlichen Erfahrungen in Bezug auf die eigenen akustische Wahrnehmungen.
Ich habe das steht's mit der schlichten Floskel formuliert: "Gute Nase, gute Ohren, schlechte Augen"

Wobei ich mir beim Betrachten alter Bilder immer wieder klar werde, dass ich diese (also meine Augen), wohl von meinem Großvater müttlerlicherseits geerbet haben muss. (Aber auf meine Augen im Speziellen komme ich erst später in der Artikelreihe "Unnatur" zu sprechen.)

Es ist tatsächlich so, dass mich mein gutes Gehör dazu bewog, auch sprachlich eher zu den Typus Mensch zu mutieren, dem ich immer so salopp als einen Vorstreiter der "Nuschler Genaration" benenne. Wobei hier klar differenziert werden sollte zum sogenannten Lispeln. Denn das Aussprechen der S-Laute beherrsche ich. Auch kann ich meine Mundmuskulator gut benutzen, wenn dem so sein muß. Ich spreche einfach leiser, da ich oft das wohl schlechtere Gehör meines Gegenübers nicht berücksichtige.

Mehr lesen

Eine Geschichte zu des Blog(g)er's Ohren

0
UnNatur (Pt. 2)


Wir schreiben das Jahr 1980, der Blog(ger) [im weiteren "B" genannt] war gerade in der Mitte seines Säuglingsstadiums angelangt als in diesem Mitsommer eine Grippenwelle seine mittel- und unmittelbare Verwandschaft überfiel.

Gemäß der ihm überlieferten Aussagen zog es sich damals so zu, dass sich vor allem seine einst noch kleine, aber doch um ein wesentliches ältere Schwester zusammen mit deren etwa gleichaltriger Cousine - Letztgenanntere war seinerzeit stets nach der Schule bei der (zwischenzeitlich verstorbenen) gemeinsamen Großmutter zur Tagesbetreuung (wo eben B sich auch befand) -, dem genannten grippialen Effekt schutzlos ausgeliefert waren.
Es wurde zwar Sorge getragen, dass niemand dem noch jungen B zu Nahe kam, aber ein Kontakt konnte mittelfristig nicht ausgeschlossen werden.

Mehr lesen

Bemerkungen zu "Irgendwie noch U12"

0
UnNatur (Pt. 1b)
Bemerkung - Sensorik/Geist
 

Leseempfehlung / Bemerkungen zu: UnNatur (Pt. 1)

Um die Gefahr einer Verkennung oder Verkehrung des über diesen Zeilen verlinkten Artikels zu reduzieren bzw. zu vermeiden - wohl insbesondere zu meiner Person -, und um gleichsam Empfehlungen in die Gedanken des Lesers einfließen zu lassen, um die eigene Situation zu verbessern oder im Falle eines Auftretens entgegenzuwirken, habe ich mich entschlossen, hier etwas mehr als ein paar Worte niederzuschreiben.
Grund war keine Kritik (die gab's wohl nur im Stillen) oder Infragestellung von was auch immer, sondern eher die Tatsache, dass ich mir selbst noch einmal meinen Artikel durchgelesen haben [was ich selten tue], und dabei feststellte, dass er schwer zu verstehen war oder in dieser Form ist, sowie auch keinen praktischen Wert hat.


Persönlicher Teil
Mehr lesen

Irgendwie noch U12

0
UnNatur (Pt. 1)
Sensorik / Geist


Ich möchte hier ja nicht nur schildern, sondern Schilderungen auch versuchen pausibel für die "Allgemeinheit" zu erklären.
Jeder von uns kennt wohl die Methode des sogenannten encephalon gráphein oder auf "Deutsch": Elektroenzephalografie. Dort oder im nächsten Link könnt ihr auch was über Alpha-Wellen lesen. Bei mir wurden eigentlich sämtliche "E_G's" schon gemacht, teils von mir auch erwünscht - gerne linke ich: ENG / EMG. [natürlich auch das EKG, aber das lasse ich hier außen vor, weil unwichtig]

Kinder bis zum 4ten Lebensalter sehen m.W.n. weitgehend ihren Kosmos in einer von Theta-Wellen bestimmten "Dimension", hingegen Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensalter im Alpha-Wellen-Bereich leben.
Danach steuert der Körper so langsam in den Beta-Wellen-Bereich ("unnatürlicherweise"), was dazu dann auch führt, dass mit der einkommenden Adoleszenz sich auch um alles Mögliche, aber wohl auch grad über sich selbst Gedanken gemacht wird, da gerade in dieser Zeit der Körper des Menschen vielen Änderungen unterzogen ist. Dem Volksmund ist das als Pubertät bekannt.

Mehr lesen

UnNatur FAQs

0
UnNatur FAQs


Mit UnNatur komme ich einem innerlichen Drang nach, der sich in den letzten Jahren insoweit verfestigt hat, dass ich heute meine Meinung geändert habe.
Thematisiert habe ich das vor ca. 9 Jahren bereits für mich persönlich in einen meiner Texte, welchen ich unten gerne einfüge. ***

Seit Anbeginn meiner Existenz hier auf der Erde waren so viele Dingen für mich "unnatürlich", in späteren Jahren sah ich diese auch im Bezug auf "Wider Natur" und stufte das Leben der Spezies Mensch als ein seltsam Unnormales ein, welches sich so ganz von dem unterschied, wie es andere Bewohner dieses Planeten führten. Obgleich ich auch erkannte, dass sie stark von dieser "Unnormalität" des Menschen geprägt wurden, in Abhängigkeit standen oder sich den gegebenen Umständen in ihrer Umwelt anpassen mussten.
Anders gesagt erkannte ich, dass der Mensch das normale Gefilde verschlechterte, um es später wieder zu verbessern versuchte, wobei fortwährend er kurzsichtig eine neue Verschlechterung auslöste, die er in der Entstehung gar nicht erkannte oder erkennen wollte.

Mehr lesen

Turn OFF the radio

0
Selbstanalyse (Pt. 8)


Die Skaband im Rocksteady-Stil namens "Ngobo Ngobo" brachte auf ihren Album "The Big Blue" anno 1998 ein Lied mit gegenteiliger Aussage zu meinem heutigen Artikel heraus - Turn ON The Radio.
Und das ich nicht nur "Selbstanalysen" schreibe, sondern auch mache, darf ein jeder erfahren, der weiterliest.

Vorausschickend dazu könnte ich erwähnen, dass ich mich seit geraumer Zeit (ca. 1 1/2 Jahre) fast gänzlich vom Medium "Television" verabschiedet habe.
Bewegte Bilder kreire ich entweder selbst, schaue sie im Netz an oder ausgesucht auch gelegentlich über DVB-T-Fernsehen die ein oder andere Sendung. Für besondere oder sozusagen Sozialisierungs-Evente lasse ich mich auch mal von einem guten Film auf DVD be- oder entgeistern. Allenfalls ist Fernsehen für mich immer ein kleines Highlight.

Nun habe ich mich in den vergangenen Tagen dazu bewogen eine kleine persönliche Testreihe zu starten, die mir es untersagte Radio oder CDs - im Generellen: jegliche Art von musikalischer oder sonst einer Berauschung durch einen Lautsprecher - sowie auch jegliche Videos im Internet anzusehen.

Diesem kleinen "Experiment" habe ich mich nun fast auf die Minute - in der dieser Artikel online geht - für 5 Tage, oder anders gesagt für 120 Stunden, ausgesetzt.
Mit Erfolg, was zum Teil recht schwierig war.

Probleme waren:
Mehr lesen

X

X
Å√–¦∫∋—
ϖζ❍❡.∂∑

√∑®—
ω∈|ζ∈

Creative Commons Lizenzvertrag Blogverzeichnis Blogverzeichnis - Bloggerei.de Blogverzeichnis


@ωα®Ðζ

Å√–¦∫∋—ϖζ❍❡.∂∑ benutzt seit Mitte März 2018 zur Zählung der Besucher und für andere Statistiken die kostenlose und transparente Counterversion von → WebMart ←

-->